Das lange erwartete Meeting in Doha, an dem die größten Ölproduzenten der Welt teilnahmen, ist ohne ein konstruktives Ergebnis zu Ende gegangen. Der Grund ist der anhaltende Streit zwischen Saudi Arabien und dem Iran. Teheran will sich kurz nach dem Ende der Sanktionen nicht an einer Kürzung oder Stabilisierung der Rohölproduktion beteiligen. Die beiden Seiten unterstützen im Syrienkrieg unterschiedliche Seiten.

Die Saudis hatten im Vorfeld Kooperationsbereitschaft gezeigt, einer Ausweitung der Rohölproduktion abzusehen. Am Wochenende änderten sie ihren Standpunkt aber überraschend. Man könne keinem Deal zustimmen, der dem Iran eine Sonderstellung einräume, heißt es Medienberichten zufolge.



Die Rohölsorte Brent verlor zu Beginn der Handelswoche 3,9 Prozent und fiel auf einen Stand von 41,01 US-Dollar pro Barrel. Die Sorte West Texas Intermediate verlor 4,2 Prozent und sank ab auf 38,66 Dollar.

Das Ereignis dürfte auch die Aktienmärkte wieder in Mitleidenschaft ziehen. Die Korrelation von Aktien und Ölpreis ist derzeit so stark wie zuletzt vor 30 Jahren. So fiel der DAX zum Wochenbeginn kurz wieder unter die Marke von 10.000 Punkten.

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