Service-Telefon täglich von 8 bis 22 Uhr:   030 2757764-00

Suche: WKN/ISIN, Beteiligungen, Gesellschaften

Steuererklärung Veräußerungsverlust noch verrechenbar

Börse Foto: © Veneficus / istockphoto.com

Gut zu wissen: Verluste aus privaten Wertpapiergeschäften vor Einführung der Abgeltungsteuer können jetzt zum letzten Mal veranlagt werden.


Der DAX feiert neue Höchststände – davon profitieren nicht nur private Anleger, sondern seit Einführung der Abgeltungsteuer im Jahr 2009 auch der Staat. Sollten Sie noch Verluste aus Wertpapiergeschäften vor dieser Zeit haben, können Sie diese letztmalig in Ihrer aktuellen Steuererklärung geltend machen. Denn Veräußerungsverluste dürfen nur noch mit im Laufe des Jahres 2013 erzielten Wertpapierkursgewinnen – etwa aus dem Verkauf von Investmentfonds, Aktien und Anleihen – verrechnet werden. „Die Verrechnung dieser Altverluste kann ausschließlich im Rahmen der Einkommensteuererklärung durch das Finanzamt erfolgen“, teilt der Bundesverband deutscher Banken in einer Pressemeldung mit. „Denn“, so heißt es weiter: „dort wurden diese Altverluste festgestellt und fortgeschrieben. Zu diesem Zweck muss der Anleger seinem Finanzamt eine Jahressteuerbescheinigung seiner Bank vorlegen, aus der die dem Steuerabzug unterworfenen Veräußerungsgewinne ersichtlich sind. Dies gilt letztmalig im Jahr 2014 für die Veranlagung des Jahres 2013.“ Nach Ablauf des Jahres 2013 sei eine Verrechnung derartiger Altverluste nur noch mit Gewinnen aus der Veräußerung anderer Wirtschaftsgüter wie Devisen, Edelmetallen oder Kunstgegenständen innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist möglich, sofern diese 600 Euro im Jahr übersteigen, sowie mit Gewinnen aus dem Verkauf nicht selbstgenutzter Immobilien innerhalb der zehnjährigen Spekulationsfrist. Mit Zinsen oder Dividenden hingegen sei eine Verrechnung nicht gestattet, teilt der Bankenverband mit.

13.02.2014,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


Ähnliche Artikel finden

» » » Steuererklärung - Veräußerungsverlust noch verrechenbar


Mehr aus dem Bereich Märkte & Strategien

Anlegerskandal P&R Anlegerskandal P&R - Welche Rolle spielt die BaFin? Der Fall um den insolventen Containerriesen P&R weitete sich mehr und mehr aus. Wie eine Anfrage von den Grünen an die Bundesregierung zeigt, kommen Anleger nicht umhin, ein Investment selbst mehr...

Publity Publity - Die nicht ganz rühmliche Geschichte einer Wandelanleihe Was ist los beim Leipziger Büroimmobilienspezialist Publity? Eine ausgegebene Gewinnwarnung und Wirren um ein Umtauschangebot verunsichern die Anleger. Eine kurze Bestandsaufnahme. mehr...

Krisenherd Italien Krisenherd Italien - Anleger sollten sich auf turbulente Tage einstellen Mit Blick auf Italien scheint die Euro-Krise wieder aufzuflammen, wenngleich die Renditen italienischer Staatsanleihen noch nicht an frühere Krisenniveaus heranreichen. Um Risiken zu begrenzen, sollten mehr...

Unser Newsletter

... informiert Sie über aktuelle Kapitalanlagen & Marktentwicklungen

Anzeige

Kontakt

Service-Telefon
täglich von 8 bis 22 Uhr

030 2757764-00

Wir rufen Sie gern zurück! Nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice.

E-Mail: info@fondsdiscount.de
social media