Service-Telefon täglich von 8 bis 22 Uhr:   030 2757764-00

Suche: WKN/ISIN, Beteiligungen, Gesellschaften

Weihnachts-Rallye gestoppt Neue Höchststände kommen erst 2016

Weihnachts-Rallye gestoppt Foto: © / Thaut Images / fotoliaEs fehlen einige Voraussetzungen für eine Weihnachts-Rallye an der Börse.

Die kurze Weihnachtsrallye, die die Fed nach der Anhebung der Zinsen an den Börsen ausgelöst hat, scheint schon wieder vorbei zu sein. Marktanalyst Kornelius Barczynski von GKFX glaubt erst im kommenden Jahr wieder an neue Höchststände.


Die Zinswende in den USA wurde eingeleitet – und weitere Schritte werden folgen. Nur, in welchem Tempo? Das ist eine der entscheidenden Fragen, die Anleger in 2016 beschäftigen wird. Für den Rest des laufenden Jahres wird Marktanalyst Kornelius Barczynski zufolge nicht mehr viel passieren.

„Wir haben die Höchstkurse – insbesondere im Dow Jones – schon gesehen, so dass es sehr schwierig wird, jetzt noch eine Weihnachtsrallye zu starten“, sagt Barczynski im Interview mit Wirtschaft TV (siehe Video am Ende des Artikels).

Nachdem die Unsicherheit die Märkte im Zuge der Fed-Entscheidung verlassen hat, sind die Kurse in den USA und auch im DAX im Laufe dieser Woche gestiegen. Der US-Börsenindex Dow Jones ist zum Ende der Handelswoche allerdings wieder deutlich abgesackt. Das sehe man auch ganz deutlich am Dax. Nachdem der deutsche Leitindex am Donnerstag – einem Tag nach der Verkündung der Zinsanhebung in den USA – mit über 10.800 Punkten in nur einer Woche etwa sechs Prozent zulegen konnte, ging den Marktteilnehmern am Freitag die Luft aus. Viele nahmen die erzielten Gewinne kurz vor Weihnachten mit.

„Ich würde jetzt grundsätzlich erstmal an der Seitenlinie bleiben, bis sich die Lage beruhigt und der erste Zinsschritt von der US-Notenbank verdaut wurde, um dann günstige Einstiegskurse nutzen und wieder in den Markt reinzugehen“, so Barczynski. Erstmal müsse der aktuelle Abwärtstrend überwunden werden. Sollten die Kurse jedoch weiter fallen, dann könnten Anleger sich auf Zukäufe vorbereiten.

„Grundsätzlich denke ich, dass wir eher einen ruhigen Handel haben werden. Die großen Marktteilnehmer sind schon raus und haben ihre Bücher bereits geschlossen." Im Zuge des Window-Dressing können wir noch leicht steigende Kurse sehen, glaubt Barczynski.

Gemischte Signale der Zentralbanken
Für 2016 nimmt GKFX-Analyst an, dass nach der Anhebung der Zinsen in den USA Kapital nach Europa abfließen werde. Das werde auch dem DAX zugutekommen. Die Zinsen in Europa bleiben niedrig, das Anleihekaufprogramm läuft weiter bis 2017. Auch aus den Schwellenländern werde weiter Kapital in Richtung Europa fließen. „Wir haben gute Chancen, dass wir im nächsten Jahr den Dax wieder über 12.000 Punkte sehen werden.“

Bitte beachten Sie, dass das hier eingebundene Video vom Anbieter stammt. Die wallstreet:online capital AG hat die Richtigkeit der Angaben nicht überprüft und macht sich den Inhalt auch nicht zu Eigen. Bereitgestellt von: Wirtschaft TV
18.12.2015,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


Ähnliche Artikel finden

» » » Weihnachts-Rallye gestoppt - Neue Höchststände kommen erst 2016

Suchbegriffe, die Leser mit diesem Thema verbinden


Mehr aus dem Bereich Märkte & Strategien

Rentenlücke Rentenlücke - Frauen haben Nachholbedarf bei der privaten Altersvorsorge Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass Frauen das Thema Altersvorsorge vor sich herschieben. Zwar erwartet ein Großteil im Alter eine Versorgungslücke – dennoch wird das Problem verdrängt. mehr...

Finanzwissen Finanzwissen - Typische Anlegerfehler – und wie man sie vermeidet Nicht nur Einsteigern, auch erfahrenen Anlegern unterlaufen häufig bestimmte Fehler, wenn sie ihr Depot zusammenstellen. Das kann Rendite kosten! Wir zeigen Ihnen, wie Sie typische Stolperfallen mehr...

Verkehrsminister entscheidet Verkehrsminister entscheidet - Zulassungsverbot für Porsche nach Abgas-Schummelei Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums wurde beim „Porsche Cayenne“ Schummel-Software entdeckt. Es folgt ein europaweiter Rückruf und ein mehr...

Unser Newsletter

... informiert Sie über aktuelle Kapitalanlagen & Marktentwicklungen

Anzeige

Kontakt

Service-Telefon
täglich von 8 bis 22 Uhr

030 2757764-00

Wir rufen Sie gern zurück! Nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice.

E-Mail: info@fondsdiscount.de
social media