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Absolute Return Fonds Den Markt einfach links liegen lassen

Absolute Return Fonds Foto: © / Martina Roth / FotoliaAnleger suchen nach Strategien abseits des Mainstream.

Das Wechselspiel zwischen Kursstürzen und Aufwärtstrends strapaziert die Nerven der Anleger. Absolute Return Fonds sorgen für Ruhe im Portfolio. Sie orientieren sich an keinem Index und können die Volatilität senken – und damit auch den Blutdruck.


Erst rauf, dann runter und dann wieder rauf! – Wer vor etwa einem Jahr an der Börse eingestiegen ist, entwickelte in den vergangenen zwölf Monaten Nerven hart wie Stahlseile. Von seinem Allzeit-Höchststand ging es beim DAX zunächst einmal abwärts, bis er sich zum Jahresende wieder kräftig erholte – nur um dann den schlechtesten Börsenstart in seiner Geschichte hinzulegen. In welcher Marktphase wir uns 2016 befinden – ob Aufschwung, Kurskorrektur oder Seitwärtsbewegung – kann niemand mit Sicherheit sagen. Der Dreimonats-Chart des deutschen Leitindex, wie unten abgebildet, veranschaulicht eindrucksvoll die deutliche Abwesenheit eines klaren Trends.

In so einem Marktumfeld ist es kein Wunder, dass Absolute-Return-Strategien in 2015 deutlich an Bedeutung zugenommen haben. Mit ihnen können Anleger getrost auf die Entwicklungen des Marktes pfeifen. Denn Anbieter von Absolute-Return-Fonds werben damit, abseits des Marktes vielversprechende Assets aufspüren zu können, die eine „absolute Rendite“ für den Fonds erzielen sollen.

Viele Anleger folgen diesem Ruf. Das in Absolute-Return-Strategien verwaltete Volumen wächst rasant: Eine halbjährlich von der Fondsboutique Lupus Alpha durchgeführte Studie ergab ein Plus von 25 Prozent im Vorjahresvergleich. Das Volumen der Absolute-Return-Fonds stieg 2015 von 153,1 auf 191,3 Milliarden Euro. Die Basis der Daten für die Studie stammt vom Fondsanalyse-Unternehmen Thomson Reuters Lipper.



Doch auch Absolute-Return-Fonds weichen in ihrer Anlagestrategie nicht zu 100 Prozent vom Markt ab. Es gibt immer Überschneidungen in den Aktien- und Anleihesegmenten. Lupus Alpha ist selbst mit dem La Tullius Absolute Return Europe am Markt präsent (WKN: A1XDX1). Der Fonds kann Derivate einsetzen, um die gewünschte Rendite zu erzielen. Der Name Absolute Return darf also nicht mit einer Rendite-Garantie verwechselt werden. Auch abseits des Mainstreams gibt es Risiken.

Und diese Risiken haben sich erhöht. Die Sharpe Ratio der Absolute Return-Fonds – also ihr in Kauf genommenes Risiko im Verhältnis zur Rendite – verschlechterte sich im Jahresvergleich. Nur etwa die Hälfte aller Fonds erzielte auf 12-Monatssicht eine positive Sharpe Ratio (Vorjahr 63 %). Über einen Zeitraum von fünf Jahren jedoch erreichten 74 Prozent der Fonds eine positive Sharpe Ratio, über drei Jahre sogar 77 Prozent. Die aktuelle Verschlechterung kann als ein Ausdruck der gesteigerten Volatilität an den Finanzmärkten interpretiert werden.

Ein ausgewogenes Risikomanagement ist also bei alternativen Anlagestrategien unverzichtbar. Relativ neu am Markt ist der MainFirst Absolute Return Multi Asset Fund (WKN: A1KCCD). Er verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Rendite von fünf Prozent bei vertretbarem Risiko, besonders vor dem Hintergrund niedriger Kapitalmarktzinsen. Mit seiner flexiblen Struktur werden Anlagethemen unabhängig von Benchmarkindizes mit strukturellem Wachstumsprofil, wie zum Beispiel Digitalisierung, Automatisierung und mobiles Internet für die Wertgenerierung belegt. Dies liefert einen klaren Fokus auf die Erzielung einer absoluten Rendite. Zudem ermöglicht es, sich von konjunkturellen Schwankungen zu lösen und nachhaltiger zu investieren.

Das Risikomanagement des Fonds beruht auf einer fundamentalen Analyse aller Assets. „Die fundamentale Analyse der einzelnen Positionen schafft ein tieferes Verständnis für das jeweilige Risiko“, sagt Adrian Daniel, Fondsmanager bei MainFirst im Interview mit Asset Standard. Die langfristige Ausrichtung bei der Selektion der Einzelanlagen wird durch eine taktische Steuerung der Asset Allokation zur Begrenzung von Risiken abgerundet. Die Gewichtung der jeweiligen Anlageklassen wird laufend geprüft und ggf. kurzfristig angepasst.

Dieser Anlageprozess hat Tradition bei MainFirst. Seit 2003 gibt es die Absolute Return Multi Asset Strategie in Spezialfonds Institutioneller Kunden. Vor drei Jahren wurde der Ansatz auch in dem Publikumsfonds aus dem Hause MainFirst umgesetzt. Seitdem beruhigt der Fonds die Anleger mit seiner niedrigen Volatilität im Vergleich zum DAX (siehe Chartbild).

Die globale makroökonomische Situation dürfte dem Fondsmanagement zufolge weiterhin von einem geringen Wachstum und geringer Inflation gekennzeichnet bleiben. „Innerhalb traditioneller Anlageklassen dürften Aktien, auf Basis stabiler Dividenden, die höchste laufende Rendite bieten, und sind somit unserer Meinung nach am attraktivsten zu bewerten“, so Daniel. Die Auswahl der Aktien solle jedoch aktiv und fokussiert erfolgen, da diverse Unternehmen mit strukturellen Problemen zu kämpfen haben. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass auch im laufenden Jahr wieder mehr Kapital in Absolute Return Fonds fließen wird.

Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie in unserer Serie über Absolute-Return-Fonds:

Serie Teil 1: "Absolute Return Fonds": Rendite abseits des Markts erzielen
Serie Teil 2: "Absolute Return Fonds": Allianz Discovery Europe Strategy
Serie Teil 3: "Absolute Return Fonds": Risiko-Balance mit Risk Parity 12
Serie Teil 4: "Absolute Return Fonds": Trend Universal Discovery Europe
31.03.2016,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Produkte zu diesem Thema

MainFirst Absolute Return Multi Asset A von MainFirst SICAV
La Tullius Absolute Return Europe von Lupus alpha Investment S.A.

Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
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  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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