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Die Kunst einer ausgewogenen Geldanlage liegt häufig in der Mischung
der verschiedenen Assetklassen. Wer die genaue Gewichtung von Aktien, Renten & Co. dem
Experten überlassen will, für den sind Mischfonds eine gute Alternative.
Im Gegensatz zu klar auf eine Assetklasse ausgerichteten Fondstypen wie zum Beispiel
Aktienfonds streuen Mischfonds
die Gelder in mehrere Assetklassen. In der Regel gehören hierzu Aktien, Geldmarktanlagen
sowie Rentenwerte. Immobilien können ebenfalls in den Portfolios solcher Fonds vorkommen.
Mit einem Mischfonds kann der Anleger daher mit einem Produkt bereits eine Risikostreuung
über verschiedene Assetklassen hinweg erreichen – ein grundlegender und wichtiger Faktor
bei einer ausgeklügelten Anlagestrategie. Vor allem für Anleger, die nicht mehrere
Depotpositionen gleichzeitig beobachten wollen, sind Mischfonds also eine attraktive
Alternative.
In welchem Verhältnis diese schließlich im Portfolio des Fonds gewichtet sind, kann von
Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Beeinflusst wird dies dabei nicht nur durch die
Einschätzung des Marktes durch das Fondsmanagement, die sich letztlich in der
Zusammensetzung des Mischfonds-Portfolios ausdrückt. Auch können hier Mindest- und
Maximalanteile in den Fondsregeln definiert sein, die das Management berücksichtigen
muss.
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Teilweise sind die Mischfonds daher von vorneherein schon konservativer
ausgelegt, teilweise sind sie chancenorientierter ausgerichtet.
Dementsprechend unterschiedlich fallen daher die Rendite- und Risikochancen der Mischfonds
aus. Je stärker Anteile wie Aktien im Fonds gewichtet sind, desto größer fallen
Renditechancen, aber auch Risiken aus. Für den Anleger bietet dies Vorteile, denn er kann
sich einen Fonds aussuchen, der seinen Vorstellungen von einer Depotzusammensetzung am
Nächsten kommt. Dies bringt jedoch eine umfangreichere Informationsarbeit im Vorfeld der
Investition in Mischfonds mit sich.
Bei der Beurteilung der Chancen und Risiken sollte nicht nur die Gewichtung der einzelnen
Assetklassen oder die Qualität des Fondsmanagements ins Visier genommen werden, sondern
ebenfalls das Anlageuniversum des Mischfonds. Hier können große Unterschiede bestehen, vor
allem was die Regionen angeht, in denen der Mischfonds investieren kann. Daher kann ein
Fonds, der sich auf die Emerging Markets konzentriert, trotz eines höheren Rentenanteils
durchaus risikoreicher sein als ein Fonds, der zwar mehr Aktien kauft, aber in etablierten
Märkten investiert. Zudem sind zusätzliche Chancen und Risiken aus Wechselkursänderungen
bei Mischfonds einzukalkulieren, die außerhalb des Euro-Raums tätig sind.
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