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48,5 Millionen $ für Clinton Hedgefonds fürchten sich vor US-Präsident Trump

48,5 Millionen $ für Clinton Foto: © KAZ Vorpal / flickr / CC BY-SA 2.0Die Finanzmärkte haben ihren Favoriten bereits gewählt.

Große Hedgefonds-Unternehmen finanzieren den Wahlkampf von Hillary Clinton mit 48,5 Millionen Dollar. Donald Trump erhält mit 19.000 Dollar nur einen Bruchteil der Summe. Haben sich die Investmentfirmen ihre nächste Präsidentin damit schon gekauft?


Internationale Hedgefonds spielen eine große Rolle im Rennen um das höchste politische Amt in den USA. Während des Wahlkampfes spendeten sie Schätzungen zufolge 48,5 Millionen US-Dollar für die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Noch eindrucksvoller als diese gewaltige Summe ist der Kontrast zu den Spenden, die der Republikaner Donald Trump von den Hedgefonds einsammeln konnte: Und das sind gerade einmal 19.000 US-Dollar.

Die Beträge sprechen eine deutliche Sprache: Hedgefonds fürchten sich vor Donald Trump als den nächsten potentiellen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Daten entstammen der öffentlichen Behörde Center for Responsive Politics und wurden auf dem Portal OpenSecrets.org veröffentlicht. Demnach erhielt Clinton die höchsten Summen – Beträge zwischen acht und zehn Millionen US-Dollar – von jeweils fünf unterschiedlichen Investmentfirmen, z.B. die Saban Capital Group, Renaissance Technologies und die Pritzker Group. Donald Trump erhielt pro Spende im Schnitt zwischen ein und drei Tausend Dollar von u.a. Argyle Investment, Teakwood Capital und Tall Ship Capital.

Wer jetzt glaubt, die Hedgefonds würden jedes Jahr solche gigantischen Unsummen für den Wahlkampf eines Präsidentschafts-Kandidaten ausgeben, der irrt sich: Im Jahr 2008 konnte der damalige Senator Barrack Obama lediglich 14 Millionen Dollar von den Investmentfirmen einsammeln – das ist nicht einmal ein Drittel der Summe, die Hillary Clinton zur Verfügung steht, berichtet das Wall Street Journal.

Clinton will Wall Street reformieren
Die große Aufmerksamkeit der Hedgefonds für Clinton ist noch aus einem anderen Grund bemerkenswert. Denn besonders beliebt ist die erste weibliche Kandidatin für das Präsidentschaftsamt bei den Hedgefonds nicht gerade: Clinton kündigte während ihres Wahlkampfes wiederholt an, die Wall Street massiv reformieren zu wollen. Sie will die Veruntreuung von Investorengeldern stoppen und Steuerschlupflöcher schließen. Die angekündigten Reformen Clintons sind für die Hedgefonds anscheinend das geringere Übel als die Unsicherheit, die mit einer Präsidentschaft von Donald Trump einherginge.

Kritiker, wie der aus dem Wahlkampf ausgeschiedene Demokrat Bernie Sanders, bezweifeln, dass Clinton angesichts dieses immensen finanziellen Drucks in der Lage sein wird, die angekündigten Reformen tatsächlich anzugehen.

Was sind eigentlich Hedgefonds?
Der Begriff Hedgefonds geht zurück auf eine sehr unterschiedliche Gruppe von Investmentfonds, die aktiv verwaltet werden und sich auf meist alternative Investments abseits des Mainstreams konzentrieren. Ihre einzige Gemeinsamkeit liegt darin, dass sie eine möglichst überdurchschnittliche Rendite mit unterschiedlichen Anlagestrategien erzielen wollen. Der Begriff „Hedge“ bedeutet so viel wie Risikoabsicherung. Allerdings führt das ein wenig in die Irre. Hedgefonds sind dafür bekannt, dass sie aufgrund ihres verstärkten Einsatzes mit derivativen Instrumenten mit Hebelwirkung ein erhöhtes Risiko eingehen können.

In Deutschland wurden Hedgefonds erst im Jahr 2004 zum öffentlichen Handel zugelassen und unterliegen seither der Kontrolle der BaFin. Für Privatanleger spielen sie keine große Rolle, denn hierzulande gab es 2013 lediglich 38 zugelassene Hedgefonds, die überdies in ihrem Einsatz von Fremdkapital eingeschränkt sind.

Die Investmentfirma BlackRock hat deshalb zu Beginn des Jahres den BSF Multi Manager Alternative Strategies (ISIN: LU1330438539) aufgelegt, mit dem auch Privatanleger in die Anlagestrategien von sechs bis zwölf Hedgefonds-Managern gleichzeitig investieren können. Der Fonds vereint fünf diversifizierte Strategien in einem Fonds, die Korrelation mit traditionellen Assets soll möglichst gering gehalten werden. Privatanleger sollen mit dem Fonds als Beimischung zum diversifizierten Portfolio in die Lage versetzt werden, unabhängig von der aktuellen Marktlage eine Rendite zu erzielen.

Die Auswahl der einzelnen Manager und Strategien erfolgt anhand der über 20-jährigen Markterfahrung sowie detaillierter Research-Arbeit von BlackRock. Der größte Asset Manager der Welt ist überzeugt von dem Konzept und ist selbst in dem Fonds investiert.
02.08.2016,

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