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Staatsanleihen Neuer Investmentfokus bei Franklin Templeton

Staatsanleihen Foto: © Franklin Templeton / Dr. Michael Hasenstab

US-Treasuries, Bundesanleihen, Japan-Bonds – solche Papiere taugen mittlerweile nicht einmal mehr für den Werterhalt. Das Franklin Templeton-Team schichtet deshalb seine Rentenfonds um, auf Volatilität sollte man sich jedoch weiterhin gefasst machen.


In Zeiten hoher Staatsverschuldung haben Rentenfonds eigentlich ein leichtes Spiel: Die dringend benötigte Liquidität der Regierungen schafft attraktive Kaufgelegenheiten und beschert ansehnliche Zinsen – eigentlich. Ein Blick auf die Verzinsung von langfristigen Bundesanleihen, US-Bonds, britischen Anleihen oder auf von Japan begebene Anleihen lässt allerdings schnell Ernüchterung einkehren. Denn diese Länder lassen sich ihre vergleichsweise gute Bonität quasi „bezahlen“, indem sie ihren Schuldnern so wenig Zinsen wie nie zuvor zugestehen – sie bekommen frisches Kapital zu Spottpreisen. Die Zinsen für solche Rentenpapiere liegen teilweise sogar unter der Inflationsrate. Gewinne lassen sich so keine erzielen, im Gegenteil – teilweise reichen die Zinskupons nicht einmal mehr für den bloßen Vermögenserhalt. Auch beim US-Vermögensverwalter Franklin Templeton sieht man sich aufgrund dieser Marktgegebenheiten vor Herausforderungen gestellt. Michael Hasenstab, weltweit einer der prominentesten Fondsmanager und Spezialist für Rentenpapiere, hat sich mit seinem Team daher für weitreichende Umschichtungen in seinen beiden Flaggschiff-Fonds entschieden.

Marktvolatilität gekonnt nutzen
Wie es in einer aktuellen Analyse-Mitteilung heißt, sei es „im aktuellen Marktumfeld wichtiger denn je zu wissen, wo die potenziellen Chancen und Risiken liegen. Das Team um Dr. Michael Hasenstab nutzt die jüngste Marktvolatilität, um ertragsversprechende Positionen weiter auszubauen. Fündig wird das Team hier vor allem innerhalb der Schwellenländer, schließlich wurde der dort zuletzt gesehene Kursrückgang nicht durch fundamentale Probleme ausgelöst.“ Soll heißen: Gerüchte um ein mögliches Ende der massiven Aufkäufe durch die Fed und das deutlich nachlassende Wirtschaftswachstum in China hat die Märkte erneut durcheinandergewirbelt. Klare Worte von Fed-Chef Ben Bernanke – die lockere Geldpolitik würde fortgesetzt – und Aussagen des chinesischen Premiers wie z. B. sieben Prozent BIP-Wachstum sei der absolute Tiefstand, haben zu einer deutlichen Beruhigung geführt. Dies machte sich auch in der Performance des Templeton Global Bond Fund bemerkbar, der inzwischen wieder leicht an Wert zulegen konnte. Im Portfolio des Fonds wurden langlaufende Positionen erneut reduziert und die Cash-Quote erhöht, um kurzfristige Zukäufe tätigen zu können. Zudem wurde der Anteil an Staatsanleihen aus Indonesien, Singapur und Malaysia angehoben. Das Team um Micheal Hasenstab legt seinen Anlegern jedoch nahe, einen längeren Anlagehorizont in Betracht zu ziehen und sich weiterhin auf kurzfristige Volatilitätsschübe einzustellen. In der Regel könnten solche kurzen volatilen Phasen – wie aktuell geschehen – jedoch vom Management genutzt werden, um Positionen zu attraktiven Bewertungen aufzubauen. Anleger, die solche Schwankungen aushalten und einem mittel- bis langfristigen Horizont treu blieben, könnten sogar eine „hohe risikobereinigte Wertentwicklung erzielen.“ Auch im Portfolio des Templeton Global Total Return Funds wurden entsprechende Umschichtungen vorgenommen. So wurde etwa der Anteil von Corporate Bonds erhöht und auch die Möglichkeit von High-Yield-Positionen genutzt. Insgesamt sieht Michael Hasenstab weiterhin gute Chancen für seine Rentenfonds, denn, so der Anleihen-Spezialist in einem kürzlich erschienenen Interview mit dem Handelsblatt: „Wir setzen auf Bonds in den liquidesten Märkten. Dort werden Billionen-Dollar-Volumina gehandelt, Liquidität ist kein Problem. (…) Wir können mehr und mehr investieren, weil es eher zu viel als zu wenig Schulden auf der Welt gibt.“

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22.08.2013,

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