„Die gleichen Geldanlagen wie bei Banken und Sparkassen - nur zu deutlich besseren Konditionen, denn über FondsDISCOUNT.de entscheiden Sie selbst, ganz ohne Beratung.“

Service-Telefon täglich von 9 bis 21 Uhr:   030 2757764-00

Suche: WKN/ISIN, Beteiligungen, Gesellschaften

OPEC machtlos Iran sorgt mit Spekulationen für Ölpreis-Sprung

OPEC machtlos Foto: © Kovalenko I / fotoliaEtliche Millionen Barrell Rohöl lagern noch in den Tanks der Produzenten.

Der Iran treibt den Ölpreis mit der Aussage in die Höhe, man werde einem „Production Freeze“ zustimmen. Die Zweifel an dieser Bereitschaft sind groß. Die OPEC verliert zunehmend die Kontrolle und die Wahrscheinlichkeit einer Preiskorrektur steigt.


Die OPEC bemüht sich weiter um eine Stabilisierung des Ölpreises. Generalsekretär Mohammed Barkindo wird im September in den Iran reisen, um eine Ausweitung der Ölfördermenge mit Teheran zu verhindern und damit die Überproduktion zu stoppen. Bereits am Dienstag sind die Ölpreise um 1,5 US-Dollar (3%) gestiegen als der Iran seine Bereitschaft signalisierte, die Produktion auf dem derzeitigen Strand einzufrieren.

Allerdings basiert diese Bereitschaft auf anonymen Quellen. Der jüngste Anstieg des Preises über die 50-Dollar-Marke ist also von Spekulationen getrieben. Für den Iran ist die Verkündung der Kompromissbereitschaft taktisches Kalkül. Das Land produziert bereits nahe am Förderlimit und kann seine Produktion ohnehin nicht mehr nennenswert ausweiten.

Ein „Einfrieren“ der Ölproduktion (Production Freeze) gilt auch aus weiteren Gründen als unwahrscheinlich. Selbst wenn alle großen Produzenten sich einigen können, gibt das einem Bericht von Goldman Sachs zufolge den kleineren Produzenten im Markt die Gelegenheit, durch eine Ausweitung der Produktion Marktanteile zurück zu erobern. Alle Ölproduzenten schauen auf das, was der Iran, Irak und Saudi Arabien machen, um rechtzeitig reagieren zu können.

Die OPEC hat in den vergangenen Jahren also eine Menge an Macht einbüßen müssen. Eine Rückkehr zur ‚alten OPEC‘, die in der Lage war, die Ölpreise über längere Zeit zu kontrollieren, werde es in absehbarer Zukunft nicht geben, sagen Marktanalysten der Commerzbank auf Nachfrage von FondsDISCOUNT.de. Denn die OPEC sei nicht mehr für die Grenzproduktion verantwortlich, was vor zwei Jahren den dramatischen Strategiewechsel nach sich zog. Einige Länder wie der Irak geben offen zu, dass sie ihre Produktion ausweiten wollen. Auch würden Länder wie Nigeria und Libyen, die derzeit mit unfreiwilligen Produktionsunterbrechungen zu kämpfen haben, kaum ernsthaft über freiwillige Mengenbegrenzung auf dem aktuellen Niveau nachdenken.

Die Tatsache, dass der Markt mit einem Anstieg der Sorte Brent um drei Prozent so sensibel auf Äußerungen des Iran reagiert (siehe rote Markierung), lässt das Risiko einer erneuten scharfen Preiskorrektur steigen. Am Mittwochnachmittag könnte es bereits so weit sein. Dann nämlich wird der wöchentliche Lagerbericht des US-Energieministeriums veröffentlicht. Sollte dieser entgegen der Konsensmeinung höher ausfallen als erwartet, könnte der Ölpreis die psychologisch wichtige Marke von 50 US-Dollar pro Barrel weiter aus den Augen verlieren.

Neben dem Ölpreis gehören jedoch noch andere Assets zu einer ausgewogenen Rohstoff-Strategie. Da wären einerseits die unterschätzten Edelmetalle Silber, Platin und Palladium. Investoren sollten nicht alles auf eine Karte setzen, sondern auch Industriemetalle und Agrarrohstoffe für eine ausgewogene Diversifikation im Auge behalten. Im Commerzbank Rohstoff-Strategie Fonds (ISIN: LU0726941049) sind alle Assets ausreichend Diversifiziert – auch wenn der Ölpreis derzeit unberechenbar scheint, können Anleger mit einer Fondslösung das Risiko eingrenzen.
24.08.2016,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Produkte zu diesem Thema

LBBW Rohstoffe 1 R von LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH
Commerzbank Rohstoff Strategie R EUR von Commerz Funds Solutions S.A.

Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

Ähnliche Artikel finden

» » » OPEC machtlos - Iran sorgt mit Spekulationen für Ölpreis-Sprung

Suchbegriffe, die Leser mit diesem Thema verbinden


Mehr aus dem Bereich Investmentfonds

Mandelbrot Market Neutral Germany Mandelbrot Market Neutral Germany - Eine Momentum-Strategie braucht keine M&A-Aktien Die Performance einer Momentum-Strategie läuft ohne Aktien von Übernahmekandidaten deutlich besser, belegen neue Analysen. Der Mandelbrot Market Neutral Germany passt daher seine Anlagestrategie an mehr...

DWS schließt Flexpension-Fonds DWS schließt Flexpension-Fonds - Hier sind Investment-Alternativen mit Spar-Garantie In der Niedrigzinsphase droht vielen Garantie-Produkten das Aus. Neben klassischen Lebensversicherungen sind auch die einst beliebten Garantie-Fonds betroffen. Doch mit Investment-Alternativen können mehr...

Balanced Risk Allocation Balanced Risk Allocation - Invesco erhält Auszeichnung für Multi Asset Fonds Von Rating-Agenturen bewertete Fondsgesellschaften bieten Privatanlegern einen Anhaltspunkt, um sich im dichten Investment-Dschungel zu orientieren. Im Bereich Multi Asset hat Invesco eine Auszeichnung in der mehr...

Unser Newsletter

... informiert Sie über aktuelle Kapitalanlagen & Marktentwicklungen

Anzeige

Kontakt

Service-Telefon
täglich von 9 bis 21 Uhr

030 2757764-00

Wir rufen Sie gern zurück! Nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice.

E-Mail: info@fondsdiscount.de
social media