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Parkhausinvestments Der Stellplatz als Investitionsobjekt

Parkhausinvestments Foto: © Blazej Lyjak / Fotolia

Parkplätze in der Innenstadt sind ein heiß begehrtes, aber knappes Gut. Doch der Mangel an Stellflächen kann auch Vorteile haben – zumindest für Investoren. Denn immer mehr von ihnen erkennen im Parkhaus eine attraktive Immobilieninvestition.


Auf den Straßen Europas wird es immer enger: Allein im vergangenen Jahr wurden 11,8 Millionen Pkws neu zugelassen. Die steigende Anzahl an Autos droht jedoch nicht nur das europäische Verkehrsnetz zu überlasten. Auch Stellflächen werden zunehmend zu einer Mangelware. Denn die meiste Zeit des Tages sind die Pkws nicht auf der Straße unterwegs, sondern stehen herum. Und zwar nicht nur dort, wo ihre Besitzer wohnen, sondern auch dort, wo sie arbeiten, einkaufen oder Urlaub machen.

Was sich für die einen – die parkplatzsuchenden Autofahrer – immer häufiger als nervenaufreibendes Problem darstellt, hat für andere enorme Vorteile. Denn der Parkplatzmangel kann Investoren attraktive Investmentchancen eröffnen. Das gilt insbesondere mit Blick auf die Assetklasse „Parkhaus“. Zwar ist diese Immobilienkategorie bei deutschen Anlegern noch weitgehend ein Nischensegment. Doch die Beliebtheit des Parkhauses als Investitionsobjekt steigt. Die Gründe dafür sind vielfältig. So sind Mietverträge in der Regel langfristig inflationsgebunden und die Parkgebühren steigen seit Jahren an. Darüber hinaus bieten Parkhäuser gegenüber anderen Immobiliensegmenten eine zusätzliche Ertragssicherheit. Denn während die Einnahmen bei Wohnungen oder Büros in Zeiten des Leerstands komplett ausbleiben, nimmt der Parkhaus-Eigentümer auch im Zeitraum zwischen zwei Vermietungen Parkgebühren ein. Er kann also entweder Mieteinnahmen vom Parkhausbetreiber erzielen oder Einnahmen aus den Parkgebühren, wenn er das Parkhaus selbst betreibt.

Vielversprechende Zukunftsperspektiven

Ein weiteres Plus: Künftig dürften die Parkhauseinnahmen durch Trends wie e-Mobility oder Carsharing noch weiter steigen. Das geht aus einer Studie zu Parkhausinvestments in den Niederlanden von Bouwfonds hervor. Der Hintergrund: Weil gemeinsam genutzte Autos eine Alternative zum öffentlichen Nahverkehr darstellen, können sich die Belegungsquote der Parkhäuser und damit auch die Einnahmen erhöhen – vor allem dann, wenn Betreiber zusätzlich Ladestationen für Elektroautos anbieten.

Doch nicht nur die Renditechancen sind bei Parkhausinvestitionen vielversprechend. Auch die Wertschwankung fallen im Vergleich zu anderen Immobiliensegmenten geringer aus. So haben der Bouwfonds-Studie zufolge beispielsweise Büroimmobilien in den Niederlanden von 2004 bis 2012 eine niedrigere Rendite bei gleichzeitig höherem Risiko erzielt. Zurückzuführen sei das attraktive Rendite-Risiko-Profil von Parkhäusern auf eine relativ stabile Mietrendite. Diese lässt sich den Analysten nach damit erklären, dass die meisten innerstädtischen Parkhäuser von einer Vielzahl von umliegenden Einrichtungen profitieren, etwa von Einkaufszentren, Restaurants, Kinos oder Museen. Dieser Erlebnischarakter der Städte wird auch künftig viele Menschen in die Innenstadt locken und die Nachfrage nach Stellplätzen auf hohem Niveau halten.

Risiko-Rendite-Profile unterschiedlicher Immobiliensegmente in den Niederlanden und von Immobilienportfolios 2004-2012



Quelle: IPD, Bloomberg, Bouwfonds IM Research

Tipp: Sie interessieren sich für eine Investition in die Assetklasse „Parkhaus“? Bouwfonds plant derzeit einen weiteren geschlossenen Parkhausfonds für Privatanleger. Der Fonds soll in den nächsten Monaten auf den Markt kommen. Für den Platzierungsstart können Sie sich bereits jetzt bei uns vormerken lassen!

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02.07.2014,

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