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Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen Frank Fischer fährt auf Sicht

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen Foto: © / Fondsmanager Frank Fischer

Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen feierte im Januar sein zehnjähriges Jubiläum und hat bislang alle Klippen erfolgreich umschifft. Fondsmanager Frank Fischer ist jedoch vorsichtig und fährt die Aktienquote aktuell vorsorglich zurück.


Weltweit steigen die Märkte, die Konjunktur brummt, der Dax beispielsweise verbuchte 2017 das sechste Gewinnjahr in Folge – mit anderen Worten, das Investitionsumfeld ist geradezu ideal, man könnte auch sagen „märchenhaft“. Aus der Welt der Märchen stammt daher auch der Begriff, der von Finanzprofis gerne für die anhaltende Hausse verwendet wird: Goldlöckchen-Szenario (engl.: Goldilocks). Zur Erinnerung: Das Mädchen in der Erzählung isst den Brei der drei Bären – der erste Brei ist viel zu heiß, der zweite viel zu kalt, der dritte aber hat genau die richtige Temperatur. Bezogen auf die Wirtschaft umschreibt das Szenario somit ein „genau richtiges“ Umfeld bestehend aus moderatem Wachstum, moderater Inflation, gekrönt durch niedrige Zinsen und damit geringen Kosten.

Frank Fischer, Fondsmanager des beliebten Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN: DE000A0M8HD2) und Vorstand der Shareholder Value Management AG, ist allerdings skeptisch, wie lange dieses investorenfreundliche Umfeld noch bestehen bleiben wird. Seiner Einschätzung nach könnten anziehende Rohstoffpreise – insbesondere der Ölpreis –, Inflationsschübe auslösen und zusammen mit steigenden Zinsen das Ende der Niedrigvolatilitätsphase einleiten.

Im Video-Interview mit Andreas Franik (siehe unten) erklärt Fischer daher, er wolle die Börsenparty „nicht bis zum Exzess mitfeiern“ und habe die Aktienquote im Fonds auf 60 Prozent deutlich gesenkt, stattdessen hält der fast zwei Milliarden Euro schwere Aktienfonds mehr Kasse. Rücksetzer will Fischer als neue Kaufgelegenheiten nutzen.

Mit seiner defensiven Strategie steuerte der Fondsmanager den im Januar 2008 aufgelegten Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen in den letzten zehn Jahren sicher auch durch ein herausforderndes Umfeld – Stichworte: Finanz- und Schuldenkrise sowie quantitative Notenbankpolitik. Seine Anleger profitierten seit Auflage von rund elf Prozent Ertrag im Jahr. Im für Fondsvergleiche üblichen Fünf-Jahreszeitraum betrug die Performance 61,65 Prozent bei einer Volatilität von 7,40 Prozent (Quelle: FWW, Stand: 02. Februar 2018).

Fondsmanager Frank Fischer im Interview mit Börsenmoderator Andreas Franik:

Bitte beachten Sie, dass das hier eingebundene Video vom Anbieter stammt. Die wallstreet:online capital AG hat die Richtigkeit der Angaben nicht überprüft und macht sich den Inhalt auch nicht zu Eigen. Bereitgestellt von: FinanceNewsTV

Tipp: Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen kann auch als Sparplan eingerichtet werden und ist über FondsDISCOUNT.de ohne den branchenüblichen Ausgabeaufschlag erhältlich.  

 

02.02.2018,

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