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IWF-Chefin Lagarde Donald Trump wäre „desaströs“ für die Weltwirtschaft

IWF-Chefin Lagarde Foto: © / Adam Tinworth / flickr / CC BY-ND 2.0Wellen des Protektionismus hätten in der Vergangenheit Kriege nach sich gezogen, so Lagarde.

Christine Lagarde warnt vor den „desaströsen“ Folgen einer protektionistischen Wirtschaftspolitik durch US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Mit der Unsicherheit durch den Brexit sieht die IWF-Chefin verheerende Folgen für die Weltwirtschaft.


Sollte Donald Trump die US-Präsidentschaftswahlen im November gewinnen, so hätte das „desaströse“ Folgen für die Weltwirtschaft, glaubt die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde. Das britische Votum für einen Ausstieg aus der EU gefährde bereits internationales Wachstum. Die protektionistische Wirtschaftsagenda des republikanischen Spitzenreiters für das Amt des US-Präsidenten – zum Beispiel durch neue Handelsbarrieren – würden diesen Trend noch verstärken.

Bereits die Unsicherheit über den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen führe zu mehr Instabilität auf den Finanzmärkten, sagte Lagarde der Financial Times. Sie vergleicht den derzeitigen Globalisierungs-Stopp mit der Phase des Protektionismus vor dem Ersten Weltkrieg. „Wir müssen die negativen Auswirkungen der Globalisierungen angehen, um dessen Vorteile zu fördern“, sagte Lagarde. Denn die Globalisierung habe historisch zu Wohlstand geführt und könne dies auch weiterhin tun. Den „Wellen des Protektionismus“ seien in der Vergangenheit vielen Kriegen vorausgegangen und schadeten nicht nur dem Wachstum, sondern auch der Inklusion und den Menschen.

Investoren flüchten in Rentenfonds
Das ist bereits am Brexit zu erkennen. Berechnungen des IWF zufolge habe der Brexit in jedem Fall negative Auswirkungen auf Großbritannien. Zwei Szenarien seien denkbar: Sollte Großbritannien mit der EU zu einem Deal kommen, der ihnen Zugang zum einheitlichen europäischen Markt gewährt, würde die Wirtschaft der Insel lediglich bis zum Jahr 2019um 1,9 Prozent schrumpfen. Sollte jedoch keine Einigung darüber zustande kommen, müssten Schutzzölle der Welthandelsorganisation greifen. Das koste das Vereinigte Königreich 4,5 Prozent Wachstum.

Angesichts dieser Risiken flüchten sich Anleger in vermeintlich sichere Assets wie Rentenfonds. Diese konnten nach dem Brexit Kapitalzuflüsse von 14,4 Milliarden US-Dollar verzeichnen. 7,8 Milliarden davon fielen auf die USA. Aber auch in Europa fand eine Trendwende statt: Nach drei Wochen Kapitalabflüssen von einer Milliarde Dollar gab es Berechnungen des Finanzmarktanalyse-Unternehmen EPFR Global zufolge nach dem Brexit einen Zufluss von 2,6 Milliarden Dollar.

Die Zuflüsse kommen im Bereich der Investment-Grade-Anleihen. In den USA konnten auch High-Yield-Rentenfonds hohe Kapitalzuflüsse verzeichnen (2,4 Milliarden Dollar). Unter den FondsDISCOUNT.de-Topsellern im Investmentgrade-Bereich liegt der Allianz Euro Rentenfonds (ISIN: DE0008475047) auf Platz 1. Der Fonds investiert in Titel mit einer durchschnittlichen Laufzeit von drei bis neun Jahren und konnte seinen Wert in den vergangenen fünf Jahren um 39,49 Prozent steigern (siehe Chart, oben).

Im Hochzins-Segment gewinnt der Aramea Rendite Plus Fonds (ISIN: DE000A0NEKQ8) das größte Vertrauen unserer Kunden. Der Fonds investiert überwiegend in auf Euro lautende verzinsliche Papiere, insbesondere Nachranganleihen und Genussscheine und glänzt mit einer Performance von 32,75 Prozent in den vergangenen fünf Jahren (siehe unten).
08.07.2016,

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