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Airbus A380 Bekenntnis zum Superjumbo

Airbus A380 Foto: © / The Photos / Fotolia.com

Medienberichte im vergangenen Dezember um einen möglichen Stopp des Airbus A380-Programms haben auch deutsche Anleger verunsichert. Der Konzern hat inzwischen Stellung bezogen und sich zum Riesen-Langstreckenflieger bekannt.


Die Meldung ging durch die Presse: Harald Wilhelm, CFO der Airbus Group, hatte im Rahmen des Airbus Global Investor Forums am 10. Dezember 2014 in London geäußert, dass – sollten keine weiteren Bestellungen des A380 bis Ende 2019 erfolgen, im schlimmsten Fall die Produktion eingestellt werden müsse. Diese Aussage wurde als baldiges Aus für den Superjumbo interpretiert. Die Airbus-Vorstände haben in der Zwischenzeit bekräftigt, weiterhin am weltgrößten Passagierflugzeug festhalten zu wollen. „In Anbetracht der jüngst erschienenen Medienmeldungen möchten wir Ihnen versichern, dass keiner unserer Topmanager sich anlässlich des Investorentags in London über einen Stopp des A380-Programms spekulativ geäußert hat. Im Gegenteil, wir haben allen unseren Optimismus im Hinblick auf die Möglichkeiten des A380-Programms zum Ausdruck gebracht, trotz des kürzlichen Rückgangs der Auftragszahlen“, heißt es in einer Stellungnahme von John J. Leahy und Harald Wilhelm.

Weiter schreiben der Verkaufs- bzw. Finanzchef der Airbus-Group: „Wir sind überzeugt, neue Kunden für den A380 gewinnen zu können (…) Unsere gegenwärtigen Kunden sind sehr zufrieden und werden weitere Aufträge erteilen.“ Die beiden Airbus-Manager geben zu bedenken, dass es sich beim Airbus A380 um einen neuen Flugzeugtyp handelt, der erst seit sieben Jahren in Betrieb ist. Etwa im Hinblick auf die Verdoppelung der Mega-Cities – und des Flugverkehrs – werde die Bedeutung dieses Flugzeugtyps in den nächsten 15 Jahren jedoch wachsen. „Wir werden möglicherweise irgendwann den A380 in erweiterten Versionen anbieten. Aufgrund des Marktwachstums sehen wir jedoch ein großes Potential für den aktuellen A380, der gegenwärtig bei zwölf der weltweit größten Airlines im Einsatz ist. Für die nächsten drei Jahre haben wir volle Auftragsbücher mit einem Auftragsüberhang von 171 Flugzeugbestellungen“, so die Stellungnahme vom 19. Dezember 2014.

2014 war ein erfolgreiches Jahr für Airbus
Das vergangene Jahr lief für Europas größten Flugzeugbauer insgesamt sehr gut. Knapp 1.500 Flugzeuge wurden verkauft – 24 mehr als US-Rivale Boeing absetzen konnte. Für Airbus war 2014 damit nach 2013 das beste Auftragsjahr in der Unternehmensgeschichte. Reißenden Absatz fanden vor allem die Mittelstreckenjets der A320-Reihe und der Langstreckenjet A350. Das Flaggschiff A380 wurde im vergangenen Jahr dreißigmal ausgeliefert. Oberstes Ziel bei Airbus ist, neue Kunden für den Superjumbo zu gewinnen. Auch Fabrice Brégier, Chef der Verkehrsflugzeugsparte der Airbus Group, legte anlässlich der aktuellen Zahlen nochmals ein Bekenntnis zum A380 ab: Der Riesen-Linienflieger habe „langfristig eine glänzende Zukunft vor sich.“

Auch als Investitionsobjekt gefragt
Das Flaggschiff der Airbus-Gruppe können sich Anleger mit zwei aktuell in Platzierung befindlichen Beteiligungsangeboten ins Portfolio holen. Hannover Leasing konnte sich für den „Flight Invest 51“ die Airline Emirates als langfristigen Leasingpartner sichern. Das US-Dollar-Investment wurde mit einer geplanten Laufzeit von 15 Jahren konzipiert. Der Initiator legt besonderen Wert auf eine vollständige Rückführung des Eigen- und Fremdkapitals noch vor einer eventuellen Weitervermietung. Dieser Aspekt wurde auch beim aktuellen Dr. Peters Flugzeugfonds, dem „DS 140 Flugzeugfonds XIV“ berücksichtigt. Das Darlehen soll bei diesem Angebot noch während der Grundlaufzeit des Leasingvertrages getilgt werden. Leasingnehmer ist bei diesem Angebot Air France, geplant wurde mit einer Fondslaufzeit von 13 Jahren. Die Mindestbeteiligung liegt bei 20.000 Euro.

Auszug der wesentlichen Risiken
Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.
  • Es handelt sich um eine unternehmerische Beteiligung, deren wirtschaftlicher Erfolg nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Unternehmerische Beteiligungen sind keine Wertpapiere und somit nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit der Beteiligung eines Anlegers ist nur sehr eingeschränkt z.B. über sog. Plattformen möglich, da für Anteile an unternehmerischen Beteiligungen kein einheitlich geregelter Zweitmarkt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Beteiligung sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Fondsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Ausgabeaufschlag und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.
14.01.2015,

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