Service-Telefon täglich von 8 bis 22 Uhr:   030 2757764-00

Suche: WKN/ISIN, Beteiligungen, Gesellschaften

Kleinanlegerschutzgesetz Die Regelungen im Überblick

Kleinanlegerschutzgesetz Foto: © / vege / Fotolia.com

In Kürze soll das Kleinanlegerschutzgesetz in Kraft treten. Der Gesetzgeber hat damit auf die Prokon-Pleite reagiert und will künftig mehr Transparenz schaffen. Wir haben die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengestellt.


Prospektpflicht wird ausgeweitet
Direktinvestments, Nachrangdarlehen und Partiarische Darlehen konnten bislang ohne Prospekt angeboten werden. Dies soll sich nun ändern: Mit der Erweiterung des Vermögensanlagengesetzes muss künftig auch für solche Anlageformen ein ausführlicher Verkaufsprospekt erstellt werden. Darin kann sich der Anleger über das Investment und alle Chancen und Risiken, die damit verbunden sind, informieren. Neu ist auch, dass die Prospekte nach Billigung durch die Finanzaufsichtsbehörde BaFin nur noch zwölf Monate gültig sind. Zudem müssen nun regelmäßig Nachträge erstellt werden, etwa wenn neue Jahresabschlüsse veröffentlicht werden oder wenn Umstände eintreten, welche die Geschäftsaussichten beeinflussen.

Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist
Künftig müssen die Vermögensanlagen eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten ab dem Zeitpunkt des erstmaligen Erwerbs haben. Zudem muss die Frist für eine ordentliche Kündigung mindestens sechs Monate betragen.

Ad-hoc-Mitteilungspflicht des Emittenten
Nach Vertriebsende bis zur vollständigen Tilgung der Vermögensanlage hat der Anbieter gegenüber der BaFin und relevanten Medien eine Mitteilungspflicht für den Fall, dass seine Verpflichtung gegenüber den Anlegern durch bestimmte Umstände beeinträchtigt wird.

Werbung mit Warnhinweisen
Die ersten Entwürfe des Kleinanlegerschutzgesetztes sahen erhebliche Werbebeschränkungen für Vermögensanlagen vor. Davon hat der Gesetzgeber nun Abstand genommen, allerdings müssen künftig Warnhinweise aufgenommen werden. Das Totalverlustrisiko etwa muss in Flyern und anderen Werbematerialien nun deutlich vermerkt werden.

Tipp: Auch die bei unseren Kunden so beliebten Container-Direktinvestments fallen unter das neue Gesetz. Wir haben daher mit André Wreth, Geschäftsführer von Solvium Capital, über die Auswirkungen des Kleinanlegerschutzgesetzes gesprochen.

Interview zum Kleinanlegerschutzgesetz lesen
11.06.2015,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


Ähnliche Artikel finden

» » » » Kleinanlegerschutzgesetz - Die Regelungen im Überblick


Mehr aus dem Bereich Direktinvestments

Direktinvestment in Kanada Direktinvestment in Kanada - Luxusresort in unberührter Natur Steiner & Company bietet mit dem Direktinvestment „Forest Lakes Country Club“ eine exklusive Investitionsmöglichkeit für Privatanleger in Kanada. Wir hatten Gelegenheit, mit dem mehr...

Photovoltaik Photovoltaik - Günstigere PV-Anlagen gleichen Kürzungen aus Derzeit entsteht ein neuer Solarpark in Niedersachsen, in den sich Privatanleger per Direktinvestment einkaufen können. Gemanagt wird die Anlage von BadenInvest. Die Gesellschaft kann auf eine positive mehr...

Kiri-Investment Kiri-Investment - Naturwunder mit lukrativen Ertragschancen Extrem schnelles Wachstum, hohe CO2-Bindung und hochwertiges Edelholz – der Kiri-Baum vereint zahlreiche Vorzüge und ist als Anlageobjekt sehr interessant. Anleger können eigene Kiri Bäume mehr...

Unser Newsletter

... informiert Sie über aktuelle Kapitalanlagen & Marktentwicklungen

Anzeige

Kontakt

Service-Telefon
täglich von 8 bis 22 Uhr

030 2757764-00

Wir rufen Sie gern zurück! Nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice.

E-Mail: info@fondsdiscount.de
social media