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Flieger statt Aktien? Flugzeugfonds mit passablen Renditen

Flugzeuge Foto: © il-fede / Fotolia.com

Flugzeugbeteiligungen können sich lohnen und stehen Aktien in nichts nach – das zeigt eine exemplarische Vergleichsrechnung.

Dr. Peters DS 139 Flugzeugfonds XIII

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Dr. Peters DS 139 Flugzeugfonds XIII von Dr. Peters

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Erneute Kursrallye an den Börsen: Der DAX nimmt wieder Fahrt auf und bewegt sich aktuell um 6.600 Punkte. Lohnt es sich, auf diesen Zug aufzuspringen oder werden Aktiengewinne nicht sowieso eher überschätzt? Ein Vergleich mit dem Anlagesegment Flugzeugfonds mag auf den ersten Blick etwas verwundern – schließlich unterscheiden sich die Parameter Geschlossener Fonds, etwa die mitunter recht lange Kapitalbindung, doch deutlich von der Investition in Aktien. Die reine Betrachtung der Renditen könnte so manchen Anleger allerdings neu über seine Investmentstrategie nachdenken lassen.

Der Einstiegszeitpunkt ist entscheidend
Um mit Aktien gute Gewinne zu erzielen, muss man den richtigen Einstiegszeitpunkt treffen. Beispiel: Hätte man im Jahr 2000 in der Hochphase zu 8.069,98 Punkte gekauft, müsste man nach über zehn Jahren Haltedauer immer noch einen Verlust in Höhe von gut 13 Prozent verbuchen. Und auch wenn man zum deutlich niedrigeren Jahrestiefstkurs in diesem Jahr bei 6.210,81 Punkten gekauft hätte, läge die Rendite bei einem mageren Prozent pro Jahr. Der optimale Zeitpunkt in den letzten zwölf Jahren wäre im Verlauf des Jahres 2003 gewesen. Wer damals eingestiegen wäre, könnte heute einen attraktiven Zuwachs von 224 Prozent verzeichnen. Die durchschnittliche Rendite seit Einführung des DAX im Jahr 1988 bis zum Ende des letzten Jahres lag bei 7,7 Prozent pro Jahr.

Flugzeugfonds als Renditeträger
Die Berliner Ratingagentur Scope hat den DS 139 Flugzeugfonds XIII aus dem Emissionshaus Dr. Peters bewertet und erwartet eine Rendite im Mittelwert von 6,91 Prozent p.a. nach Steuern. Im High Case wären sogar 8,35 Prozent möglich. Die Null-Verlustwahrscheinlichkeit gemäß Analyse liegt bei 99 Prozent. Eine Flugzeugbeteiligung kann damit als sinnvolle – und vor allem einträgliche – Alternative zum Aktienbesitz gewertet werden. Bei der Auswahl eines Flugzeugfonds sollten der jeweilige Flugzeugtyp und dessen Marktgängigkeit, die Bonität und Auslastung der jeweiligen Fluggesellschaft und die Regelungen im Leasingvertrag als Entscheidungsgrundlage dienen.
19.04.2012,

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