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Anlagestrategie Heimatmarkt nicht übergewichten

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Viele Anleger haben die Tendenz, bevorzugt in ihren Heimatmarkt zu investieren. Ein Blick über den Tellerrand begrenzt jedoch Risiken und kann die Renditechancen langfristig erhöhen.


Deutsche Anleger neigen dazu, ihr Geld deutschen Unternehmen anzuvertrauen. Kein Wunder: der Dax erklimmt einen Rekordstand nach dem nächsten – davon profitieren auch Aktien- und Fondsbesitzer. Zudem liegt es für viele Anleger einfach nahe, lieber im Heimatmarkt zu investieren als in den USA, in Indien oder China: So lassen sich Währungsrisiken vermeiden, zudem sind Informationen über den Heimatmarkt und dessen Unternehmen in der Regel leichter zu beschaffen als dies bei ausländischen Unternehmen der Fall ist. Kurz: Anleger bevorzugen oft bekannte Unternehmen und bleiben ihrem Land treu.

In der Fachsprache nennt man dieses Anlageverhalten „Home bias“, Experten sehen darin einen typischen Anlagefehler. Denn mangelnde Streuung kostet einerseits Rendite, zum anderen sind solche Depots von heftigeren Ausschlägen bedroht. Zwar lassen sich somit auch Hochphasen wie derzeit nutzen, doch läuft der Heimatmarkt einmal nicht mehr so gut, bekommen das die Anleger ungebremst zu spüren. International ausgerichtete Depots hingegen haben den Vorteil, dass Rückgänge in bestimmten Regionen besser ausgeglichen werden können. Schließlich befinden sich im Dax nur 30 Titel, während der globale Index MSCI World rund 1.600 Titel abbildet – die Basis ist also wesentlich breiter aufgestellt.

Experten empfehlen daher, Aktienfonds mit dem Schwerpunkt Deutschland nur als Beimischung zu kaufen und für eine Auswahl an international agierenden Aktienfonds zu sorgen. Beispiel: Der auf den heimischen Markt fokussierte DWS Deutschland profitiert von den Höhenflügen des Dax und erzielt mit derzeit 116,19 Prozent (Edisoft, Stand: 20.04.2015) zwar eine beachtliche Performance im Fünfjahreszeitraum, weist in derselben Zeit jedoch auch eine Volatilität von 13,88 Prozent auf. Der global anlegende DWS Top Dividende hingegen erzielte in fünf Jahren eine Rendite von 88,26 Prozent, dies allerdings bei einer deutlich geringeren Volatilität mit 9,18 Prozent (Edisoft, Stand 20.04.2015). Das heißt: Mit einem global anlegenden Fonds lassen sich nicht immer absolute Spitzenwerte erzielen, auf der anderen Seite sind jedoch auch die Schwankungen geringer und Abwärtsbewegungen bleiben moderat.

Viele FondsDISCOUNT.de-Kunden beherzigen diesen Ratschlag bereits – unter den Top-Ten Aktienfonds finden sich die international investierenden Aktienfonds DWS Top Dividende, der Carmignac Investissement und zum Beispiel der M&G Gobal Basics. Die Wertentwicklung dieser beliebten Top-Seller-Fonds zeigt das folgende Chartbild.


Tipp: Sie haben Ihren Wunschfonds gefunden? Dann schauen Sie doch in unserem Depotvergleich, welches unserer kostengünstigen Depots zu Ihnen passt. So sparen Sie unnötige Kosten und die Wertentwicklung Ihres Fonds kommt Ihnen in vollem Umfang zugute.
20.04.2015,

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Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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