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Websuche Google befördert Experten für künstliche Intelligenz

Websuche Foto: © / ktsdesign / fotoliaMaschinen wissen immer besser, wonach wir im Internet suchen.

Die Suchergebnisse im Internet werden künftig stärker von Maschinen bestimmt als von Menschen. Google legt die Verantwortung für den Suchalgorithmus in die Hände von John Giannandrea, einem Experten für maschinelles Lernen.


Künstliche Intelligenz wird in Zukunft die Suchergebnisse der Google-Suche stärker beeinflussen. Der Algorithmus der Websuche gilt als eine der Kerntechnologien des Internets, weil er bestimmt, welche Informationen im Netz bevorzugt angezeigt werden und welche nicht. Google hat daher mit John Giannandrea einen Experten für künstliche Intelligenz als Chef für die Entwicklung des Suchalgorithmus befördert.

Bislang war Amit Singhal für die Websuche verantwortlich. Der Inder hat die Entwicklung des Suchalgorithmus in den letzten 15 Jahren maßgeblich mitbestimmt. In dieser Zeit ist Google zu einer Macht im Internet herangewachsen und lässt andere Anbieter von Suchmaschinen weit hinter sich.

Die Internetsuche ist noch immer die größte Einnahmequelle des Alphabet-Konzerns, unter dessen Dach die Marke Google jetzt organisiert ist. Der Wechsel an der Spitze der Such-Entwicklung ist ein weitere Investition im Bereich künstliche Intelligenz, die dem Konzern neue Märkte erschließen soll, insbesondere in den Bereichen automatisiertes Fahren und in der Robotik.

Denn die Monopolstellung von Google ist keinesfalls für immer gesichert. Das Internet entwickelt sich weiter. Anhand der rasend schnellen Verbreitung von Smartphones und deren Nutzung via Apps stellen neue Herausforderungen an die Internetsuche.

RankBrain: Google simuliert Neuronen im Gehirn
Giannandrea ist Spezialist im Bereich Machine Learning und soll diese Herausforderungen bewältigen. Er ist unter anderem verantwortlich für das Projekt RankBrain. Das Ranking-Tool funktioniert wie ein neuronales Netzwerk, das dem menschlichen Gehirn nachempfunden sein soll, berichtet die Financial Times. Es simuliert, wie Neuronen im Gehirn miteinander interagieren. Mit diesem Modell können Suchbegriffe mit anderen Begriffen kombiniert werden, um präzisere Ergebnisse zu generieren. Ein Beispiel: Wenn die Suchanfrage „Merkel“ lautet, wurden noch bis vor ein paar Jahren ausschließlich Seiten mit diesem Begriff in den Ergebnissen angezeigt. Dank RankBrain können nun auch Ergebnisse erscheinen, die die Begriffe „Bundeskanzlerin“, „Politik“ oder sogar „Flüchtlinge“ enthalten. RankBrain ist also bemüht, die Suchanfragen des Nutzers zu präzisieren. Auf diese Weise kann das Programm die Suchergebnisse in eine Rangliste einordnen, ohne dass ein menschlicher Programmierer eingreifen muss.

RankBrain ist aber nur ein Teil von Hummingbird, so heißt der Suchalgorithmus von Google. Von mehr als 200 Faktoren, die für die Google-Websuche relevant sind, liegt RankBrain gemessen an seiner Bedeutung auf Platz drei, berichtet Search Engine Land. Welches die beiden wichtigsten Faktoren für die Websuche sind, will Google nicht verraten. Die Bedeutung von künstlicher Intelligenz für die Websuche wird mit der Personaländerung voraussichtlich zunehmen. Im Umkehrschluss könnte das bedeuten, dass künftig mehr Maschinen und weniger Menschen unsere Suchergebnisse im Internet bestimmen.

Tipp: Die Aktie von Google ist in den vergangenen Jahren durch die Decke gegangen (siehe Grafik, oben). Anleger, die an technischen Innovationen teilhaben wollen, können dies über Aktienfonds tun. In der unten aufgeführten Tabelle finden sie die FondsDISCOUNT.de-Topseller der Aktienfonds mit dem Schwerpunkt Technologie.

NameWKNPerformance, 3 JahrePerformance, 5 JahreVolatilität, 2 JahreVolatilität, 5 Jahre
DNB Technology AA0MWAN 108,53 %121,93 %17,52 %15,35 %
JPM Europe Technology A dist €926444 98,35 %113,69 %14,33 %14,95 %
Fidelity Gl. Technology A €921800 99,63 %108,00 %15,87 %14,24 %
Allianz Informationstechnologie A €847512 93,70 %105,01 %19,96 %16,96 %
Franklin Technology A acc €A0KEDE 86,57 %95,92 %16,89 %14,42 %
Quelle: FondsDISCOUNT.de (Edisoft: 04.02.2016)
04.02.2016,

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Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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