„Die gleichen Geldanlagen wie bei Banken und Sparkassen - nur zu deutlich besseren Konditionen, denn über FondsDISCOUNT.de entscheiden Sie selbst, ganz ohne Beratung.“

Service-Telefon täglich von 9 bis 21 Uhr:   030 2757764-00

Suche: WKN/ISIN, Beteiligungen, Gesellschaften

Studie Billige ETFs sind keine Gefahr für aktives Management

Studie Foto: © / kikkerdirk / fotoliaDie Existenz passiver Fonds hat die Einnahmen der großen Fondsgesellschaften nicht gesenkt.

Trotz der hohen Popularität von ETFs konnten die großen Vermögensverwaltungsgesellschaften ihre Einnahmen in den vergangenen Jahren mehr als verdoppeln. Die passiven Produkte stellen die Fondsgesellschaften vorerst nicht vor ernsthafte Probleme.


Eine aktuelle Studie bringt neue Erkenntnisse in die laufende Debatte über die Zukunft aktiver und passiver Investmentfonds. Demnach sind die wachsenden Einnahmen börsennotierter Indexfonds (ETF) noch keine ernstzunehmende Konkurrenz für aktive Investmentfonds. Es zeigt sich vielmehr, dass Beteiligungen in alternative Investments von Anlegern immer mehr Beachtung finden.

In Zeiten niedriger Zinsen haben ETFs große Mittelzuflüsse verzeichnen können. Sie versuchen lediglich, die Performance eines Vergleichsindex nachzubilden. Die Gebühren dieser Fonds sind daher viel niedriger als die von aktiven Fonds. Für Fondsgesellschaften, die vor allem aktive Fonds anbieten, ist das jedoch noch kein großer Grund zur Sorge.

Eine globale Branchenstudie des Beratungsunternehmens Boston Consulting Group, die FondsDISCOUNT.de vorliegt, belegt, dass große Vermögensverwalter ihre Einnahmen in den vergangenen 14 Jahren mehr als verdoppelt haben. Sie verwalten BCG zufolge weltweit insgesamt 74 Billionen US-Dollar. Das Wachstum nimmt zwar ab, ist aber dennoch vorhanden. Im Jahr 2002 gab es noch einen Zuwachs von drei bis fünf Prozent. Im Jahr 2015 betrug die Quote nur noch 1,7 Prozent.

Auch die Betriebsmargen seit 2013 fast wieder auf das Vorkrisenniveau erholt. In den USA liegen die Gewinne sogar noch deutlich über dem Vorkrisenniveau. Der europäische Markt sei aufgrund der immer noch großen Unterschiede in den einzelnen Ländern stärker fragmentiert als in den USA, sagte Martin Mende, Partner und Managing Director bei Boston Consulting Group Schweiz der NZZ.

Wie die Studie verdeutlicht, sind die Auswirkungen der ETFs auf die Branche nicht so groß, wie angenommen. Der Marktanteil von Indexprodukten ist seit 2003 zwar von fünf auf 14 Prozent gestiegen. Aber auch der Anteil von alternativen Investments hat sich von fünf auf elf Prozent mehr als verdoppelt. Verlierer sind hingegen klassische, aktiv gemanagte Kernanlagen, wie zum Beispiel Staatsanleihen und Geldmarktprodukte. Ihr Anteil am Gesamtkapital schrumpfte von 63 auf 39 Prozent. Sie bleiben jedoch die mit Abstand größte und kapitalstärkste Fondsklasse.

Tipp: Hier finden Sie eine Tabelle der beliebtesten Beteiligungen unserer Kunden.

22.03.2016,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


Auszug der wesentlichen Risiken Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte den jeweiligen Verkaufsprospekten.

  • Bei den vorgenannten Finanzprodukten handelt sich um Alternative Investmentfonds (AIF) nach dem Kapitalanlagegesetz bzw. Vermögensanlagen nach dem VermAnlG, deren wirtschaftlicher Erfolg nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Die Finanzprodukte sind nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit ist nur sehr eingeschränkt z.B. über sog. Zweitmarkt-Plattformen möglich, da für diese Finanzprodukte kein einheitlich geregelter Markt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Finanzprodukte sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder des Emittenten.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Ausgabeaufschlag und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.

Ähnliche Artikel finden

» » » Studie - Billige ETFs sind keine Gefahr für aktives Management

Suchbegriffe, die Leser mit diesem Thema verbinden


Mehr aus dem Bereich Beteiligungen

Beteiligungsbranche Beteiligungsbranche - Ernüchterndes Platzierungsergebnis in 2016 Das geplante Eigenkapitalvolumen geschlossener Publikums-AIF hat sich in 2016 gegenüber dem Vorjahr nicht erhöht, die Zahl der Fondsauflagen war sogar rückläufig. Im raren Angebotsumfeld mehr...

Sachwerte Sachwerte - Die Kundenfavoriten im 4. Quartal 2016 Immobilienbeteiligungen waren bei unseren Kunden im vierten Quartal 2016 besonders beliebt, knapp gefolgt von Flugzeugfonds. Wir stellen Ihnen die Kundenfavoriten im Sachwertebereich detailliert vor. mehr...

Crowdinvesting-Rekord Crowdinvesting-Rekord - Exporo-Investoren erhalten größte jemals geleistete Auszahlung Der Markt für Crowdinvesting boomt und Anleger erhalten ihr Kapital mit Zinsen zurück. Während die FAZ vor den Risiken warnt, meldet Anbieter Exporo einen Rekord für die höchste jemals mehr...

Unser Newsletter

... informiert Sie über aktuelle Kapitalanlagen & Marktentwicklungen

Anzeige

Kontakt

Service-Telefon
täglich von 9 bis 21 Uhr

030 2757764-00

Wir rufen Sie gern zurück! Nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice.

E-Mail: info@fondsdiscount.de
social media