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Flugzeugmarkt Mehr Regionalflieger statt großer Vögel

Flugzeugmarkt Foto: © / NicoElNino / FotoliaAuch Privatanleger können vom wachsenden Flugverkehr profitieren

Weltweit sind rund 26.000 Flugzeuge zwischen 3.900 Flughäfen unterwegs – und der Markt wächst weiter. Dabei zeichnet sich eine Abkehr von den großen Jets hin zu Regionalflugzeugen ab, das Segment gilt als Gewinner im Luftverkehr.


Der Luftverkehr wartet seit Jahren mit positiven Wachstumsraten auf, allein in 2016 soll das Passagieraufkommen nach Prognosen des Airlineverbands IATA um gut sechs Prozent zulegen. In den kommenden Jahren sollen die Fluggastzahlen von 3,3 Milliarden auf etwa vier Milliarden ansteigen. Befeuert werden dürfte die Nachfrage auch durch den niedrigen Öl- und damit Kerosinpreis, welcher das Fliegen für immer mehr Menschen in Form von günstigeren Ticketpreisen erschwinglich macht.

Steigende Passagierzahlen treiben auch den Bedarf an Flugzeugen in die Höhe. So wollen etwa allein die Fluggesellschaften in Nahost in den nächsten 15 Jahren über 400 Milliarden Euro in den Kauf neuer Maschinen investieren. Die derzeitigen Flotten würden sich damit um satte 160 Prozent vergrößern.

Wenn man sich den Flugzeugmarkt jedoch genauer ansieht, zeichnet sich zugleich ein weiterer Trend ab: Statt Super-Jumbos sind vor allem mittelgroße Regionalflugzeuge gefragt. So gab etwa der Flugzeugbauer Boeing bekannt, das von den 39.620 neuen Fliegern, die bis zum Jahr 2035 ausgeliefert werden sollen, mehr als 28.000 aus dem mittleren Segment mit 90 bis 230 Sitzen stammen sollen. Demgegenüber sollen nur 530 größere Flugzeuge mehr als 400 Plätze haben. Und auch bei Airbus deutet sich eine Abkehr von den Riesenjets an – statt wie bisher 27 Maschinen vom Typ A-380 sollen zukünftig nur noch zwölf Super-Jumbos pro Jahr gebaut werden. Dagegen wird mit einem Bedarf von 33.000 Maschinen mit rund 100 Sitzplätzen gerechnet.

Den Investitionsbedarf in mittelgroße Maschinen hat beispielsweise das Hamburger Emissionshaus HEH frühzeitig erkannt. Der Initiator bietet regelmäßig Beteiligungen an Regionalfliegern für Privatanleger an. Aktuell ist der Publikums-Fonds HEH Madrid in die Platzierung gestartet. Investiert wird in einen Regionaljet vom Typ CRJ 1000, der Platz für 100 Passagiere bietet. Langfristiger Leasingnehmer ist die spanische Fluglinie Air Nostrum, die auf Franchise-Basis alle Flüge für Iberia durchführt. Interessierte Anleger sollten sich aufgrund der hohen Nachfrage beeilen, das Angebot dürfte in Kürze ausplatziert sein.

Dass der Markt für Regionalflugzeuge durchaus auch für Neuerungen offen ist, zeigt übrigens eine Innovation von Siemens: Der Konzern ließ einen Motor für Elektro-Flugzeuge entwickeln, im Sommer dieses Jahres absolvierte das Kunstflugzeug „Extra 330 LE“ seinen Jungfernflug. Bis zum Jahr 2030 sollen solche hybrid-elektrischen Antriebe auch in Regionalflugzeugen mit bis zu 100 Passagieren und Strecken bis zu 1.000 Kilometer zum Einsatz kommen. Diese modernen Regionaljets würden weniger Treibstoff verbrauchen, weniger Lärm machen und auch die CO2-Emissionen verringern.

Trotz dieser Entwicklungen können auch weiterhin Investitionen in Großraumflugzeuge sinnvoll sein – schließlich müssen die Langstrecken auch künftig bedient werden. Im Platzierungsendspurt befinden sich derzeit die beiden Angebote CFB Flugzeuginvestment 1, mit dem sich Anleger an einer Boeing 777 – 300 ER beteiligen, und das Angebot Hannover Leasing Flight Invest 51, welches in einen A-380 investiert. Langfristiger Leasingpartner ist in beiden Fällen die Airline Emirates.

Übersicht aktuell erhältlicher Flugzeugfonds
FondsFlugzeugtypGeplante LaufzeitProgn. AusschüttungMindestbeteiligung
HEH Madrid Flugzeugfonds 18CRJ 100014 Jahre 186,00 %20.000 Euro
CFB Flugzeuginvestment 1Boeing 777 – 300ER15 Jahre189,71 %30.000 USD
Hannover Leasing Flight Invest 51A-38015 Jahre217,00 %23.000 USD

27.10.2016,

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