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Nachhaltigkeitsfonds Flaggschifffonds jetzt auch in Deutschland erhältlich

Neuer Nachhaltigkeitsfonds am deutschen Markt Foto: © / lassedesignen / FotoliaPlastikflut: Der Fonds will u.a. nicht in Hersteller von Erdölerzeugnissen investieren

Der britische Vermögensverwalter Janus Henderson hat die Deutschland-Zulassung für den „Global Sustainable Equity Fund“ erhalten. Investiert wird in Unternehmen, die auf ökologische und gesellschaftliche Megatrends ausgerichtet sind.


Plastiktüten im Supermarkt, PET-Flaschen, Umverpackungen und Gegenstände des täglichen Gebrauchs: Was jahrzehntelang nahezu unbedarft benutzt (und weggeworfen) wurde, steht aktuell auf dem Prüfstand oder wird zumindest kritisch beäugt. In den sozialen Medien häufen sich Fotos von völlig vermüllten Stränden und Gewässern, die EU machte zuletzt Schlagzeilen mit dem Verbot von Strohhalmen aus Plastik. Das einsetzende Umdenken ist begründet – denn die Plastikflut wird immer größer: Wie etwa die Umweltschutzorganisation Greenpeace errechnet hat, gelangen jedes Jahr mehr als zwölf Millionen Tonnen Plastik in die Weltmeere; dies entspricht etwa einer Lkw-Ladung pro Minute.

Umso wichtiger werden Ansätze, der Umweltverschmutzung Herr zu werden. Wer sich als Anleger einen „Öko-Fonds“ ins Depot nehmen möchte, erhält mit dem Janus Henderson Global Sustainable Equity Fund (ISIN: GB00B6871X42) jetzt eine neue Investitionsmöglichkeit. Das Konzept des 850 Millionen Euro schweren Flaggschifffonds ist in Großbritannien schon länger erfolgreich, nun wurde der Aktienfonds auch in Deutschland zugelassen.

Grundsätzlich investiert der Nachhaltigkeitsfonds in Unternehmen, die durch eine strategische Ausrichtung auf ökologische und gesellschaftliche Megatrends einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Im Unterschied zu reinen Best-in-Class-Ansätzen ist das Auswahlverfahren der rund 50 bis 70 Aktien im Fondsportfolio dreistufig. Von der Gesellschaft wird der Prozess wie folgt beschrieben: „Zunächst erfolgt entsprechend der Impact-Strategie des Fonds eine Auswahl basierend auf zehn langfristigen Anlagethemen in vier Megatrends, die das Fondsmanagement-Team als wesentlich für die zukünftige Entwicklung der Weltwirtschaft und -gesellschaft ansieht: Klimawandel, Ressourcenknappheit, Bevölkerungswachstum und demographischer Wandel. Dieses Positiv-Screening wird mit einem Ausschlussfilter kombiniert, um Unternehmen zu meiden, deren Geschäftsfelder und -methoden – wie zum Beispiel Waffen, Glücksspiel, Kernkraft, Wasserverschmutzung und Tierversuche – einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung abträglich sind.“ Nach Einschätzung der Investmentexperten von Janus Henderson sind diese einem höheren regulatorischen und Disruptionsrisiko ausgesetzt (disruptiv = umwälzend, grundlegend verändernd). Im letzten Schritt schließlich wählt der Fondsmanager das Fondsportfolio anhand von Fundamentaldaten- und ESG-Analyse aus. Um die Streuung im Portfolio hoch zu halten, gibt es keine Beschränkungen hinsichtlich der Verteilung der ausgewählten Wertpapiere auf die zehn Themen. Keine Wertpapierposition soll mehr als drei Prozent des Gesamtportfolios einnehmen. Der Fonds hat der Gesellschaft zufolge einen Active Share von mehr als 90 Prozent. Der Barmittelanteil beträgt rund ein bis drei Prozent.

„Wir sind davon überzeugt, dass sich langfristig mit denjenigen Unternehmen die besten Renditen erwirtschaften lassen, die Lösungen für ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen anbieten“, erklärt Portfoliomanager Hamish Chamberlayne. „In finanzieller Hinsicht sollten diese Firmen dauerhaft steigende Umsätze und einen soliden Cashflow aufweisen. Unser Ziel ist es, die besten Ideen zu nachhaltigem Wirtschaften in einem globalen Aktienportfolio zu vereinen, das langfristig den Markt schlägt. Unser Investmentansatz ist ausdrücklich auf niedrige Kohlendioxidemissionen ausgelegt und bezieht ESG-Faktoren in die Analyse ein, um ein Portfolio mit günstigem Risikoprofil zu konstruieren.“

Der Markt wachse dort am schnellsten, wo er von Nachhaltigkeit und nützlichen Disruptionen geprägt sei, fährt der Kapitalmarktexperte fort. „Dazu gehören Bereiche wie Cloud Computing, künstliche Intelligenz, Elektrifizierung des Transports, intelligente Städte, Industrie 4.0 und nachhaltige Infrastruktur. Sie bieten nach unserer Einschätzung spannende Chancen. Aber auch eher ‚traditionelle‘ Unternehmen aus den Sektoren Finanzdienstleistungen, Bildung und Forschung sowie Gesundheit verändern mithilfe von Technologie grundlegend ihre Ansätze bei der Erbringung von Dienstleistungen und der Lieferung von Waren. Unternehmen, die mit diesen Trends gehen, werden voraussichtlich unabhängig von konjunkturellen und politischen Zyklen wachsen und stimmen uns mit Blick auf die Zukunft unserer Anlagen optimistisch.“

Investoren-Info: Der genannte Fonds ist ab einer Mindestanlagesumme von 750.000 Euro erhältlich. Weitere Nachhaltigkeitsfonds finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

26.09.2018,

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Janus Henderson Global Sustainable Equity Fund I EUR Acc von Henderson Investment Funds Limited

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