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Anlageverhalten Deutsche zurückhaltend bei Aktien

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Die Börsen feiern Höchststände und trotzdem spielen Aktieninvestments bei deutschen Anlegern eine untergeordnete Rolle. Dabei gibt es eine Vielzahl an Aktienfonds am Markt, die breitgestreut in aussichtsreiche Unternehmen investieren.


Nur rund 13 Prozent der Bundesbürger besitzen Aktien – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Aktieninstituts und der Börse Stuttgart. Doch warum lässt sich die Mehrheit der Anleger die damit verbundenen Chancen entgehen? Zum einen, so die Autoren, herrschten immer noch hartnäckige Vorurteile, dass sich Aktien nur für Sparer mit ausgeprägten wirtschaftlichen Kenntnissen eigneten. 55 Prozent der Befragten waren zudem der Meinung, Aktien würden sich für kleinere Anlagebeträge nicht lohnen. Als „unsicher und riskant“ schätzten 44 Prozent der 2.000 Umfrageteilnehmer die Möglichkeit ein, Kapital in Unternehmensanteile zu investieren. Die ablehnende Haltung gegenüber Aktien sei durch die Finanzkrise offenbar noch verschlechtert worden, so die Studie. Auf der anderen Seite gäbe es noch erhebliches Potenzial in puncto Aktienanlage. Immerhin würden 45 Prozent der Befragten in Aktien oder Aktienfonds investieren, wenn sie 10.000 Euro über eine Dauer von 25 Jahren anlegen sollten.

Aktienfonds: Breitgestreute Chancen nutzen
Wer das Risiko von Einzelinvestments scheut und die Auswahl von geeigneten Unternehmen lieber einem professionellen Manager überlassen möchte, findet am Markt eine breite Palette an Aktienfonds, mit denen man an der derzeitigen Börsen-Rallye teilhaben kann. Genauso wie bei einzelnen Aktien zahlt sich jedoch auch hier ein langer Atem – sprich: ein eher langfristiger Anlagehorizont – aus. So können verschiedene Börsenzyklen mitgenommen und Schwankungen besser ausgeglichen werden. Zudem fallen beim Kauf bzw. Verkauf immer auch Transaktionskosten an, welche die Rendite schmälern. Die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften rät daher zu Fondssparplänen. Hier investieren Sparer regelmäßig einen festen Betrag in den Kauf von Aktienfondsanteilen. So lassen sich die Transaktionskosten – immerhin betragen diese etwa ein Prozent – minimieren. Zugleich umgeht man damit die Gefahr, sich pro-zyklisch zu verhalten und diszipliniert sich selbst. Wie die Initiative errechnet hat, konnten Sparer, die monatlich zum Beispiel in einen Fonds mit deutschen Aktien einzahlten, in den vergangenen 20 Jahren (bis Ende Dezember 2014) eine Performance von durchschnittlich sechs Prozent pro Jahr erzielen – im Vergleich mit den anhaltenden Mini-Zinsen auf Spareinlagen ein Anlageerfolg, der sich durchaus sehen lassen kann.

Beliebte Aktienfonds der FondsDISCOUNT.de-Kunden
Bei FondDISCOUNT.de-Kunden liegen hauptsächlich drei Fonds mit dem Schwerpunkt „Aktien international“ im Depot: Der DWS Top Dividende, der Carmignac Investissement und der M&G Global Basics. Alle drei Aktienfonds sind auch als Sparplan erhältlich – ein Ausgabeaufschlag wird bei Kauf über FondsDISCOUNT.de nicht erhoben.
08.05.2015,

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Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

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  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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