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Risikostreuung Auch bei Mischfonds zählt die Mischung

Risikostreuung Foto: © sommai / Fotolia

Bei Mischfonds achten Anleger meist auf die Performance und das Einzelrisiko. Ein wichtiger Faktor kommt dabei oft zu kurz: der Zusammenhang zwischen den jeweiligen Fonds. Dieser kann sich erheblich auf das Gesamtrisiko des Portfolios auswirken.


Unter den Investmentfonds sind sie die absoluten Lieblinge: Mischfonds. Fast jeder Fondsanleger hat einen von ihnen im Depot, häufig finden sich sogar gleich mehrere im Portfolio. Das zeigt auch eine aktuelle Analyse unserer Kundendepots. Demnach hat jeder achte Anleger den Flossbach von Storch Multiple Opportunities (WKN: A0M430) im Portfolio. Auf Platz zwei folgt der Carmignac Patrimoine (WKN: A0DPW0), der derzeit in jedem zehnten Depot lagert. Und auf dem dritten Platz landet der Ethna Aktiv (WKN: 764930): Ihn hat jeder 13. Anleger im Portfolio.

Mischfonds sind vor allem deshalb so beliebt, weil sie eine breite Risikostreuung bieten: Anders als beispielsweise reine Aktienfonds investieren sie in viele verschiedene Anlageklassen. Neben Aktien und Anleihen finden sich oft auch Rohstoffe, Cash oder sogar Immobilien im Portfolio eines Einzelfonds. Angesichts dieser breiten Streuung neigen Anleger zu der Annahme, dass sie bei der Investition in Mischfonds wenig falsch machen können.

Der richtige Mix mindert das Risiko

„Im Zusammenhang mit Aktienfonds ist mittlerweile den meisten Anlegern bewusst, dass sie ihr Vermögen breit streuen und auf unterschiedliche Branchen und Regionen setzen sollten. Denn so können mögliche Schwächephasen in einem Bereich durch Gewinne in einem anderen ausgeglichen werden“, sagt Thomas Soltau, Vorstandsvorsitzender der wallstreet:online capital AG und Vertriebsleiter von FondsDISCOUNT.de. Dass auch Mischfonds erhebliche Korrelationen untereinander aufweisen können, sei jedoch nur wenigen bewusst. „Viele Anleger blicken bei der Auswahl ausschließlich auf die Wertentwicklung und das Risikoprofil des jeweiligen Fonds. Den Zusammenhang zwischen den einzelnen Fonds lassen sie dabei oft völlig außer Acht“, erklärt der Vertriebsprofi. Ein Problem – denn die Korrelation kann sich erheblich auf das Risikoprofil des gesamten Portfolios auswirken.

Anleger sollten deshalb solche Mischfonds kombinieren, die unterschiedliche Managementansätze und Anlageschwerpunkte aufweisen. So können die Korrelation und damit auch das Gesamtrisiko gesenkt werden. Ein Beispiel: Ein defensiver Mischfonds, der vorwiegend in europäische Staatsanleihen mit sehr guter bis guter Bonität investiert und eine niedrige Aktienquote aufweist, wird in der Regel eine sehr geringe Korrelation zu einem Mischfonds haben, der global investiert und schwerpunktmäßig auf Aktien setzt. Auch Fonds, die sich auf Hochzinsanleihen konzentrieren oder vorwiegend in Schwellenländer investieren, werden im Allgemeinen nur gering mit dem defensiven Mischfonds übereinstimmen. Diese negative Korrelation kann übrigens auch bei der Kombination zweier Fonds, die einzeln betrachtet risikoreich sind, genutzt werden: Weisen sie gegenläufige Schwankungen auf, so können auch sie zu einer Stabilisierung des Portfolios und einer Senkung des Gesamtrisikos beitragen.

Ein-Jahr-Performance der drei beliebtesten Mischfonds


24.06.2014,

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