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Immobilienfonds Lichtblick im Publikumsgeschäft

Immobilienfonds Foto: © jovannig / Fotolia

Das Jahr 2013 war kein rosiges für Manager geschlossener Sachwertinvestments. Dennoch machten einige Emissionshäuser 2013 mehr Publikumsgeschäft als zuvor. Vor allem im Immobilienbereich können sich Anleger schon bald auf neue Produkte freuen.


Die Branche der geschlossenen Fonds hat in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem durch negative Schlagzeilen für Aufmerksamkeit gesorgt. So hat etwa die Ratingagentur Scope kürzlich mitgeteilt, dass das emittierte Eigenkapital geschlossener Fonds 2013 auf ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro geschrumpft sei und sich damit halbiert habe. Auch die Branchenzahlen 2013 des bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen zeichnen ein eher ernüchterndes Bild für die Branche. Demnach hat vor allem die Publikumssparte im vergangenen Jahr mit herben Einbrüchen kämpfen müssen. Während professionelle Anleger im Vergleich zum Vorjahr mit 1,9 Milliarden Euro rund 41 Prozent mehr in geschlossene Sachwertanlagen investierten, sind die Investitionen von Publikumsanlegern laut bsi um 26 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gesunken. Umso bemerkenswerter ist es, dass manche Emissionshäuser 2013 ein besseres Publikumsgeschäft als zuvor für sich verbuchen konnten. Das geht aus ergänzenden Zahlen des bsi hervor, wie die Immobilien Zeitung berichtet. Zu den Häusern, die im Publikumsgeschäft (inklusive Private Placements) zulegten, gehören neben dem Initiator Jamestown, der auf das drittstärkste Platzierungsjahr der 30-jährigen Unternehmensgeschichte zurückblickt, auch Hamburg Trust, ImmobilienWerte Hamburg (zuvor Fondshaus Hamburg Immobilien) und Project Fonds. Betrachtet man die Zahlen zum verwalteten Eigenkapital der Emissionshäuser, so lag Real I.S. im Bereich Immobilienfonds Ende 2013 mit 7,6 Milliarden Euro vorn, gefolgt von WealthCap (5,9 Milliarden Euro), MPC Capital (4,9 Milliarden Euro) und Hannover Leasing (3,2 Milliarden Euro).

Neue Produkte in Planung
Entsprechend zuversichtlich blicken viele Emissionshäuser in ihre Zukunft – einige von ihnen kündigten in den vergangenen Tagen bereits Publikumsfonds an, die in den nächsten Monaten auf den Markt kommen sollen. So plant Jamestown für Mitte des Jahres einen weiteren US-Immobilienfonds für das breite Publikum, der wie seine zwei Vorgängerfonds als Blindpool konzipiert sein soll. Auch Project kommt bald mit neuen Publikumsangeboten auf den Markt. Die nächste Fondsgeneration „Wohnen 14 und 15“ soll im Frühjahr in die Platzierung gehen. Wie Jamestown verlässt sich auch Project bei der Fonds-Konzeption auf bereits Bewährtes: Die Beteiligungen sind – ihren Vorgängern gleich – als rein eigenkapitalbasierte Immobilienfonds mit Fokus auf Wohnimmobilienentwicklungen in deutschen Metropolen geplant. Daneben wollen auch die auf Pflegeimmobilien spezialisierten Häuser INP und IMMAC im Frühjahr neue Beteiligungsangebote auf den Markt bringen. Der genaue Startzeitpunkt ist jeweils von der Genehmigung durch die BaFin abhängig. Während die genannten Initiatoren auf diese noch warten, kann sich die publity Finanzgruppe bereits über die BaFin-Zulassung für ihren neuen Fonds „publity Performance Fonds Nr. 7“ freuen. Anlageziel sind erneut Immobilien aus Bankenverwertungen, die günstig erworben, durch geschicktes Asset Management aufgewertet und anschließend gewinnbringend verkauft werden sollen.

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Wichtiger Hinweis
  • Bei den vorgestellten Produkten handelt es sich um unternehmerische Beteiligungen. Der wirtschaftliche Erfolg der Vermögensanlagen kann nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Anteile an geschlossenen Fonds sind keine Wertpapiere und somit nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit der Beteiligung eines Anlegers ist nur sehr eingeschränkt über sog. Plattformen möglich, da für Anteile an geschlossenen Fonds kein einheitlich geregelter Zweitmarkt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Fondsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Agio und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.
26.02.2014,

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