Viele Anleger haben darauf gewartet: Der Wertgrund WohnSelect D (ISIN: DE000A1CUAY0) befindet sich ab sofort wieder im Cash Call. Die Hamburger WohnSelect Kapitalverwaltungsgesellschaft hatte diese Maßnahme bereits zu Anfang Januar 2021 angekündigt. Es ist der zweite Cash Call innerhalb des für die Strategieerweiterung angepassten Cash Call-Zyklus für den Zeitraum von 2020 bis 2022. Anleger haben ab sofort die Gelegenheit, in den offenen Immobilienfonds zu investieren. Dafür kann die gewünschte Zeichnungssumme noch bis zum 12. Februar 2021 eingereicht werden. Anschließend beginnt das Cash Call-Verfahren.


Wie läuft der Cash Call ab?


Die Gesellschaft gibt an, im Rahmen des Cash Call-Verfahrens die Zuflüsse an Kapital weitgehend so steuern zu wollen, dass erforderliche Mittel für eine spezifische Maßnahme zur Verfügung stehen. Das ist der Fall, wenn ein Objekt erworben werden soll. Es können aber auch Gelder für „Renovierungs- und/oder Sanierungsmaßnahmen, Zahlungen für Projektentwicklungen / Forward Deals oder aus sonstigen Gründen im Rahmen der Verwaltung des Sondervermögens“ benötigt werden.


Das Cash Call-Volumen (angestrebte Zeichnungssumme) soll diesmal bis zu 45 Millionen Euro netto umfassen. Folgende Phasen wird es zu diesem Cash Call geben:


Cash Call-Avis-Periode:                                vom 01. Februar bis zum 12. Februar 2021


>> Anleger reichen ihr „Zeichnungs-Avis“ mit dem beigefügten Formular ein.


 


Cash Call-Zuteilungsphase:                         vom 15. Februar bis zum 19. Februar 2021


>> Anleger erhalten die Bestätigung oder Ablehnung ihres Zeichnungs-Avis.


 


Cash Call-Orderphase:                                  vom 22. Februar bis zum 26. Februar 2021


>> Anleger, die eine positive Rückbestätigung ihres Avises erhalten haben, können ihre Kauforder über den darin genannten und freigegebenen Orderweg platzieren.


 


Weiterführende Informationen zur Cash Call-Phase & Abwicklung finden Sie >> hier


 


Die Gesellschaft wendet das Cash Call-Verfahren seit dem Jahr 2016 an. Seitdem befindet sich der im Jahr 2010 aufgelegte Immobilienfonds die meiste Zeit im Soft Closing und ist währenddessen für Neuanleger nicht zeichenbar. „Die Ziele des Cash Call-Verfahrens bestehen insbesondere darin, erwünschte Mittelzuflüsse aktiv zu steuern, unerwünscht hohe Mittelzuflüsse effektiv verhindern zu können und gleichzeitig ein möglichst nachhaltiges und für das Sondervermögen und seine Anleger transparentes Liquiditätsmanagement sicherzustellen“, so die Kapitalgesellschaft. Sie gibt an, den Bestand der Liquidität im Immobilien-Sondervermögen, wie auch den Liquiditätsbedarf im Rahmen des Liquiditätsmanagements kontinuierlich zu überwachen. Das mit diesem zweiten Cash Call neu eingeworbene Kapital soll für die Finanzierung eines Neubauprojektes im hessischen Bad Homburg sowie für die Zahlung der nächsten Kaufpreisraten für ein laufendes Projekt in Bielefeld sowie für diverse Capex-Maßnahmen verwendet werden.


Der Wertgrund WohnSelect D im Detail


Das Management des offenen Immobilienfonds investiert in Bestandswohnimmobilien und Projektentwicklungen, ausschließlich in Deutschland. Im Fokus stehen dabei innerstädtische oder innenstadtnahe Lagen mit langfristigem Vermietungspotenzial.


Laut der Gesellschaft befinden sich aktuell 2.014 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 123.343 qm sowie 110 Gewerbeeinheiten mit rund 17.798 qm Nutzfläche im Immobilienportfolio. Der Mietanteil der Gewerbeflächen beträgt laut Emittent rund 14,91 Prozent. Künftig soll ein weiterer Schwerpunkt auf neu entwickelte Wohneinheiten im preisgedämpften oder preisgebundenen Segment gelegt werden.


 


Wertentwicklung im Vergleich zur Peergroup (offene Immobilienfonds Europa, Fünf-Jahreszeitraum)


 


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