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Finanzwissen Frühjahrsputz für Ihr Depot

Depot übeprüfen Foto: © / Wolfilser / FotoliaEinmal pro Jahr sollten Anleger ihre Depotzusammenstellung kritisch hinterfragen

Einmal im Jahr sollte man sein Depot einer Überprüfung unterziehen und gegebenenfalls Änderungen in der Anlagestrategie vornehmen. Wir haben vier Fragen zusammengestellt, an denen Sie sich orientieren können.


Passen die Fonds noch zu meinem Anlageziel?
Da sich die persönlichen Lebensumstände, aber auch die individuellen Zielsetzungen verändern können, empfiehlt es sich, die Zusammensetzung seines Depots etwa zum Jahresanfang gründlich zu überprüfen: Planen Sie zum Beispiel in wenigen Jahren Ihren Ruhestand? Dann sollte der Aspekt Vermögensaufbau im Vordergrund stehen. Junge Anleger können dagegen risikoreichere Fonds wählen, denn die zum Beispiel bei Aktienfonds typischen Schwankungen können im Zeitverlauf ausgeglichen werden. Sind Sie bereits im Ruhestand, sollten Ihre Anlagen hingegen eher die Zielsetzungen Kapitalerhalt und Einkommenssicherung verfolgen.

Welche Fonds habe ich im Depot angesammelt?
Schauen Sie sich Ihre Fondsauswahl kritisch an: Sind Sie noch von allen Entscheidungen überzeugt? Jetzt wäre es an der Zeit, Ihr Depot zu entrümpeln. Ein Kriterium ist dabei die Performance: Kann der Fonds im Ein-, Drei- und Fünfjahreszeitraum überzeugen? Hierbei sollten Ereignisse wie Marktgegebenheiten, Managerwechsel oder eine Strategieänderung in den Anlagezielen des Fonds berücksichtigt werden. Liegt der Fonds jedoch ohne nachvollziehbare Gründe deutlich hinter seiner Benchmark zurück, sollten Sie dies zum Anlass nehmen, Ihre Fondsanteile zu verkaufen. Noch aussagekräftiger wird Ihre Analyse, wenn Sie weitere Kennzahlen wie Active Share oder den Tracking Error heranziehen. Sie geben Aufschluss darüber, wie aktiv der Fondsmanager tatsächlich arbeitet.

Wie sieht es mit der Risiko-Struktur in meinem Depot aus?
Neben der Rendite sollten Sie auch die Risiken Ihrer Portfolioaufstellung berücksichtigen. Schauen Sie sich Ihre Fondsauswahl unvoreingenommen an: Dominieren bestimmte Schwerpunkte wie etwa „Aktien Deutschland“ oder „Immobilienfonds“ oder „Small- und Mid-Caps“? Solche Häufungen sind nicht zu empfehlen, denn hierdurch erhöhen sich Ausfallrisiken. Achten Sie stattdessen auf eine breite Streuung über verschiedene Anlageklassen (Aktien, Renten, Immobilien, Rohstoffe) und Regionen. Ein hoher Diversifizierungsgrad macht Ihr Depot widerstandsfähiger gegen Einbrüche in bestimmten Segmenten. Als Faustregel gilt eine Mischung aus einem Drittel Aktien, einem Drittel Anleihen und einem Drittel Immobilien. Allerdings beeinflussen das Lebensalter, die persönliche Risikoneigung sowie die Sparziele diese Aufteilung. Falls Sie viele Mischfonds gekauft haben, die in sich schon über verschiedene Anlageklassen gestreut sind, lohnt sich auch hier ein genauerer Blick in die jeweilige Anlagestrategie – denn auch im Multi-Asset-Bereich kann es zu hohen Korrelationen kommen.

Bezahle ich unnötige Kosten?
Die Freude über eine gute Fonds-Performance kann schnell getrübt werden, wenn Sie noch den branchenüblichen Ausgabeaufschlag bezahlen: Denn diese Gebühr zehrt an der Rendite. Kaufen Sie Ihre Fonds daher konsequent über Fondsvermittler wie FondsDISCOUNT.de – hier entfällt der Ausgabeaufschlag bei Einmalanlagen und Sparplänen und Sie profitieren von Beginn an von der Wertentwicklung Ihres Fonds. Und auch bei den Depotgebühren gibt es Einsparpotenzial gegenüber Ihrer Hausbank: Aktivieren Sie die Sonderkonditionen von FondsDISCOUNT.de und fangen Sie gleich an zu sparen.


08.03.2017,

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Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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