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25 Jahre am Markt Der Fidelity European Growth

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Seit 25 Jahren erhalten Anleger mit dem Fidelity European Growth Fund Zugang zu attraktiv bewerteten europäischen Qualitätsunternehmen. Wir stellen den beliebten Fondsklassiker anlässlich seines Jubiläums vor.


Aufgelegt wurde der Fidelity European Growth (WKN: 973270) am 1. Oktober 1990. Investiert wird damals wie heute in unterbewerte europäische Qualitätswerte, die den Anlegern langfristig Mehrwert bieten sollen. Anthony Bolton war der erste Manager des Fonds. „Als ich 1990 mit der Verwaltung des Fidelity European Growth Fund begann, galt Europa unter Anlegern als rückständig“, erinnert sich der ehemalige Fondsmanager in einem Interview. Europa-Fonds waren demzufolge eher eine Randerscheinung. Gute Kontakte zu lokalen Nischen-Brokern seien daher essenziell gewesen. Statt wie damals üblich die Anlageentscheidungen nach Ländern zu strukturieren, fing Fidelity an, das Research nach Branchen zu organisieren – echte Pionierarbeit.

Vielversprechend zur damaligen Zeit waren Bolton zufolge vor allem die aufkommenden kommerziellen TV-Sender, die immer mehr Marktanteile für sich gewinnen konnten. Veränderungen seit den Anfangsjahren des Fonds gab es beispielsweise im Verhältnis der europäischen Unternehmen zu ihren Aktionären, erzählt der Fondsmanager. Während die Anteilseigner – und somit auch Investmentgesellschaften wie Fidelity früher eher misstrauisch beäugt wurden, würden heute viel engere Beziehungen gepflegt, was letztlich die Basis dafür sei, ein Unternehmen zu verstehen und Entscheidungen zum Vorteil der Anleger zu treffen. Matthew Siddle, er managt den Fonds seit 2012, hebt hervor, dass die Unternehmen zudem die Rendite inzwischen deutlich stärker im Fokus hätten. Kurzfristige Renditemaximierung kommt für den Siddle allerdings nicht in Frage, er setzt auf Firmen mit attraktiver Kapitalverzinsung und nachhaltigen Wachstumschancen.

Damals wie heute wird bei Fidelity aktives Management groß geschrieben. Siddle wendet verschiedene quantitative Raster an und greift auf das ausgefeilte Research der Gesellschaft – eines der größten der Welt – zurück. Auf dieser Basis werden Fundamentalanalysen durchgeführt, um die Unternehmen zu identifizieren, welche die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum und hohe Cashflows erfüllen. Im Fokus stehen Unternehmen mit soliden Geschäftsmodellen, geringer Verschuldung, nachhaltig hoher Rendite und stabilem Gewinnwachstum. Denn solche Unternehmen kommen besser durch Krisen und schneiden langfristig besser ab. Siddle betreibt dabei konsequentes Stockpicking und handelt nach dem Grundsatz „Qualität zu einem günstigen Preis“.

Bislang ging dieser Ansatz auf: Der Fidelity European Growth Fund überstand sowohl die Finanzkrise im Jahr 2008 als auch kleinere Börsenschwankungen. Die Wertentwicklung seit Auflegung des Fonds liegt nach Angaben der Gesellschaft bei 9,8 Prozent pro Jahr. Seit Anfang 2015 erzielte der Fonds eine Wertentwicklung von 3,5 Prozent, während der Index nur um 3,3 Prozent zulegte. Unser Chartbild zeigt die Wertentwicklung in den vergangenen 20 Jahren – demnach war der Fidelity European Growth stets besser als vergleichbare Aktienfonds mit dem Anlagefokus Europa. Aktuell verwaltet der Fondsklassiker ein Vermögen von mehr als 6,7 Milliarden Euro. Vor allem für Fonds, die sehr nah am Index investieren, ergeben sich mit steigendem Fondsvolumen Herausforderungen – großvolumige Fonds gelten gemeinhin als eher unflexibel. Bei Fidelity sieht man diesem Aspekt jedoch gelassen entgegen: Der aktive Managementansatz erlaube auch weiterhin, vielversprechende Titel ausfindig zu machen, die nicht im Index enthalten sind und damit Chancen auf Outperformance bieten. FondsDISCOUNT.de-Kunden können Sparpläne bereits ab zehn Euro pro Monat abschließen, der Ausgabeaufschlag von regulär 5,25 Prozent entfällt.
13.11.2015,

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