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Schwankungen glattbügeln Nachfrage nach Volatilitäts-Fonds steigt

Schwankungen glattbügeln Foto: © magdal3na / fotoliaDamit lassen sich die Schwankungen aus dem Portfolio bügeln.

Während der Berg- und Talfahrt an den Märkten scheint nur eines sicher: Die Volatilität nimmt zu. In der Folge werden auch Fonds immer beliebter, die sich darauf konzentrieren. Wir stellen die Fonds vor, die ungeliebte Schwankungen wegbügeln können.


Investoren leben in unruhigen Zeiten. Wie man am Volatilitäts-Index VDAX erkennen kann, nehmen die Schwankungen am Markt seit Mitte 2014 wieder zu. Der VDAX wird auch als Angstbarometer bezeichnet, weil er einen Aufschluss darüber gibt, wie nervös sich die Investoren verhalten. Wie man am Drei-Jahres-Chart des VDAX erkennen kann, stieg die Volatilität vor dem Brexit auf einen Spitzenwert und nahm danach kontinuierlich ab, seit sich die Investoren mit der Realität der EU ohne Großbritannien angefreundet haben.

Wenn sich die Marktteilnehmer auf eines einigen können, dann geht jede künftige Marktentwicklung – egal ob es eine neue Börsen-Rallye oder den nächsten Crash gibt – mit einer erhöhten Volatilität einher.

Um mit dieser Nervosität an den Märkten besser umzugehen, gibt es Fonds, die sich die hohen Schwankungen an den Märkten zunutze machen. Volatilitätsfonds eignen sich dazu, Verluste in besonders schwankungsreichen Marktphasen abzufangen. Sie sind weniger als Renditebringer geeignet, da sich ihre Anlagestrategien in erster Linie darum kümmern, mit den aktuellen Schwankungen Gewinne zu erzielen.


Minimum Volatility: Weniger Schwankungen bei geringerer Rendite
Andere Fonds versuchen, sich auf Aktien zu konzentrieren, die weniger schwanken als der Gesamtmarkt. Diese Werte steigen in guten Marktphasen nicht so stark, in schlechten Zeiten fallen die Kurseinbrüche dafür aber auch wesentlich milder aus. Der Parvest Equity World Low Volatility Fonds (ISIN: LU0823417810) verfolgt so eine Anlagestrategie. In unserem Chartvergleich der beliebtesten Volatilitäts-Fonds der FondsDISCOUNT.de-Kunden schneidet er seit seinem Auflagedatum am 17.05.2013 mit einer Wertsteigerung von knapp 37 Prozent eindeutig am besten ab.

Die Anlagestrategien sind vielfältig und komplex – die Fonds zahlreich. Das Research-Unternehmen Morningstar schätzt, dass es insgesamt über 300 Fonds aus mehr als 64 Kategorien gibt, die sich mit dem Thema Volatilität beschäftigen. Sie verwalten Assets im Wert von mehr als 150 Milliarden US-Dollar – Tendenz steigend.

Der Assenagon Alpha Volatility (ISIN: LU0575255335) orientiert sich an mittel- bis langfristig orientierte Anleger. Er erzielt seinen Wertzuwachs mit einer Kombination aus Derivate-Strategien, mit der er die Schwankungen an den Aktien-, Renten- und Währungsmärkten nutzt und mit einem großen Teil des Fonds-Volumens am Geldmarkt aktiv ist. In den vergangenen drei Jahren gab es damit immerhin 20 Prozent.

Die Bank HSBC Trinkaus verfolgt mit ihrem Aktienstrukturen Europa Fonds (ISIN: LU0154656895) eine ausgefeilte Optionsstrategie. Der Fonds investiert einen Großteil des Kapitals in Wandelschuldverschreibungen, Optionsanleihen, Optionsscheine auf Wertpapiere und andere Derivate, mit der das Fondsmanagement in drei Jahren knapp elf Prozent erzielen konnte.

Volatilitäts-Fonds werden bei Investoren in unruhigen Marktphasen weiter an Popularität gewinnen. Investoren, die die Schwankungen im Portfolio auf diese Weise absichern wollen, können sich in einem Artikel zum Thema Absolute Return Strategien und zur Kontrolle der Volatilität mit Optionen weiter informieren.
25.07.2016,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Produkte zu diesem Thema

HSBC Trinkaus Aktienstrukturen Europa von VPB Fund Solutions (Luxembourg) SA
Parvest Equity World Low Volatility C von BNP Paribas Asset Management Luxembourg
Assenagon Alpha Volatility (I) von Assenagon Asset Management S.A.

Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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