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HEH-Flugzeugfonds gestartet Zwei ATR für Finnair

HEH-Flugzeugfonds gestartet Foto: © / canaryluc / Fotolia.com

Das Hamburger Emissionshaus HEH schickt seinen 17. Flugzeugfonds in die Platzierung. Erworben wurden zwei Regionalflugzeuge vom Typ ATR, die langfristig an die finnische Fluggesellschaft Finnair vermietet sind.

HEH Helsinki Flugzeugfonds 17

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HEH Helsinki Flugzeugfonds 17 von HEH - Hamburger EmissionsHaus

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Mit Flugzeugen kennt man sich beim Hamburger Emissionshaus HEH bestens aus – 16 Flugzeugbeteiligungen mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 280 Millionen Euro wurden seit dem Jahr 2008 bereits platziert. Dass die Kalkulationen aufgehen, belegen die testierte Leistungsbilanz 2012 sowie die Leistungsbilanzvorprüfung für das Jahr 2013: Alle Fonds liegen demnach mit ihren Auszahlungen genau im Plan. Kein Wunder also, dass viele Anleger auf ein neues Angebot des Initiators bereits gewartet haben. Nun ist es soweit, Flugzeugfonds Nummer 17, de HEH Helsinki, geht an den Start.

Der Flugzeugtyp: effizient und weit verbreitet
Investiert wird in zwei Regionalflugzeuge vom Typ ATR 72-500. Der Hersteller Avions de Transport Régional (ATR) wurde 1981 gegründet und sitzt in Toulouse. Bei dem Unternehmen handelt es sich um ein Joint Venture der Airbus Group und der italienischen Finmeccanica Group. Ihr ATR-Turbopropflugzeug ist dabei ein echter Verkaufsschlager: Schon über 1.400 Maschinen wurden an mehr als 216 Fluggesellschaften in 96 Ländern ausgeliefert, weitere 331 befinden sich im Orderbuch – Stand Dezember 2014. Die Gründe für die große Beliebtheit sind zum einen der niedrige Treibstoffverbrauch mit unter drei Litern pro Kilometer und Passagier und damit die niedrigsten Kosten pro Sitzplatz im Vergleich mit sämtlichen Regionalflugzeugen. Zudem ergeben sich nach der Nutzung als Passagierflugzeug – 72 Personen finden in einer ATR Platz – noch Umnutzungsmöglichkeiten, etwa als Frachtflugzeug. Etwa 20 Prozent der alten ATRs werden mittlerweile von DHL, FedEx und UPS betrieben. Für den Fonds bedeutet dies, dass nach Ablauf der 17jährigen Fondslaufzeit gute Verkaufsaussichten bestehen dürften.

Die Leasingnehmerin: Finnair als bonitätsstarkes Unternehmen
Leasingpartner des HEH Helsinki ist die finnische Fluggesellschaft Finnair. Sie wurde im Jahr 1923 gegründet und ist damit die sechsälteste noch operierende Fluglinie weltweit. Das Fluggastaufkommen lag in 2014 bei 9,6 Millionen Passagieren in der gesamten Finnair-Gruppe. Die positiven Aussichten für den Regionalflugzeugverkehr – in den nächsten 20 Jahren wird ein Wachstum von sechs Prozent pro Jahr erwartet – dürften die Nachfrage weiter steigen lassen. Interessant für Anleger ist zudem, dass Finnair zu 56 Prozent dem finnischen Staat gehört. Das Eigenkapital betrug per 31. Dezember 2014 514 Millionen Euro, die Liquidität wurde auf 426 Millionen Euro beziffert (weitere 430 Millionen Euro sind durch Pensionsfonds möglich).

Das Fondskonzept: Geringer Fremdkapitalanteil und rasche Tilgung des Darlehens
Das Investitionskonzept sieht einen Fremdkapitalanteil von rund 43 Prozent vor. Die vollständige Rückführung des aufgenommenen Darlehens soll planmäßig in nur acht Jahren erfolgen, also innerhalb der Dauer des Erstleasingvertrages. Dies soll laut Prospekt einen Anstieg der prognostizierten Auszahlungen von anfänglich 6,5 Prozent auf zehn Prozent p.a. ermöglichen. Kaufpreis, Leasingrate, Kommanditeinlage und die geplanten Auszahlungen an die Anleger lauten übrigens auf Euro. Geplant wurde mit einer Laufzeit bis Ende 2032, Anleger können sich ab 20.000 Euro an dem Angebot beteiligen.

Sie interessieren sich für die Performance der bisher aufgelegten Beteiligungen? HEH hat Zahlen dazu veröffentlicht, die wir in einem Beitrag für Sie aufbereitet haben.
10.06.2015,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


Auszug der wesentlichen Risiken Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

  • Es handelt sich um einen Alternativen Investmentfonds (AIF) nach dem Kapitalanlagegesetz, dessen wirtschaftlicher Erfolg nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Alternative Investmentfonds (AIF) sind nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit der Beteiligung eines Anlegers ist nur sehr eingeschränkt z.B. über sog. Zweitmarkt-Plattformen möglich, da für die Anteile an Alternativen Investmentfonds (AIF) kein einheitlich geregelter Markt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Alternativen Investmentfonds (AIF) sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Kapitalverwaltungsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Ausgabeaufschlag und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.

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