Service-Telefon täglich von 8 bis 22 Uhr:   030 2757764-00

Suche: WKN/ISIN, Beteiligungen, Gesellschaften

China Reaktion auf schwächelnde Wirtschaft

China Foto: © Nikada / istockphoto.com

Die chinesische Regierung will nach dem Parteitag die schwächelnde Wirtschaft stützen. Ein Konjunkturprogramm soll den Wachstumsmotor wieder in Fahrt bringen.


Nach dem Parteitag Mitte Oktober wird die chinesische Regierung ein weiteres Konjunkturpaket verabschieden, um die schwächelnde heimische Wirtschaft zu stützen. Davon geht der renommierte chinesische Ökonom Peng Wensheng aus. Der Chefvolkswirt der größten Investmentbank Chinas, der China International Capital Corporation (CICC), rechnet damit, dass „nach dem Parteitag ein zusätzliches Konjunkturprogramm aufgelegt wird“, wie er in Shanghai gegenüber dieser Zeitung sagte. Bisher sei nach jedem Parteitag ein solches Paket angekündigt worden, „deshalb wird es wohl auch in diesem Jahr ein ähnliches Signal von der Politik geben“, betonte Peng. Über den möglichen Umfang des Programms wollte er nicht spekulieren. Er glaubt jedoch, dass es „möglicherweise etwas kleiner ausfällt“ als die bisher verabschiedeten Pakete. Denn erst Anfang des Monats hatte das chinesische Planungsministerium NDRC das größte Infrastrukturprogramm seit Langem angekündigt. Umgerechnet 120 Milliarden Euro sollen in das Straßen- und Schienennetz sowie den Ausbau der Häfen investiert werden. Die Ankündigung kam für viele Beobachter überraschend, sie hatten erst nach dem Parteitag der kommunistischen Partei (KPCh) mit einem staatlichen Stimulus gerechnet. Bei der Veranstaltung, deren genaues Datum noch immer geheim ist, soll Chinas künftige Führung bekannt gegeben werden.

Die chinesische Wirtschaft kühlte sich zuletzt stark ab. CICC-Volkswirt Peng kalkuliert für das dritte Quartal mit 7,4 Prozent Wachstum. Er erwartet jedoch bereits für 2013 eine leichte Erholung — auch dank staatlicher Hilfe. Dennoch plädiert Peng für weitere Reformen wie die Liberalisierung des weitgehend staatlichen Finanzsektors: „Wir müssen die Wirtschaft weiter reformieren, denn das bisherige Wachstum Chinas basiert auf Reformen.“
01.10.2012,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


Ähnliche Artikel finden

» » » China - Reaktion auf schwächelnde Wirtschaft


Mehr aus dem Bereich Märkte & Strategien

Anlegerskandal P&R Anlegerskandal P&R - Welche Rolle spielt die BaFin? Der Fall um den insolventen Containerriesen P&R weitete sich mehr und mehr aus. Wie eine Anfrage von den Grünen an die Bundesregierung zeigt, kommen Anleger nicht umhin, ein Investment selbst mehr...

Publity Publity - Die nicht ganz rühmliche Geschichte einer Wandelanleihe Was ist los beim Leipziger Büroimmobilienspezialist Publity? Eine ausgegebene Gewinnwarnung und Wirren um ein Umtauschangebot verunsichern die Anleger. Eine kurze Bestandsaufnahme. mehr...

Krisenherd Italien Krisenherd Italien - Anleger sollten sich auf turbulente Tage einstellen Mit Blick auf Italien scheint die Euro-Krise wieder aufzuflammen, wenngleich die Renditen italienischer Staatsanleihen noch nicht an frühere Krisenniveaus heranreichen. Um Risiken zu begrenzen, sollten mehr...

Unser Newsletter

... informiert Sie über aktuelle Kapitalanlagen & Marktentwicklungen

Anzeige

Kontakt

Service-Telefon
täglich von 8 bis 22 Uhr

030 2757764-00

Wir rufen Sie gern zurück! Nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice.

E-Mail: info@fondsdiscount.de
social media