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Folker Hellmeyer „Ich sehe eine Trendwende der Rohstoffe“

Folker Hellmeyer Foto: © / MIRACLE MOMENTS / fotoliaSogar die lange unter Druck gestandenen Stahlpreise ziehen wieder an.

Der Ölpreis werde bis Ende des Jahres auf 50 US-Dollar ansteigen, sagt Folker Hellmeyer im Interview mit Wirtschaft TV. Gold habe den Abwärtstrendkorridor verlassen. Bei den Rohstoffen sei die Trendwende bereits gekommen, im DAX jedoch noch nicht.


Für Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bermer Landesbank, ist der schlechte Start an der Börse in 2016 keine Überraschung. Er äußert sich für die weitere Entwicklung des DAX eher zurückhaltend: „Der Trend ist noch nicht klar“, sagt Hellmeyer im Interview mit Wirtschaft TV (siehe Video). Die aktuelle Gegenbewegung beim Dax entspreche eher einer Korrektur. Bei den Rohstoffen, Öl, Gold und Stahl fällt seine Markteinschätzung jedoch deutlich positiver aus.

„Ich sehe uns hier in einer Trendwende der Rohstoffe“, sagt Hellmeyer in Bezug auf die Entwicklung der Rohstoffpreise. „Öl hat eine Bodenbildung bei 27 Dollar gesehen, die Rohölsorte Brent liegt jetzt bei 39 Dollar.“ Die Anzahl der Bohrtürme in den USA sei auf dem niedrigsten Stand seit 2009 gefallen. Das verkürze die Angebotsseite, die Nachfrage werde sich entsprechend erhöhen und mittelfristig zu weiter steigenden Preistendenzen führen. „Ich erwarte 50 Dollar pro Barrel, im vierten Quartal spätestens, es kann sogar Spikes bis zu 70 Dollar geben“, so Hellmeyer.

Einen weiteren Grund für eine steigende Nachfrage nach Rohstoffen sei die neue Seidenstraße. China möchte den Handel zwischen Asien und Europa ausbauen und hat die historische Seidenstraße wieder in Betrieb genommen. Auf der historischen Handelsroute, auf der einst Marco Polo vor 700 Jahren nach China reiste, fuhr im Februar 2016 der erste Güterzug aus China in den Iran. Der Zugverkehr ist deutlich schneller als der Schiffsverkehr. Über den Iran wird der Handelsweg nach Europa ausgebaut. Für diesen Zweck hat China in den vergangenen Jahren Investitionen in die Infrastruktur vorgenommen. So soll allein der Handel mit dem Iran verzehnfacht werden. „Wir werden von dieser Seite ab Mitte des Jahres eine verstärkte Nachfrage sehen“, ergänzt Hellmeyer.

Doch auch andere Rohstoffe sind dem Chef-Ökonom zufolge auf dem Vormarsch. „Selbst bei Stahl haben wir einen Anstieg von über 20 Prozent gesehen.“ Die Rohstoff-Baisse hält seit mehr als 18 Monaten an. Seit dem vergangenen Sommer waren die Stahlpreise weltweit jedoch erneut unter Druck geraten, weil die Nachfrage sinkt und China massiv produziert. Seit Mitte Februar 2016 steigen jedoch die Kurse jedoch wieder.

Auch beim Thema Gold ist Hellmeyer zuversichtlich: „Gold hat sogar die technische Situation gedreht, dort haben wir den Abwärtstrend-Kanal verlassen, bei Silber ist das noch nicht ganz der Fall.“ Für seinen neuen Mischfonds BLB Global Opportunities (WKN: A2ACH2) hat Hellmeyer auch eine Allokation aufgebaut. „Wir glauben, dass die Märkte in diesen volatilen Zeiten aktiv gemanagte Fonds brauchen, um nicht immer mit den Märkten Fahrstuhl zu fahren“, so Hellmeyer.

Tipp: Mehr Informationen zur Strategie des BLB Global Opportunities von Folker Hellmeyer erfahren Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass das hier eingebundene Video vom Anbieter stammt. Die wallstreet:online capital AG hat die Richtigkeit der Angaben nicht überprüft und macht sich den Inhalt auch nicht zu Eigen. Bereitgestellt von: Wirtschaft TV


09.03.2016,

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