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Wer Geld anlegt, will Rendite erzielen, am besten zu jeder Zeit und in jeder Marktlage. Das
bedarf ausgeklügelter Konzepte, denn klassische Aktienfonds
oder Rentenfonds zum Beispiel orientieren sich
in ihrer Entwicklung an den jeweiligen Märkten. Fallen die Kurse an der Aktienbörse, so wird es für einen
Aktienfonds häufig schwer, gegen den Markttrend eine positive Entwicklung zu zeigen. Daher sind sogenannte
Absolute-Return-Fonds für Anleger eine beachtenswerte Alternative.
Absolute-Return-Fonds sind so konzipiert, dass sie die Möglichkeit haben, in jeder Marktlage für den
Investor eine positive Rendite zu erzielen. Sie grenzen sich damit von anderen klassisch konzipierten Fonds
ab. Diese können in der Regel nur Longinvestments eingehen und daher meist nur in steigenden Märkten
Rendite erwirtschaften. Absolute-Return-Fonds dagegen sind flexibel, was ihre Anlagestrategie angeht. So
können sie auf veränderte Marktlagen reagieren und ihre häufig auf institutioneller Basis bereits erprobten
Strategien den jeweils herrschenden Gegebenheiten anpassen. Das Ziel eines Absolute-Return-Fonds ist in der
Regel, Renditen zu erwirtschaften, die über dem Zinssatz für risikolose Geldanlagen liegen.
Der Weg, der die Fonds zum Ziel führt, ist dagegen von Fall zu Fall höchst unterschiedlich. Die
Absolute-Return-Fonds unterscheiden sich zum Teil erheblich, was ihr Anlageuniversum angeht. Dies gilt auch
für regionale Ausrichtungen und Asset-Schwerpunkte. So kann es Managern von Absolute-Return-Fonds zum Beispiel
erlaubt sein, je nach Marktlage und Einschätzung der zukünftigen Bewegungen die Gewichtung einer Assetklasse
massiv zu verändern. Im Gegensatz zu Aktienfonds, Rentenfonds oder
Immobilienfonds kann sich also die
Zusammensetzung des Fonds jederzeit ändern, was sein Risikoprofil entsprechend beeinflusst.
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Denn es bestehen erhebliche Unterschiede diesbezüglich,
wenn ein Manager eines Absolute-Return-Fonds die Fondsgelder aus strategischen Überlegungen zum größten Teil
in Geldmarktinstrumente steckt, oder fast ausschließlich am Aktienmarkt investiert ist. Noch stärker als bei
allen klassischen Fonds kommt es bei Absolute-Return-Fonds vor diesem Hintergrund also auf das Know-How des
Fondsmanagements an. Wer rechtzeitig Markttrends erkennt, kann gute Renditen erzielen.
Wichtigster, wenn nicht gar einziger Vergleichsfaktor mit anderen Fonds ist daher die Rendite. Hintergrund
ist, dass es durch die große Flexibilität von Absolute-Return-Fonds bei der Portfoliozusammenstellung
eigentlich unmöglich ist, anhand von Schwerpunkten in dieser Zusammensetzung Parallelen zu anderen Fonds zu
ziehen.
Die spezielle Konzeption von Absolute-Return-Fonds erfordert vom Anleger im Vorfeld des Investments eine
ausführliche Information über das Angebot. Dazu gehört die Überlegung, wie ein solcher Fonds angesichts seiner
besonderen Ausstattung sinnvoll in ein Gesamt-Anlagekonzept integriert werden kann. Im Blick stehen sollte
dabei vor allem der Fondsmanager, der eine möglichst große Expertise aufweisen sollte. Bei der Einschätzung
dieser können dem Anleger unter anderem Langfristvergleiche der Renditen, die der Fondsmanager erzielt hat,
eine Hilfe sein. Einen genauen Blick sollte der Investor ferner auf das Anlageuniversum richten, das dem
Fondsmanager zur Umsetzung seiner jeweiligen Strategien zur Verfügung steht. Dabei sollte berücksichtigt werden,
dass die Depotzusammenstellung und damit das Risikoprofil des Absolute-Return-Fonds je nach Marktlage sehr
unterschiedlich ausfallen kann.
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