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Niedrige Ölpreise Der Einstiegszeitpunkt für Energiefonds?

Niedrige Ölpreise Foto: © Calin Tatu / Fotolia

Der Ölpreis ist derzeit so niedrig wie seit 2009 nicht mehr. Der Tiefpunkt könnte schon bald erreicht sein. Mit Energie- und Ölfonds können Anleger vom erwarteten Preisanstieg profitieren.


In den vergangenen Wochen und Monaten ist der Ölpreis deutlich gefallen. Die in Europa wichtigste Rohöl-Sorte Brent kostet aktuell pro Barrel (ca. 159 Liter) 48 US-Dollar. Damit ist der Preis seit Juni 2014 um etwa 60 Prozent gefallen. Und auch die wichtigste US-Sorte WTI befindet sich im freien Fall. Sie notiert derzeit bei 45 US-Dollar pro Barrel. Hauptgrund für den Preisverfall ist Analysten zufolge das anhaltende Überangebot an den Märkten. Durch den Fracking-Boom in den USA ist das Land kaum mehr abhängig von Importen. Im Gegenteil: Amerika ist selbst wieder zum Ölexporteur aufgestiegen und schwächt damit die Marktstellung der Erdöl-Großmacht Saudi-Arabien. Anstatt den Ölhahn aufgrund der sinkenden Preise zuzudrehen, hat sich das Förderland am Persischen Golf auf einen Preiskampf mit den USA eingelassen.

Chancen für Anleger

Wie lange dieser Preiskampf noch anhalten wird, ist schwer abzuschätzen. Allerdings: Langfristig niedrige Ölpreise können kaum im Sinne der USA sein. Denn Fracking ist äußerst kostspielig und erste Investoren, die neue Bohrungen in den USA finanzieren wollten, schreckt der Preisverfall bereits ab. Und auch Saudi-Arabien ist mittelfristig auf höhere Preise angewiesen, denn um keine Verluste zu machen, benötigt das Land einen durchschnittlichen Ölpreis von 85 US-Dollar je Barrel. Dementsprechend gehen viele Analysten davon aus, dass sich der Preis für das schwarze Gold schon bald wieder erholen dürfte – und raten zum Engagement in Öl-Investments. So etwa David Kostin, Chef-Aktienstratege von Goldman Sachs, der den Kauf von Aktien aus der Energiebranche empfiehlt. Wer nicht auf einzelne Titel setzen will, sondern sein Geld lieber breiter streuen möchte, hat die Möglichkeit, in Erdöl- beziehungsweise Energiefonds zu investieren. Dabei können Anleger entweder in aktiv gemanagte Investmentfonds investieren, die ihr Vermögen in Unternehmen aus der Energiebranche anlegen, oder in Indexfonds (ETFs), die die Wertenwicklung entsprechender Indizes abbilden. Die beliebtesten Energie-Aktienfonds unserer Kunden haben wir in einer Tabelle zusammengestellt.

Top-Seller aus dem Segment „Aktienfonds Energie“

FondsnameFondsgesellschaftWKN
iShares STOXX Europe 600 Oil & Gas (DE)BlackRock AM (D)A0H08M
Stuttgarter EnergiefondsIPConcept (Lux)A0X82B
BGF World Energy A2 $BlackRock IM (Lux)632995
BGF World Energy A2 €BlackRock IM (Lux)A0BMA5
Parvest Equity World Energy Classic CAPBNP Paribas IP (L)A1T8W2
Quelle: FondsDISCOUNT.de, 27.01.2015

Weitere Kundenfavoriten aus der Kategorie „Aktienfonds Energie“ finden Sie bei unseren Top-Sellern.

Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:
  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.
27.01.2015,

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