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Anlegerverhalten Fonds-Sparpläne werden immer beliebter

Anlegerverhalten Foto: © / Style-Photography / fotoliaWer sein Rendite-Ziel erreichen will, muss auch in Erwägung ziehen, neue Wege zu gehen.

Die meisten Anleger sind unzufrieden mit ihrer Geldanlage, zögern aber bei der Umstrukturierung ihres Vermögens. Sie suchen verstärkt nach Absicherungsmechanismen in Fonds. Es zeichnet sich ein neuer Trend ab: Fonds-Sparpläne werden immer beliebter.


Zahlreiche Schocks wie der VW-Skandal oder die Erwartungen einer Zinswende in den USA halten Anleger in Atem. Sie warten lieber ab, als aktiv zu werden und ihre Renditechancen zu erhöhen. Unabhängig vom Sparziel sind 60 Prozent aller Befragten einer Umfrage von Union Investment aber mit ihrer Geldanlage unzufrieden. Das ist ein Anstieg um drei Prozent zum Vorquartal. Trotzdem wartet beinahe die Hälfte (48 %) weiterhin die Entwicklung der Märkte ab, ohne zu handeln. Nur 32 Prozent wollen ihre Geldanlage überdenken.

„Die meisten Deutschen sitzen wie das Kaninchen vor der Schlange und warten ab, ohne sich nach vernünftigen Alternativen umzusehen“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment. Dabei ist den meisten Menschen bewusst (60%), dass sich nach dem Aufschub der Zinswende in den USA nicht viel ändern wird.

Immobilien bleiben attraktivste Geldanlage
Für drei von vier Befragten (77%) bleiben Immobilien die attraktivste Geldanlage. Unabhängig davon, ob sich Anleger für einen Neubau, den Kauf einer Bestandswohnung oder ein Direktinvestment entscheiden, sollten bestimmte Aspekte grundsätzlich beachtet werden. Einen neuen Trend stellen Wohnimmobilienfonds dar, die den Schwerpunkt in Investitionen in deutschen Großstädten setzen.

Für 38 Prozent der Befragten sind Aktien und Investmentfonds die wichtigste Geldanlage. Etwas mehr (39%) sind der Meinung, dass diese Finanzprodukte zur Altersvorsorge dazu gehören. Dafür eignen sich besonders Fonds mit Absicherungsstrategien. In der aktuell sehr volatilen Börsenphase sind Fonds gefragt, die sich in Krisenzeiten teilweise oder komplett aus dem Aktiensegment zurückziehen können.

Sparpläne werden immer beliebter
Nicht jeder Anleger möchte auf einen Schlag eine große Summe für die Altersvorsorge investieren. 59 Prozent der Anleger halten einen Sparplan mit monatlichen Sparraten für attraktiv (9% mehr als im Vorquartal). Insbesondere auch deshalb, weil sie bereits mit kleineren Beträgen ein ordentliches Vermögen aufbauen können. Für 21 Prozent der Befragten gehört der Fondssparplan zu einer Basis-Geldanlage, weil er im Gegensatz zum klassischen Sparbuch wesentlich höhere Renditen verspricht.

Stiftung Warentest lobt Fondssparpläne für ihre „Aussicht auf hohe Renditen. Schon ab 10 Euro pro Monat können Anleger bei der Direktbank ebase loslegen. Festgelegte Laufzeiten gibt es nicht. Zahlungen können jederzeit ausgesetzt und später fortgeführt werden. Die Fondsanteile verbleiben solange im Depot und können jederzeit zu Geld gemacht werden.

Auch beim Fonds-Sparplan gilt: Verluste sind möglich. Es bietet sich daher an, langfristig zu investieren, was das Risiko von Verlusten deutlich reduziert. Dann ist auch der Einstiegszeitpunkt unwichtig: Wenn die Fondsanteile zu Beginn leicht fallen, bekommen Anleger sie zu einem günstigen Kurs. Es ist ja noch nicht viel Kapital investiert. Und über lange Sicht, steigen die Kurse in den meisten Fällen deutlich (siehe Chartbild).

Bei langfristigen Sparplänen sollten Anleger darauf achten, dass die Fonds in viele verschiedene Länder und Branchen investieren. Unter den beliebtesten sparplanfähigen Fonds der FondsDISCOUNT.de-Kunden sind Multiple Opportunities von Flossbach und Stroch, Carmignac Patrimoine und DWS Top Dividende.
25.09.2015,

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Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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