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Noch immer Kunde der Deutschen Bank? Bail-In-Risiko jetzt mit Depotwechsel absichern

Noch immer Kunde der Deutschen Bank? Foto: © lulu / fotoliaBankeinlagen bis 100.000 Euro sind sicher. Doch was geschieht mit höheren Beträgen?

Kommt jetzt ein Rettungsplan für die Deutsche Bank? Der Strom der Negativschlagzeilen über das größte deutsche Bankhaus reißt nicht ab. Wer seine Assets noch in den Depots der Deutschen Bank aufbewahrt, denkt ernsthaft über einen Wechsel nach.


Die Einschläge kommen immer näher. Noch redet niemand öffentlich über einen Bail-In der Investoren oder einen Bailout durch die Bundesregierung. Doch die Krise der Deutschen Bank nimmt kein Ende. Wie das Handelsblatt berichtet, sollen die deutschen Behörden bereits an einem „Rettungsplan“ arbeiten, um bestmöglich auf den schlimmsten aller Fälle vorbereitet zu sein: Eine Pleite der Deutschen Bank.

Wegen eines Rechtstreits in den USA droht der Deutschen Bank eine Strafe von bis zu 14 Milliarden Euro. Dabei geht es um faule Hypothekenkredite, die zur Zeit der Finanzkrise in den USA ausgegeben wurden. Bereits vor dieser Meldung bezifferte die französische Bank Société Générale die Kapitallücke auf zwölf Milliarden US-Dollar. Um die Regeln der EZB einzuhalten, muss das Frankfurter Geldhaus der FAZ zufolge aber weitere sieben Milliarden Euro Rücklagen bilden.

Die äußerst dünne Kapitaldecke des deutschen Kreditinstituts reicht also bei weitem nicht aus, um auch nur einen Bruchteil dieser Strafe bedienen zu können – geschweige denn, um Rücklagen zu bilden. Auch der Rettungsplan der Bundesregierung reicht nicht aus, um die Kapitallücke der Deutschen Bank zu schließen. Dem Handelsblatt zufolge könnte sich die Bundesregierung mit 25 Prozent an der Bank beteiligen. Am Kapitalmarkt ist das Institut jedoch gerade mal noch 14 Milliarden Euro wert.

Die Bank braucht also dringend neues Geld. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Am Kapitalmarkt ist es für die Bank nahezu unmöglich geworden, sich zu refinanzieren. Der Aktienkurs ist im Keller und hat in der laufenden Woche mit 10,21 Euro pro Aktie ein neues Allzeit-Tief erreicht.

Die Bank wird gerettet – Der Sparer geht unter
Um das Ausmaß der Krise der deutschen Bank angemessen zu beschreiben, muss man schon ein bisschen Zeit mitbringen: Von Strafen nach der Manipulation des Libor-Zinssatzes, bis hin zur Manipulation der Derivate-Kennzahl Isdafix, der aktuellen Krise um Hypothekenkredite und dem veralteten Geschäftsmodell kämpft das Management der „systemrelevanten“ Bank an mehreren Fronten, vom Imageverlust ganz abzusehen.

Sicherlich ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Deutsche Bank bei Bedarf vom Staat aus ihrem Schuldensumpf gerettet wird. Doch wie wird diese Rettungsaktion aussehen? Nach den Bailouts der Krisenbanken Spaniens, Portugals, Griechenlands und Irlands durch die jeweiligen Regierungen hat sich ein Wechsel hin zu einer Haftung der Sparer vollzogen. Ein sogenannter Bail-In bezeichnet die Beteiligung von Anlegern einer Bank an ihren Verlusten im Falle einer Sanierung, Abwicklung oder Zahlungsunfähigkeit.

In Zypern wurden 2013 Anleger ohne ihr Einverständnis an der Restrukturierung der Banken beteiligt, indem ihre Forderungen um einen Anteil von bis zu 50 Prozent gekürzt wurden. Das ist noch gar nicht so lange her. Seitdem sind Bankeinlagen bis zu 100.000 Euro über die europäische Einlagensicherung vor einem Verlust bewahrt. In Deutschland sind auch höhere Beträge noch geschützt, trotzdem gelten auch hier die Bail-in-Bestimmungen der EU-Abwicklungsrichtlinie für zukünftige Fälle bereits seit 2015.

Sind Sie noch Kunde der Deutschen Bank?
Zunächst einmal gibt es keinen Grund zur Panik: Wertpapierdepots sind Sondervermögen und wären von einer Insolvenz der Deutschen Bank nicht betroffen. Aber auch wenn man die Probleme der Deutschen Bank noch so gern wegdiskutieren möchte, ein fader Beigeschmack bleibt – und das Risiko ist nicht von der Hand zu weisen. Die beschriebene Situation macht es für Investoren unabdingbar, sich mit schwierigen Fragen auseinander zu setzen: Welcher Investor möchte angesichts dieser zahllosen Skandale noch weiterhin Kunde der Deutschen Bank bleiben? Sollten Investoren inaktiv bleiben und ihr Kapital aufs Spiel setzen?

Investoren mit einer engen und langjährigen Beziehung mögen der Deutschen Bank selbst in den schwierigsten Zeiten die Treue halten. Doch wenn internationale Medien öffentlich über einen Bailout durch die Bundesregierung diskutieren, dürfte es auch dem loyalsten Kunden so langsam aber sicher die Stimmung verhageln. Wer Pech hatte, wurde bereits rausgeschmissen: Denn die Deutsche Bank will bis Ende 2019 mehr als 30.000 Investment-Kunden kündigen, um „sich auf die wichtigen Kunden zu konzentrieren“, wie die FAZ schreibt. Wie darf man das als Privatinvestor verstehen?

Die Deutsche Bank ist zwar ein großes und prestigeträchtiges, aber bei weitem nicht das einzige Kredithaus in der Welt. Ein neues Depot bei einer der großen Direktbanken comdirect, consorsbank oder ebase ist binnen eines Tages eröffnet. Sicherheitsorientierte Anleger schützen ihre Assets mit einem Depotwechsel vor einem Bail-In, einem Squeeze-Out oder anderen kreativen Maßnahmen, die sich die Bankenlobby zusammen mit Politikern aus Brüssel und Berlin noch ausdenken könnten.

Aus der Not eine Tugend machen
Natürlich muss es nicht zur Pleite der Deutschen Bank kommen. Aber in Zypern hat auch niemand vorher für möglich gehalten, dass das Geld an den Automaten einmal knapp werden könnte. Ein Depotwechsel ist also allein aus Gründen des Risikomanagements eine derzeit mehr als sinnvolle Alternative.

Und der Aufwand ist denkbar niedrig: Einen Vergleich der besten Depotbanken haben wir hier für Sie aufbereitet. Wählen Sie die für Sie attraktivste Bank aus. Nach einer Depoteröffnung oder einem Vermittlerwechsel werden unsere Spar-Tarife für Ihr Depot hinterlegt. Sie sparen in Zukunft beim Fondskauf, beim Börsenhandel und bei der Depotführung.

Wer seine Assets von der Deutschen Bank auf ein Depot unserer Partnerbanken überträgt, macht also aus der Not eine Tugend. Seit der Pleite der Lehman Bank zum Start der Finanzkrise in den USA muss man auch das Risiko seiner Hausbank im Auge behalten. Wenn man im gleichen Atemzug noch Gebühren sparen kann, dann hat der Markt einem die Entscheidung eigentlich bereits abgenommen.
28.09.2016,

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