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Europa Foto: © / Coloures-pic / FotoliaBei der Suche nach günstig bewerteten Qualitätsaktien zählt der Blick ins Detail

Obwohl die Wirtschaftslage in Europa gut ist, ist die Stimmung an den Börsen eingetrübt – der europäische Aktienindex erlebt derzeit eine scharfe Korrektur. Fondsmanager agieren entsprechend konservativ – nutzen aber auch günstige Kaufgelegenheiten.


Eigentlich ist die Situation paradox: Während die europäischen Wirtschaftsdaten aktuell besser sind als noch vor drei Jahren, geht die Entwicklung am Aktienmarkt bergab. So rechnen Volkswirte im Jahr 2016 mit einem Wirtschaftswachstum im Euroraum von 1,6 Prozent. Für 2015 wird von einem Plus von 1,5 Prozent ausgegangen. Zugleich wird ein Anstieg der Unternehmensgewinne in 2016 von 4,6 Prozent prognostiziert. Und dennoch: Der europäische Aktienindex Euro Stoxx 50 notierte zwischenzeitlich auf dem niedrigsten Schlusskursstand seit September 2013. Als Ursachen für die Abwärtsbewegung an den Börsen gelten der niedrige Ölpreis und Sorgen um notleidende Bankenkredite. Dabei waren die Aussichten und Erwartungen für europäische Aktien eigentlich positiv. Noch zu Jahresbeginn wurde prognostiziert, dass europäische Aktien auf neue Höchststände klettern könnten – nun hat sich die Stimmung jedoch zumindest vorübergehend eingetrübt.

Die Folge dieser angespannten Märkte: Fondsmanager reduzieren ihre Aktienquoten. Patrick Linden, Managing Director der französischen Investmentgesellschaft Rouvier Associés, etwa erklärt im Video-Interview, dass bei den Aktienfonds aus seinem Hause das Management auf einen konservativeren Kurs eingestellt wurde, um sich gegen den Abwärtstrend abzusichern. Der Kapitalmarktexperte betont zugleich, die derzeit niedrigen Kurse könnten als Option genutzt werden, um Qualitätsaktien günstig zu erwerben – schließlich seien die Fundamentaldaten für europäische Unternehmen aktuell sehr attraktiv. Wichtig sei jedoch, tatsächlich auf Qualitätsunternehmen zu setzen, also Unternehmen, die sich durch klare Wettbewerbsvorteile in ihrem Umfeld auszeichnen, Umsatzsteigerungspotenziale aufweisen und die beispielsweise Kostensenkungsprogramme durchführen. Bei Rouvier zählt daher der Blick ins Detail, die Titel werden nach einem konsequenten Quality and Value-Ansatz ausgewählt. Linden erklärt das Konzept am Beispiel des Aktienfonds Rouvier Valeurs (WKN: A12GBH). Zu den Top-Positionen im Portfolio zählen aktuell beispielsweise BNP Paribas und IBM, im vergangenen Monat gekauft wurden Air Liquide, Ralph Lauren und Page Group. Der geografische Schwerpunkt liegt derzeit auf Aktien in Frankreich (39,5 Prozent) und Aktien Europa (31,2 Prozent). 49 Prozent des Fonds sind in Titel mit einer Marktkapitalisierung von über zehn Milliarden Euro investiert.

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26.02.2016,

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