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Scope Immobilienfonds setzen stärker auf Büroobjekte

Immobilien Foto: © MichaelUtech / istockphoto.com

Gewerbeimmobilien waren 2013 der Liebling von Initiatoren geschlossener Fonds: Knapp die Hälfte des Emissionsvolumens investierten sie in Shopping-Center, Büroimmobilien und Co. In den Jahren zuvor lagen Wohnimmobilien noch deutlich vorne.


Während geschlossene Immobilienfonds 2011 und 2012 vor allem in Wohnimmobilien investierten, stieg im vergangenen Jahr der Anteil von Gewerbeobjekten am Emissionsvolumen stark an. So betrug der Anteil der Büroimmobilienfonds am gesamten Emissionsvolumen geschlossener Immobilienfonds 2013 rund 47 Prozent – 2012 waren es noch 31 Prozent. Auch die Nutzungsart „Einzelhandel“ gewann im vergangenen Jahr an Boden: Ihr Anteil am Emissionsvolumen stieg von sieben Prozent im Jahr 2012 auf 17 Prozent 2013. Das zeigen aktuelle Zahlen der Ratingagentur Scope. Einen deutlichen Rückgang registrierten die Analysten hingegen bei Wohnimmobilienfonds. Nach dem Rekordjahr 2012 mit einem Anteil von 19 Prozent betrug der Anteil am Emissionsvolumen im Jahr 2013 nur noch einen Prozent. Ein wesentlicher Grund dafür sei das deutlich gestiegene Preisniveau auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt. Dies führe dazu, dass attraktive Renditen derzeit nur schwer zu erzielen seien.

Zu den Initiatoren, die dem Segment „Wohnen“ trotz des wachsenden Wettbewerbs treu blieben und neue Produkte auflegten, gehörte unter anderem das Investmenthaus PROJECT: Mit den Project GFU Reale Werte Fonds 11 und 12 stehen für Anleger derzeit zwei Beteiligungen zur Zeichnung bereit. Bei beiden handelt es sich um Wohnimmobilienentwicklungen in den Bereichen Neubau und Sanierung. Zielregionen sind die Metropolräume Berlin, Frankfurt, Hamburg, Nürnberg und München – also besonders heiß umkämpfte Märkte. Von der Strategie, auf hochwertige Projekte an fünf attraktiven deutschen Metropolstandorten zu setzen, möchte PROJECT aber auch in Zukunft nicht abweichen: Neue Beteiligungsangebote im Publikumsbereich sollen bereits im Frühjahr auf den Markt kommen. Ebenfalls auf die Entwicklung von Wohnimmobilien in deutschen Metropolregionen setzt One Capital. Solche Projektentwicklungen bieten nach Meinung der Fondsgesellschaft nicht trotz, sondern gerade wegen der steigenden Kaufpreise Aussicht auf attraktive Renditen. Denn mit ihnen haben Investoren die Chance, von der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilien zu profitieren und die entwickelten Objekte abschließend zu hohen Marktpreisen zu veräußern. Mit dem Beteiligungsangebot One Capital ProReal Deutschland Fonds 3 haben auch Privatanleger die Möglichkeit, dieses Potenzial zu nutzen.

Büroimmobilien bleiben 2014 auf dem Vormarsch
Für das Jahr 2014 erwartet Scope eine Fortsetzung des Trends hin zu einer klassischen Verteilung der Nutzungsarten bei geschlossenen Immobilienfonds. Entsprechend würden Investments in Büroimmobilien den Markt weiterhin dominieren, gefolgt von Einzelhandelsobjekten. Für Nischen-Segmente, die in den Jahren vor 2013 laut Scope zum Teil außergewöhnlich hohe Anteile am Emissionsvolumen hatten, erwarten die Analysten wieder sinkende Anteile. Davon ausgenommen seien jedoch Logistikimmobilien. Bei dieser Nutzungsart geht die Ratingagentur in diesem Jahr von steigenden Emissionsaktivitäten aus. Aktuell bietet unter anderem die Hamburger Investmentgesellschaft Aquila Capital eine geschlossene Beteiligung im Segment „Logistikimmobilien“ an: den Aquila Real EstateINVEST 1, der in vier Hermes-Logistikzentren in Deutschland investiert ist. Weitere Logistikimmobilienfonds von Aquila sollen in den kommenden Jahren folgen.

Auszug der wesentlichen Risiken
  • Es handelt sich um eine unternehmerische Beteiligung. Der wirtschaftliche Erfolg der Vermögensanlage kann nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Anteile an geschlossenen Fonds sind keine Wertpapiere und somit nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit der Beteiligung eines Anlegers ist nur sehr eingeschränkt über sog. Plattformen möglich, da für Anteile an geschlossenen Fonds kein einheitlich geregelter Zweitmarkt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Fondsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Agio und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.

06.03.2014,

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