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M&G Allocation-Funds Der richtige Multi Asset Fonds für jedes Risikoprofil

Mann springt über Klippe vor Sonnenuntergang. Foto: © fotomek / fotoliaNicht jeder Anleger will immer volles Risiko eingehen.

Die Finanzmärkte teilen Investoren in Optimisten, Pessimisten und Opportunisten. Für jeden Typen gibt es den passenden Multi Asset Fonds – gemessen an der Asset-Allokation können sich Anleger offensive, moderate oder defensive Strategien aussuchen.


„Fonds sind das Rückgrat der Altersvorsorge in Deutschland“, sagt der Hauptgeschäftsführer des deutschen Fondsverbands BVI, Thomas Richter, auf der Jahrespressekonferenz des BVI. Der Anteil der europäischen Fondsbranche an Aktien europäischer Unternehmen beträgt 16 Prozent – bei Anleihen europäischer Staaten sind es zwölf Prozent. In Deutschland hält die einheimische Fondsbranche rund zehn Prozent der deutschen Aktien. „Fonds ermöglichen Privatanlegern schon mit kleinen Anlagebeträgen die Teilhabe am weltweiten Wirtschaftswachstum“, so Richter.

Das von den Fondsgesellschaften verwaltete Vermögen markiert mit 2,8 Billionen Euro erneut einen Rekord. In den letzten zehn Jahren stieg das für private und institutionelle Anleger verwaltete Vermögen um beachtliche 84 Prozent. „2016 hat eindrucksvoll gezeigt, dass Anleger auch in schwierigen Marktphasen und im Niedrigzinsumfeld unverändert auf die professionelle Kapitalanlage durch Fondsgesellschaften setzen“, ergänzt Tobias C. Pross, Präsident des BVI. Erst gingen die Börsen auf Talfahrt, dann folgten der Brexit, ein knapper US-Wahlsieg und das italienische Referendum. „Vor diesem Hintergrund ist das Ergebnis der Branche mehr als respektabel“, so Pross.

Multi Asset Fonds sind bei Anlegern weiterhin sehr beliebt. Sie sammelten 11,6 Milliarden Euro neue Gelder ein. Insgesamt verwalten sie 229 Milliarden Euro. Das entspricht einem Viertel des Publikumsfondsvermögens von 915 Milliarden Euro. Die Produkte sind so vielfältig wie die Investoren unterschiedlich. Für jedes Risikoprofil gibt es das passende Produkt.

Multi Asset nach Risikoklasse: Dynamisch, moderat oder defensiv
Das haben auch Fondsgesellschaften erkannt und stellen sich dem entsprechend breit auf. Das Risiko und die Volatilität der Fonds sind speziell auf drei unterschiedliche Risiko-Profile zugeschnitten. Die Angebotspalette umfasst den M&G Dynamic Allocation Fund, den Income Allocation Fund und den Prudent Allocation Fund. Die M&G-Fonds unterscheiden sich in erster Linie in ihrer Aktien- und Rentenquote. Weil das Jahr 2016 für alle Allocation-Produkte von M&G erfolgreich verlaufen ist, werfen wir einen Blick auf die 12-Monats-Performance der erst seit wenigen Jahren bestehenden Fonds.

Der M&G Dynamic Allocation Fund (ISIN: GB00B96BHM03) weist mit durchschnittlich 40 Prozent die höchste Aktienquote auf. Er ist für Anleger geeignet, die das Wachstumspotenzial von Aktien nutzen, aber nicht auf ein diversifiziertes Risikomanagement verzichten wollen. Anlageziel ist das Erwirtschaften von positiven Gesamtrenditen über einen beliebigen Zeitraum von drei Jahren.

Der Fonds verfolgt einen flexiblen Anlageansatz, der ihm die Freiheit lässt, in verschiedene Arten von Vermögenswerten aus aller Welt zu investieren. Er investiert in eine Reihe von Vermögenswerten einschließlich von Unternehmensaktien, Anleihen, andere Fonds, Barmittel, Optionsscheine und Derivate. Mit diesem Investmentansatz will das Fondsmanagement mittelfristig durchschnittliche Erträge zwischen fünf Prozent und zehn Prozent pro Jahr erzielen, mit einer annualisierten Volatilität zwischen fünf und zwölf Prozent. Als Anlageziel gilt außerdem die Erzielung einer positiven Rendite über einen rollierenden Dreijahreszeitraum.

Der Fonds ist in der Regel zu 20 Prozent bis 60 Prozent in Aktien, Null bis 80 Prozent in festverzinslichen Anlagen und zu bis zu 20 Prozent in sonstigen Vermögenswerten (überwiegend Immobilienwerte und Wandelanleihen) investiert.

Der M&G Income Allocation Fund (ISIN: GB00BBCR3283) weist eine etwas geringere Aktienquote von durchschnittlich 30 Prozent auf und will steigende Erträge durch Investitionen in eine Mischung von Vermögenswerten aus aller Welt erzielen. Anleger sollten mindestens fünf Jahre Geduld mitbringen, um die angestrebten Erträge zu erreichen. Der Fonds will auf Situationen reagieren, in denen die Assetpreise sich von ihrem fairen Wert entfernen, der als angemessen gelten kann, weil die Anleger auf Ereignisse emotional reagieren. Das Kapital steckt in der Regel zu 15 bis 55 Prozent in Aktien, zu 45 bis 85 Prozent in festverzinslichten Anlagen und zu bis zu 20 Prozent in sonstigen Vermögenswerten investiert.

Der M&G Prudent Allocation Fund (ISIN: GB00BV8BV087) kommt mit einer Aktienquote von durchschnittlich 20 Prozent aus. Der Kapitalerhalt steht im Mittelpunkt der Fondsstrategie, die auf risikoscheue Anleger ausgerichtet ist. Der Fonds kann potenziell mittelfristige Erträge zwischen drei Prozent und sechs Prozent pro Jahr bei einer annualisierten Volatilität zwischen drei und sieben Prozent erzielen. Der Fonds ist in der Regel zu null bis 35 Prozent in Aktien, zu 20 bis 100 Prozent in festverzinslichen Anlagen und zu bis zu 20 Prozent in sonstigen Vermögenswerten (überwiegend Immobilienwerte und Wandelanleihen) investiert.
21.02.2017,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Produkte zu diesem Thema

M&G Dynamic Allocation Fund A EUR inc von M&G Securities Limited
M&G Income Allocation Fund A EUR acc von M&G Securities Limited
M&G Prudent Allocation Fund A-H USD Inc von M&G Securities Limited

Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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