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Offene Immofonds Höhere Renditechance durch Cash Stops

Offene Immofonds Foto: © leeyiutung / Fotolia

Offene Immobilienfonds waren bei Anlegern 2014 stark gefragt. Um die Liquiditätsquote zu senken, nutzen einige Fonds Cash Stops. Dadurch wird der Anteilskauf eingeschränkt. Verkäufe sind von der Strategie nicht betroffen.


Die Ratingangentur Scope hat die für Privatanleger zugänglichen offenen Immobilienfonds unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Bis zum Inkrafttreten der neuen Mindesthalte- und Kündigungsfristen im Juli 2013 verzeichneten die offenen Immobilienfonds hohe Zuflüsse. Nach dem Stichtag sank das Anlegerinteresse deutlich. Erst im Laufe des vergangenen Jahres stieg es wieder kräftig an. Die Herausforderung: Die Fondsmanager müssen nun sehen, dass sie das eingesammelte Geld sinnvoll in Immobilien investieren. Dies gestaltet sich zunehmend schwierig, da das Preisniveau insbesondere bei hochwertigen Immobilien an attraktiven Standorten in der Vergangenheit deutlich gestiegen ist.

Um diesen Anlagedruck abzudämpfen, wurde für den Wertgrund WohnSelect D (WKN: A1CUAY) nun ein Cash Stop ausgerufen, der seit dem 25. März greift. Seit diesem Datum werden bis auf weiteres keine neuen Gelder in den Fonds aufgenommen, Anleger können also aktuell nicht investieren. Die Anteilrückgabe ist von den Maßnahmen nicht betroffen. Zum Hintergrund der Entscheidung erklärt die Fondsgesellschaft in einer Mitteilung, dass die Liquiditätsquote im Fonds derzeit wesentlich höher sei, als ursprünglich geplant. Zum Schutz des Fonds und seiner Bestandsinvestoren wolle die Gesellschaft die vorhandenen Gelder daher zunächst investieren und den Fonds dann erst wieder für Neuinvestoren öffnen.

Wertentwicklung des Wertgrund WohnSelect D vom 20.04.2010 bis zum 26.03.2015



Auch der Leading Cities Invest (WKN: 679182) von KanAm hält seine Liquiditätsquote gering, indem er den Fonds nur zu bestimmten Zeiten zur Investition öffnet - und zwar immer dann, wenn eine neue Immobilie ins Portfolio aufgenommen werden soll und das Gebäude dem Fonds bereits mit einem Vorkaufsrecht zugesichert ist. „Dann rufen wir einen Cash Call aus und sammeln so lange Anlegergelder ein, bis wir das für den Erwerb der Immobilie benötigte Kapital beisammen haben. Ist diese Summe erreicht, gibt es einen Cash Stop, ab dem Einzahlungen – bis zum nächsten Cash Call – nicht mehr möglich sind“, erklärt Dr. Michael Birnbaum, Pressesprecher bei KanAm Grund die Strategie im Interview mit FondsDISCOUNT.de. Auf diese Weise könne die Liquiditätsquote des Fonds optimal gesteuert werden. Der Vorteil: „Die Rendite, die durch die Immobilieninvestments erwirtschaftet wird, wird nicht durch einen zu hohen Kassenbestand verwässert", sagt Birnbaum. Gerade im aktuellen Niedrigzinsumfeld, bei der das ‚herumliegende‘ Geld keine nennenswerte Rendite erzielt, sei das ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Gesamtrendite des Fonds.

Wertentwicklung des Leading Cities Invest seit seiner Auflage am 15.07.2013 bis zum 26.03.2015


Übrigens: Der nächste Cash Call beim Leading Cities Invest soll schon in den kommenden Wochen erfolgen. Sie möchten auch investieren? Gerne merken wir Sie unverbindlich vor und informieren Sie über den nächsten Cash Call! Ihr Vorteil: Über FondsDISCOUNT.de sparen Sie den regulären Ausgabeaufschlag von 5,5 Prozent.

Kostenloser Rückrufservice
26.03.2015,

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