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Panik unbegründet? Einspeisevergütung wird gekürzt

Panik unbegründet? Foto: © AlexSava / istockphoto.com

Von „Kahlschlag“ war die Rede, das Ende der Photovoltaikfonds schien besiegelt: Die Kürzung der staatlichen Solarförderung sorgte für Aufruhr. Ausgerechnet die Betreiber von Großanlagen zeigen sich davon allerdings recht unbeeindruckt.

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Am 9. März dieses Jahres wurden drastische Kürzungen der staatlichen Einspeisetarife für Photovoltaik-Anlagen beschlossen. Einschnitte zwischen 20 und 40 Prozent sollen sinkende Preise für Solarmodule ausgleichen. Politiker von SPD und Grünen, aber auch Abgeordnete der Union, kritisierten diesen Vorstoß der Bundesregierung scharf – Beobachtern zufolge könnte das Gesetz im Bundesrat blockiert werden. Damit müsste der Vermittlungsausschuss über die Zukunft der Solarförderung befinden.

Renditen kaum betroffen
Die Betreiber und Planer von Solar-Großanlagen reagieren dagegen relativ gelassen auf die Kürzungs-Absichten. Nikolaus Krane, Vorstand der Wirsol Solar AG, etwa ist überzeugt, der Riesen-Solarpark im Saarland werde kommen. Gleiches gelte für andere Großprojekte. Schließlich könne man auch nach Kürzung des Einspeisetarifs eine rentable Rendite von 6,5 % garantieren – „kein anderes Kapitalanlageprodukt kann das“, so Krane im ZDF. Bei Suntec setzt man auf günstigere Solarmodule aus Asien, so könne man Renditeeinbußen gering halten. Verlierer wären demnach die deutschen Modulhersteller, denn der Druck aus Billig-Produktionsländern dürfte sich künftig noch verstärken.

Solarfonds weiterhin am Markt
Inwieweit sich die Initiatoren der bis vor kurzem noch so beliebten Solarfonds auf die Veränderungen einstellen, bleibt abzuwarten. Panik zumindest scheint unter den Emittenten nicht ausgebrochen zu sein. Eher handfeste Entschlusskraft: So erweiterte beispielsweise das Fondsmanagement des CHORUS CleanTech Solar 8 sein Portfolio kurzerhand um eine 7,7 Megawatt-Anlage in Brandenburg und nahm diese pünktlich zum 9. März ans Netz. Die alte Einspeisevergütung konnte damit gesichert werden.
16.03.2012,

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