Service-Telefon täglich von 8 bis 22 Uhr:   030 2757764-00

Suche: WKN/ISIN, Beteiligungen, Gesellschaften

Freistellungsauftrag Anleger müssen zügig Steuer-ID angeben

Freistellungsauftrag Foto: © / bluedesign / fotolia

Banken brauchen bis zum Ende des laufenden Jahres die Steuer-ID ihrer Kunden, damit Freistellungsaufträge gültig bleiben. Sonst wird die Abgeltungssteuer automatisch abgeführt. Anleger sollten sich daher zügig mit ihrer Bank in Verbindung setzen.


Ab dem 1. Januar 2016 gelten neue Regeln bei Freistellungsaufträgen für Kapitalerträge. Sollte der Bank zu diesem Datum keine Steuer-Identifikationsnummer vorliegen, werden die Freistellungsaufträge ungültig. Hintergrund der neuen Regelung ist eine Änderung des § 45d im Einkommensteuergesetz (EStG). Davon betroffen sind vor allem Freistellungsaufträge, die bis zum 31. Dezember 2010 eingereicht wurden. Seit 2011 muss die Steuer-ID ohnehin angegeben werden.

Versäumnisse können teuer werden. Sollte kein gültiger Freistellungsauftrag vorliegen, führt die Bank ab Januar 2016 automatisch die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent ab. Auch Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag werden dann fällig.

Kontakt mit der Bank aufnehmen
Besteht ein gültiger Freistellungsaufrag, haben Anleger nichts zu befürchten. Dann bleiben Kapitalerträge bis maximal 801 Euro bei Einzelpersonen – 1.602 Euro bei Ehepaaren – steuerfrei. Erst bei Erträgen oberhalb dieser Schwellen greift die Abgeltungsteuer. Ehepaare sollten darauf achten, dass beide Steuer-IDs auf den Freistellungsaufträgen vermerkt sind.

In Einzelfällen kennt die Bank die Steuer-ID ihrer Kunden schon. Seit 2015 müssen Banken auch die Kirchensteuer auf Zinserträge abführen. Einzelne Kreditinstitute haben dazu die Steuernummern ihrer Kunden erfragt. Doch generell sind Banken nicht dazu verpflichtet, die Steuernummern ihrer Kunden einzuholen. Für Anleger ist es daher sinnvoll, sich vor dem Jahreswechsel mit der Hausbank in Verbindung zu setzen, um unnötige Kosten zu vermeiden.
21.08.2015,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


Ähnliche Artikel finden

» » » Freistellungsauftrag - Anleger müssen zügig Steuer-ID angeben

Suchbegriffe, die Leser mit diesem Thema verbinden


Mehr aus dem Bereich Konten & Depots

Depotbank mit neuen Konditionen Depotbank mit neuen Konditionen - FondsDISCOUNT.de übernimmt Gebühren für ebase-Kunden ab 25.000 Euro Mehrere Depotbanken haben kürzlich die Gebühren angepasst – so auch ebase. FondsDISCOUNT.de-Kunden mit einem Depotwert ab 25.000 Euro profitieren weiterhin von den günstigen Konditionen. mehr...

Jetzt noch günstiger Jetzt noch günstiger - FFB-Depot ab sofort ohne Transaktionskosten Ab sofort entfallen die Transaktionskosten für den Kauf bzw. Verkauf von Fonds bei der FFB – FondsDISCOUNT.de übernimmt die Gebühren in vollem Umfang. Damit wird das FFB-Depot über mehr...

Cashboard-Insolvenz Cashboard-Insolvenz - Jetzt ebase-Depot umstellen und 50 Euro Prämie erhalten Ende Mai musste das Berliner Fintech Cashboard Insolvenz anmelden. Die gute Nachricht: Wer mit seinem ebase-Depot bis Ende Juli 2017 zu FondsDISCOUNT.de wechselt, erhält eine Barprämie in Höhe mehr...

Unser Newsletter

... informiert Sie über aktuelle Kapitalanlagen & Marktentwicklungen

Anzeige

Kontakt

Service-Telefon
täglich von 8 bis 22 Uhr

030 2757764-00

Wir rufen Sie gern zurück! Nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice.

E-Mail: info@fondsdiscount.de
social media