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EEG-Novelle 2016 Planungssicherheit gefährdet

EEG-Novelle 2016 Foto: © / Robert Kneschke / FotoliaDie geplante EEG-Novelle könnte den Ausbau der Onshore-Windenergie gefährden

Am 1. März hat das Bundeswirtschaftsministerium den Referentenentwurf zur EEG-Novelle vorgelegt. Darin wurden die Pläne zum Ausschreibungsverfahren konkretisiert. Große Windparkbetreiber wie Lacuna fürchten um die Zukunft der Energiewende.


Der „Entwurf eines Gesetzes zur Einführung von Ausschreibungen für Strom aus erneuerbaren Energien und zu weiteren Änderungen des Rechts der erneuerbaren Energien“, wie das Papier offiziell heißt, sorgt für Ärger in der Branche. Denn der offizielle Referentenentwurf hält an einer Restriktion des Ausbaus erneuerbarer Energien fest.

Für Unmut sorgen vor allem die darin konkretisierten Pläne zum Ausschreibungsverfahren, welches die bisherige Praxis der gesetzlich garantierten Einspeisevergütungen ablösen soll. „Dass das Ausschreibungsverfahren nicht förderlich für den Ausbau erneuerbarer Energien sein wird, ist hinlänglich bekannt“, ärgert sich Ottmar Heinen, Geschäftsführer der Lacuna Project GmbH. „Die Branche ist jedoch stark genug, um dieses Problem handhaben zu können. Die variable Untergrenze der Ausschreibungsmenge für Windenergie an Land ist jedoch ein Schlag für jeden seriösen Anbieter.“

Betroffen von den Änderungen wäre vor allem die Windenergie an Land. Laut dem Entwurf soll die Onshore-Windenergie eine variable Fördermenge erhalten, die abhängig vom Ausbau anderer erneuerbarer Energien wäre. Das Bundeswirtschaftsministerium schlägt hier einen Förderkorridor von bis zu 2.500 MW (netto) pro Jahr vor. „Die variable Fördermenge nimmt den Windparkbetreibern jede Planungssicherheit“, betont Heinen. Dennoch will Lacuna den Ausbau von Windkraftanlagen fortsetzen: „Wir werden uns auch in einem schwierigen Umfeld weiter behaupten und auch dieses Jahr weitere Windparkprojekte starten. Da die Energiewende faktisch und sinnvollerweise unausweichlich ist, wird hoffentlich auch die Politik bald wieder positive Impulse senden“, erklärt der Lacuna-Chef.

Die geplanten Änderungen würden allerdings erst einmal zu strukturellen Verwerfungen führen in der bis dahin sehr erfolgreichen deutschen Windenergie-Branche führen. Für Investoren sei daher ein Einstieg in bereits bestehende Windparks, die noch von den alten EEG-Richtlinien profitieren, attraktiv. Neben dem Lacuna Energieportfolio I bieten aktuell die Anbieter Ökorenta mit dem Fonds „Erneuerbare Energien VIII“ und reconcept mit dem „RE09 – Windenergie Deutschland“ die Chance, in Windparks zu investieren, die bereits am Netz sind.


16.03.2016,

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