Das Vertrauen in Zinsprodukte ist in Deutschland immer noch recht hoch. Viele Bundesbürger setzen auf die altbewährte Sparmethode und verwahren ihr Geld bei der Hausbank. Doch dies ist schon seit einigen Jahren nicht mehr die beste Idee. Die durchgehende Niedrigzinspolitik der EZB seit der Finanzkrise 2008/2009 führt dazu, dass es sich nicht mehr lohnt, sein Geld auf die hohe Kante zu legen. Im Gegenteil: Laut einer Pressemitteilung des BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) wird das Geld förmlich entwertet. Demnach hat jeder deutsche Sparer im Jahr 2018 im Schnitt 470 Euro verloren. Der BVI lässt darin verlauten, dass im vergangenen Jahr die Bundesbürger einen Rekordverlust von 38,9 Milliarden Euro hätten erleiden müssen und beruft sich dabei auf Berechnungen der Comdirect Bank. Die Sparzinsen werden als Grund für diese Entwicklung ausgemacht. Diese würden nämlich unterhalb der Inflationsrate liegen. Da der sogenannte Realzins 2018 bei minus 1,74 Prozent gelegen hätte, wäre das Ersparte weniger wert.  


Aktienfonds mit mehr Potenzial


Ein Niedrigzinsszenario könnte sich sogar noch bis zum Jahr 2050 fortsetzen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Instituts für deutsche Wirtschaft, welche einen Zusammenhang zwischen Demographie und Zinsentwicklung herstellt. Um der fortlaufenden Geldentwertung innerhalb der klassischen Sparmethode Einhalt zu gebieten, gibt es einfache Wege, um sein Geld mit der Möglichkeit des Vermögenserhalt anzulegen: beispielsweise Aktienfonds. Doch sind die Themenbereichen Aktien und Börse oftmals mit Klischees belegt und einer bestimmten vermögenden Klientel mit Spezialkenntnissen zugeordnet. Dabei muss man die Aktien nicht zwingend selbst auswählen. Fondsmanager sind Spezialisten auf diesem Feld und können anhand von vielen Kriterien und Analysen Unternehmen bewerten und Aktien für das Portfolio auswählen.


Fonds-Sparpläne können sich lohnen


In der Pressemitteilung des BVI heißt es weiter, dass sich Sparpläne auf Fonds durchaus lohnen können. Ein Anleger, der in den zurückliegenden 25 Jahren monatlich 100 Euro in deutsche Aktienfonds eingezahlte, investierte insgesamt 30.000 Euro. Der Sparplan hätte ihm demnach per Ende September 2018 im Mittel rund 67.705 Euro eingebracht. Das würde einer Wertentwicklung von durchschnittlich 6,0 Prozent im Jahr entsprechen. So hat diese Form der Geldanlage auch für Kleinanleger durchaus Potenzial und kann dazu beitragen, mit kleinen Beträgen Vermögen zu bilden. Jeder Anleger sollte sich trotzdem über die eigene Risikobereitschaft im Klaren sein, um die Aktienquote in den entsprechen Fonds zu ermitteln.



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