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Verdienen, wo andere Urlaub machen Hotelfonds sehr attraktiv

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Die Ratingagentur Scope hat sich die Immobilienklasse „Hotels“ näher angesehen und kommt zu dem Schluss, dass Hotelimmobilien für Investoren und damit auch für Privatanleger zunehmend interessanter werden dürften.


Die Urlaubszeit steht kurz bevor. Während sich die einen auf entspannte Tage mit Familie oder Freunden freuen, laufen in den gefragten Urlaubsdomizilen – insbesondere in den Hotels – bereits die letzten Vorbereitungen: Zimmer und Außenanlagen werden nochmals einem besonders kritischen Blick unterzogen, die Speisekarte wird um sommerliche Speisen ergänzt, Dienstpläne werden auf die anstehende Hochsaison angepasst. Die Chancen, dass die erhofften Besucherströme auch tatsächlich eintreffen, stehen jedenfalls nicht schlecht: So geht etwa der Branchenverband DRV Deutscher Reise Verband davon aus, dass sich der positive Trend aus dem vergangenen Jahr auch in 2013 fortsetzt. Im März dieses Jahres verzeichneten die deutschen Hotels und Beherbergungsbetriebe laut Statistischem Bundesamt sogar ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auch im beliebten Nachbarland Österreich ist die Stimmung gut – hier geht man ebenfalls von steigenden Übernachtungszahlen aus.

Aktuelle Studie: Hotelinvestments gewinnen an Attraktivität
Diese insgesamt positive Tendenz dürfte die Assetklasse „Hotel“ bald auch stärker in den Fokus von professionellen Investoren und Privatanlegern rücken, resümiert die unabhängige Ratingagentur Scope in einer aktuellen Untersuchung. Bislang gelten Hotels jedoch eher noch als „Exoten“ unter den verschiedenen Immobilienkategorien. So lag der Anteil von Hotelfonds am gesamten platzierten Eigenkapital der Oberkategorie „Geschlossene Immobilienfonds“ im vergangenen Jahr deutlich unter einem Prozent. Laut Branchenverband VGF wurden in 2012 nur 16,6 Millionen Euro Eigenkapital in diesem Segment eingesammelt. Auch in den vorangegangenen Jahren waren Hotelfonds eher ein Geheimtipp: Von 2010 bis 2012 wurden mit geschlossenen Hotelfonds insgesamt weniger als 100 Millionen Euro platziert. Zum Vergleich: Offene Immobilienfonds haben die Anlageklasse Hotel schon längst für sich entdeckt. Gegenwärtig halten die Investmentfonds ein international diversifiziertes Hotel-Portfolio im Wert von rund 3,4 Milliarden Euro, dies entspricht einem Anteil von immerhin 5,5 Prozent am gesamten Immobilienvermögen der offenen Fonds. Als Gründe für die momentan eher noch seltene Investition in Hotels seitens geschlossener Fonds könnten nach Einschätzung der Scope-Analysten die in der Regel sehr hohen Kaufpreisvolumina verantwortlich sein, die für Hotels aufgerufen werden. Geschlossene Immobilienfonds, die in Deutschland investieren, wiesen im vergangenen Jahre ein durchschnittliches Fondsvolumen von rund 50 Millionen Euro auf. Hochwertige Hotelobjekte an gefragten Standorten erfordern jedoch meist deutlich höhere Investitionssummen. Und dennoch: Die Rahmenbedingungen sprechen für mehr Investments dieser Art. Stark steigende Übernachtungszahlen, höhere Auslastungen und ansteigende Zimmerpreise machen Hotelinvestments attraktiv – auch, weil zum Beispiel der traditionell sehr beliebte Büroimmobilienmarkt inzwischen unter (Rendite-)Druck gerät. Hintergrund ist ein zunehmender Mangel an aussichtsreichen Core-Immobilien. Bei den Hotelfonds liegen die Spitzenrenditen laut Scope derzeit bei rund 5,75 Prozent pro Jahr.

Hotelfonds: Steigende Nachfrage, nur wenige Angebote
Für Investoren sind insbesondere solche Objekte interessant, die über langfristige Pachtverträge mit umsatzstarken, international etablierten Hotelgesellschaften verfügen, da diese langfristige Einnahmesicherheit bieten. Doch noch sind solche Angebote rar. Eines der wenigen Beteiligungsangebote wurde von der IMMAC-Schwestergesellschaft, Deutsche Fondsvermögen, aufgelegt. Das Objekt, das sich die Fondsgesellschaft sichern konnte, gleicht einem Volltreffer: Das „Seehotel am Kaiserstrand“ liegt in Lochau/Österreich, direkt gegenüber der berühmten Seebühne Bregenz. Das moderne Vier-Sterne-Hotel bietet nicht nur ein erstklassiges Ambiente sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende, sondern liegt auch noch als eines der wenigen Hotels direkt am Bodensee – solche Seenutzungsrechte werden vergleichsweise selten eingeräumt und untermauern daher die Exklusivität des Fondsobjekts. Das in der Gründerzeit errichtete Gebäude wurde 2010 generalsaniert und im Juli 2012 von der Deutschen Fondsvermögen AG erworben. Scope bewertete das „Seehotel am Kaiserstrand“ mit dem Rating A +. Hervorgehoben wird insbesondere die Lage inklusive der Seenutzungsrechte, was einem Alleinstellungsmerkmal gleich komme. Als Betreibergesellschaft konnte die international tätige RIMC-Gruppe gewonnen werden, gegen Ausfallrisiken durch Betriebsinsolvenz habe sich die Fondsgesellschaft weitgehend abgesichert. Für die insgesamt „gute“ Investmentqualität spricht nach Einschätzung von Scope außerdem die Tatsache, dass die handelnden Personen der Deutschen Fondsvermögen zugleich beim Pflegespezialisten IMMAC tätig sind und daher über langjährige Erfahrung in der Fondskonzeption und im Management von Betreiberimmobilien verfügen.

Alternativ startete vor wenigen Tagen der Real I.S. Bayernfonds Deutschland 25 in den Vertrieb. Investitionsobjekt ist eines der größten Hotels in Hamburg, das von der Motel One-Gruppe betrieben wird. Das Konzept der Betreibergesellschaf richtet sich an Reisende, die sich Komfort zum kleinen Preis wünschen. Das im Jahr 2012 eröffnete Hotel liegt im Szenebezirk St. Georg und soll aufgrund seiner zentralen Lage und budgetfreundlichen Zimmerpreise sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende ansprechen. Der Mietvertrag geht mit einer Laufzeit von 20 Jahren deutlich über die geplante Fondslaufzeit von zwölf Jahren hinaus und soll Anlegern eine hohe Einnahmesicherheit garantieren.

Bitte beachten Sie: Unser Service richtet sich ausschließlich an erfahrene Anleger, die ihr Portfolio mit einer Sachwertbeteiligung diversifizieren möchten. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich um langfristige, unternehmerische Beteiligungen mit bestimmten Anlagerisiken. Mögliche Risiken sind: abweichende oder gänzlich ausfallende Auszahlungen (Prognoserisiko), eventuell entstehende Nachschusspflichten, das Emittenten- bzw. Insolvenzrisiko sowie der mögliche Totalverlust der Kapitaleinlage sowie zusätzliche private Vermögensnachteile. Ausführliche Risikohinweise zu den hier vorgestellten Beteiligungen entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Emissionsprospekt, den wir Ihnen gerne kostenfrei und unverbindlich zur sorgfältigen Prüfung zukommen lassen.
05.06.2013,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


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