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Branchen-Fonds Essen und Trinken im Depot

Branchen-Fonds Foto: © / Eisenhans / FotoliaLebensmittelunternehmen gelten als relativ krisenresistent

Die Nahrungsmittelindustrie gilt als verhältnismäßig krisenresistent. Für Anleger, die ihr Depot entsprechend diversifizieren möchten, gibt es spezielle Branchen-Fonds. Wir stellen Ihnen einen Klassiker aus diesem Segment vor.


Auch wenn es für den weltweit größten Nahrungsmittelkonzern Nestlé aufgrund des jüngsten Kursrückgangs ein schwacher Jahresauftakt war, gilt die Lebensmittelbranche insgesamt als relativ krisensicher. Gegessen und getrunken wird schließlich immer – die wachsende Weltbevölkerung tut ihr Übriges, um den Sektor nachhaltig zu stützen. Anleger, die entsprechende Titel bereits im Depot haben, dürften die Abwärtsbewegungen an den Aktienmärkten daher recht gelassen sehen – Nahrungsmittelaktien haben die Talfahrt nämlich insgesamt gut überstanden oder stiegen sogar im Wert.

Wer nicht auf Einzeltitel setzen möchte, findet auch spezielle Themen-Fonds am Markt. Sie bieten den Vorteil, dass Ausfallrisiken aufgrund der breiten Streuung über verschiedene Unternehmen begrenzt werden und ein professioneller Fondsmanager über die Investments entscheidet. Ein Klassiker aus diesem Bereich ist beispielsweise der Aktienfonds „OP Food“ (WKN: 848665) aus dem Hause DWS. Seit 1995 investiert der Fonds in Lebensmittelkonzerne wie Nestlé, Unilever, Mondolez und Altria. Aber auch Düngemittel- und Saatguthersteller oder Fischereispezialisten finden sich im Portfolio. Die drei größten Positionen entfallen aktuell auf die Large Caps Nestlé, Coca-Cola, Pepsico. Insgesamt umfasst das Portfolio in der Regel 40 bis 50 Einzelwerte. Ausgewählt werden unter den weltweit rund 500 potenziell zur Verfügung stehenden Titeln solche, die mindestens eine halbe Milliarde Euro Börsenwert aufweisen.

Auf Fünfjahressicht wurde mit dieser Strategie bislang eine Performance von 99,53 Prozent erzielt, die Volatilität liegt bei 10,49 Prozent (Quelle: Edisoft, Zeitraum: 19.02.2011 – 19.02.2016). Seine Stärke kann der OP Food vor allem in schwierigen Marktphasen beweisen. Wie das Chartbild zeigt, war die Wertentwicklung des Fonds in den vergangenen fünf Jahren besser als beim Dax – auch den MSCI-World-Index konnte der aktiv gemanagte Themenfonds hinter sich lassen (MSCI-World Vergleich siehe Chartbild, links; Dax-Vergleich siehe Chartbild unten).

Alternativ finden auch Anhänger passiver Indexprodukte spezialisierte Produkte zur Auswahl. Im Chartvergleich dargestellt sind zwei börsengehandelte ETFs aus dem Hause Comstage und db-X-Trackers. Beide bilden den Stoxx Europe 600 Food & Beverage ab. Die fünf größten Titel in diesem Index sind Nestlé, Anheuser-Busch InBev, Diageo, SABMiller und Danone - sie machen etwa drei Viertel im Gesamtportfolio aus. Sollten diese Werte also schwächeln, würden die ETFs automatisch in Mitleidenschaft gezogen.

19.02.2016,

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Produkte zu diesem Thema

OP Food von Deutsche Asset Management Investment GmbH
db x-trackers Stoxx® Europe 600 Food & Beverage UCITS ETF 1C von Deutsche Asset Management S.A.
ComStage STOXX (R) Europe 600 Food & Bever. NR UCITS ETF I von Commerz Funds Solutions S.A.

Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
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  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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