„Die gleichen Geldanlagen wie bei Banken und Sparkassen - nur zu deutlich besseren Konditionen, denn über FondsDISCOUNT.de entscheiden Sie selbst, ganz ohne Beratung.“

Service-Telefon täglich von 9 bis 21 Uhr:   030 2757764-00

Suche: WKN/ISIN, Beteiligungen, Gesellschaften

Ölpreis Saudi Arabien und Russland verpassen Förderkürzung

Ölpreis Foto: © / Michael Rosskothen / fotoliaIran und Irak könnten die Pläne Saudi Arabiens noch zunichte machen.

Zwei der größten Ölförderländer der Welt haben es verpasst, die rekordhohe Fördermenge zu begrenzen. Die derzeitigen Förderniveaus würden lediglich „eingefroren“. Keine Seite will sich bislang die Blöße geben, als erstes klein bei zu geben.


Bei einem Treffen der großen Ölfördernationen, an denen sich neben Katar und Venezuela auch der OPEC-Staat Saudi Arabien sowie Russland beteiligten, kam es nicht zu einer Drosselung der Ölproduktion. Die Fördermenge werde auf dem hohen Niveau von Januar verharren, aber nicht weiter erhöht, einigten sich die anwesenden Parteien in Katar. Damit ist die OPEC mit ihrem ersten ernsthaften Versuch gescheitert, den Ölpreis nachhaltig zu stabilisieren.

Ob dieser gefasste Entschluss überhaupt standhalten kann, ist unklar. Voraussetzung für die Einhaltung der beschlossenen Fördermengen ist, dass auch Iran und der Irak ihre Förderhöhe in den nächsten Monaten nicht ausweiten. Doch der Irak ist derzeit auf die Erträge aus dem Rohöl für seinen Krieg gegen den Islamischen Staat angewiesen. Iran hat öffentliches Interesse daran bekundet, nach der Aufhebung der Sanktionen des Westens wieder als großer Ölexporteur aufzutreten.

Die Märkte hatten mehr erwartet. An der Börse sind die Preise für Rohöl nach einem kurzen Höhepunkt deshalb wieder eingebrochen. Die Sorte WTI notiert derzeit bei etwa 31 US-Dollar pro Barrel, was einem Tagesverlust von etwa 3,5 Prozent entspricht.

Kehrtwende in Saudi Arabien
Nichtsdestotrotz bedeutet die Teilnahme Saudi Arabiens an dem Treffen der Ölexporteure eine Abkehr von ihrer Strategie, den Ölpreis auf den niedrigsten Stand seit über einer Dekade fallen zu lassen, um Wettbewerbern Marktanteile abzujagen. Saudi Arabiens Ölminister sagte einem Bericht des Wall Street Journals zufolge, dass der Stopp der Förderausweitung der richtige Schritt für den Ölmarkt sei. Die Nachfrage werde jetzt anziehen und die Preise stabilisieren. Im Laufe des Jahres müsse man sehen, ob weitere Schritte dafür vonnöten seien.

Sollten Irak und Iran dem Ruf der OPEC nicht folgen, kann der Versuch scheitern und den Ölpreis weiter nach unten treiben. Investmentbanker von Morgan Stanley sehen die untere Grenze bei 20 Dollar. In den vergangenen 18 Monaten waren Wetten gegen einen Anstieg des Ölpreises am erfolgreichsten (siehe Chartbild).

16.02.2016,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

Ähnliche Artikel finden

» » » Ölpreis - Saudi Arabien und Russland verpassen Förderkürzung


Mehr aus dem Bereich Investmentfonds

KBC-Fonds KBC-Fonds - Freier Fondsvertrieb wird zum 1. Januar 2017 eingestellt Anleger sollten nach Alternativen Ausschau halten: Der Assetmanager KBC will seine Fonds künftig ausschließlich über die die hauseigene KBC-Bank verkaufen. Die Fonds werden in Deutschland, mehr...

Neue Ergebnisse Neue Ergebnisse - Aktive globale Aktienfonds schlagen langfristig den Markt Wissenschaftliche Ergebnisse belegen, dass aktiv gemanagte Fonds ihren Index in zehn Jahren um 1,2 Prozent pro Jahr schlagen konnten. Die Outperformance der Fonds ist so groß, dass der Kostenvorteil der mehr...

Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit - Millennials investieren verantwortungsbewusst Wer zwischen 18 und 35 Jahre alt ist, also zu den sogenannten „Millennials“ gehört, legt bei seinen Investments besonderen Wert auf Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Zu mehr...

Unser Newsletter

... informiert Sie über aktuelle Kapitalanlagen & Marktentwicklungen

Anzeige

Kontakt

Service-Telefon
täglich von 9 bis 21 Uhr

030 2757764-00

Wir rufen Sie gern zurück! Nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice.

E-Mail: info@fondsdiscount.de
social media