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Klimaschutz Wachsender Markt für saubere Energien

Klimaschutz Foto: © / davis / FotoliaDie Bedeutung erneuerbarer Energien dürfte weltweit weiter ansteigen

Noch bis zum 11. Dezember tagt die UN-Klimakonferenz in Paris, bei der ein neuer Weltklimavertrag abgeschlossen werden soll. Zugleich haben bekannte Tech-Milliardäre eine Initiative für erneuerbare Energien gestartet.


Sechs Jahre nach der gescheiterten Klimakonferenz von Kopenhagen wollen 196 Verhandlungspartner nun in Paris einen neuen Anlauf nehmen, verbindliche Klimaziele zu vereinbaren. Ziel des Gipfels ist, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 so zu senken, dass die Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celcius begrenzt werden kann. Der Klimagipfel müsse Ergebnisse liefern, betonte der Gastgeber, Frankreichs Präsident Hollande. Es habe noch nie so viel auf dem Spiel gestanden, denn es gehe um die Zukunft des Planeten.

Über diese Tragweite scheinen sich die Teilnehmer bewusst zu sein – bereits im Vorfeld der Konferenz hatten mehr als 180 Länder nationale Absichtserklärungen für mehr Klimaschutz abgegeben. Deutschland, Schweden, Norwegen und die Schweiz verfolgen zusammen mit der Weltbank sogar einen sehr konkreten Plan. Sie wollen 250 Millionen Euro für Entwicklungsländer bereitstellen, damit diese die Nutzung fossiler Brennstoffe einstellen und gesetzliche Hürden für erneuerbare Energien senken können. Der deutsche Chef-Unterhändler Karsten Sach fordert zudem, dass ab 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar an Klima-Hilfen bereitgestellt werden. Dabei stünden nicht nur die klassischen Industriestaaten als Geldgeber im Fokus, vielmehr müsse der Geberkreis auch auf reiche Öl-Länder wie etwa Saudi-Arabien und Katar erweitert werden.

Die Bedeutung des Klimaschutzes hat auch eine Gruppe von Milliardären erkannt. Anlässlich des Klimagipfels wurde eine Initiative vorgestellt, um den Ausbau grüner Technologien weiter voranzutreiben. Schlüsselfigur dieser „Mission Innovation“, der auch 20 Staaten angehören, ist Bill Gates. Daneben beteiligen sich beispielsweise Amazon-Gründer Jeff Bezos, Facebook-Vorstandschef Mark Zuckerberg, der chinesische IT-Unternehmer und Alibaba-Boss Jack Ma sowie SAP-Mitbegründer Hasso Plattner an der als „Breakthrough Energy Coaliton“ betitelten Koalition aus reichen privaten Investoren und öffentlicher Hand. Microsoft-Gründer Gates betonte, dass die Koalition nicht nur den Fortschritt im Bereich sauberer Energien beschleunigen wolle, sondern damit auch Gewinn erzielen möchte.

Auch immer mehr private Anleger setzen auf nachhaltige Investments (mehr zum Thema Nachhaltigkeitsfonds erfahren Sie im Video-Beitrag am Ende dieses Artikels). Spezielle Klimaschutz-Fonds wie etwa der im Jahr 2007 aufgelegte Ökoworld Klima (WKN: A0MX8G) investieren in Clean-Energy-Unternehmen weltweit und eröffnen Zugänge zu diesem spannenden Marktumfeld – gutes Gewissen inklusive.

Beispiele für Klimaschutz-Fonds
FondsWKN Performance (5 Jahre)
ÖkoWorld KlimaA0MX8G58,89 %
LBBW Global WarmingA0KEYM60,67 %
Jupiter Global Ecology GrowthA0HF9U59,92 %
SISF Global Climate ChangeA0MNA131,48 %
Quelle: Edisoft, Stand: 02.12.2010-02.12.2015

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02.12.2015,

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LBBW Global Warming von LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH
ÖkoWorld Klima C von ÖkoWorld Lux S.A.
Schroder ISF Global Climate Change Equity EUR Hedged A Acc von Schroder Investment Management (Luxembourg) S.A.
Jupiter Global Ecology Growth L EUR Acc von Jupiter Global Fund, The

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