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Stiftungen So gelingt der Ausweg aus der Zinsfalle

Stiftungen Foto: © / Marco2811 / fotoliaDas Zinstief bietet Stiftungen die Gelegenheit, auf einfachem Wege unnötige Kosten zu vermeiden.

Die niedrigen Zinsen erschweren es Stiftungen, ihr Kapital vermögenserhaltend anzulegen. Viele schichten in risikoreichere Assets um, ohne zuerst ihre Kosten zu senken. Doch schon ein Depotwechsel und rabattfähige Stiftungsfonds können Geld sparen.


Stiftungen müssen ihr Kapital am Finanzmarkt anlegen, um das Vermögen zu erhalten und bestenfalls noch Geld für den Stiftungszweck zu erwirtschaften. Dass sie dabei das Risiko möglichst gering halten wollen, liegt auf der Hand. In Zeiten niedriger Zinsen ist diese Aufgabe aber äußerst schwierig geworden. Denn Stiftungen suchten sich in der Vergangenheit meist defensiv ausgerichtete Mischfonds, um ihr Kapital sicher und wirtschaftlich anzulegen. Doch das Anleihensegment der Mischfonds wirft kaum noch Zinsen ab. Die Renditen deutscher Staatsanleihen liegen teilweise sogar im negativen Bereich.

Viele Verantwortliche sind daher um die Zukunftsfähigkeit ihrer Anlagepolitik besorgt. Einer Befragung der Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PWC) zufolge geben 38 Prozent aller Teilnehmer an, vom Zinstief betroffen zu sein, elf Prozent davon sogar „stark“ oder „ausgesprochen stark“. Das sind deutlich mehr als zu Zeiten der Finanzkrise. Im Jahr 2009 waren nur sechs Prozent der Stiftungen von den Auswirkungen an den Finanzmärkten betroffen.

Diese Entwicklung zwingt die Stiftungen zum Handeln, fast jede dritte erhöht das Risiko. Teile des Vermögens werden in ertragreichere Anlageformen umgeschichtet (siehe Grafik). Das betrifft nicht nur große Stiftungen (58 %), sondern auch kleinere (36 %).

Das ist durchaus riskant, denn eine höhere Rendite bedeutet immer auch ein potenziell höheres Risiko. Doch daran führt scheinbar kein Weg vorbei: Jeder zweite Stiftungsverantwortliche glaubt, dass der gemeinnützige Bereich in den nächsten fünf Jahren höhere Risiken in Kauf nehmen wird, um die Einnahmen für die Zweckerfüllung zu steigern. An der aktuellen PWC-Umfrage, die FondsDISCOUNT.de vorliegt, haben sich 208 der vermögensstärksten Stiftungen in Deutschland beteiligt.

Die Portfolios der Stiftungsfonds bestehen im Schnitt zu 35 Prozent aus Anleihen, insbesondere Staatsanleihen mit hoher Bonität. 25 Prozent des Kapitals liegt noch immer auf Tages- und Termingeldkonten. Rund 60 Prozent der Assets werfen also kaum noch eine Rendite ab. Ein Fünftel der Mittel investieren die Stiftungen in Sachwerte wie Immobilien. Aktien nehmen bislang einen eher geringen Teil im Anlagemix ein. Nicht nur die Assetallokation muss sich in Zukunft also ändern, auch bei den Verwaltungskosten müssen Stiftungen künftig genauer hinsehen.

Stiftungen müssen keine Verluste in Kauf nehmen
Dieses Umdenken hat sich noch nicht in den Köpfen der Verantwortlichen durchgesetzt. Der PWC-Studie zufolge nehmen viele Stiftungen Verluste in Kauf, ohne die Möglichkeiten der Kostenersparnis durch einen Depotwechsel und rabattfähige Fonds auszuschöpfen. In den letzten drei Jahren erzielte nur noch jede fünfte Stiftung in Deutschland eine durchschnittliche Rendite von fünf Prozent. Nur noch 60 Prozent aller Befragten streben überhaupt noch an, das Stiftungsvermögen real zu erhalten. Jede dritte Stiftung gibt an, das Kapital nur noch nominal sichern zu wollen. Realverluste werden also schon vorab hingenommen.

Fast alle Umfrageteilnehmer (95 %) gehen davon aus, dass ihre Einnahmen in den nächsten fünf Jahren sinken werden. Mehr als die Hälfte der Verantwortlichen glaubt, dass Stiftungen in Zukunft abgewickelt oder zusammengelegt werden müssen. Sie wollen sich daher verstärkt um neue Geldmittel bemühen, um diesem pessimistischen Ausblick etwas entgegenzusetzen. Das Einwerben von Spenden gewinnt für 39 Prozent an Bedeutung.

So geht’s: Kosten sparen und der Zinsfalle entkommen
Vom Grundsatz her wollen die Stiftungen ihre konservative Anlagepolitik fortsetzen. Um das zu erreichen, ist jedoch ein Umdenken notwendig. Die niedrigen Zinsen machen es erforderlich, noch stärker als bisher auf vermeidbare Kosten zu achten. Dazu gehören unter anderem die Depotkosten und unnötige Gebühren beim Fondskauf. Wer vermeidbare Kosten spart, muss gar nicht unbedingt ein höheres Risiko eingehen. Doch hier herrscht noch immer ein großer Nachholbedarf: Lediglich 48 Prozent aller Stiftungen haben Maßnahmen zur Senkung der Kosten vorgenommen.

Immer mehr Privatanleger entscheiden sich bereits für ein kostenloses Depot bei einem Fondsvermittler im Internet. Der Vorteil: Die Gebühren für die Depotführung fallen weg. Auch Stiftungen können von diesen Vorteilen profitieren und die für sie passende Bank in einem Depotvergleich ausfindig machen. Auf FondsDISCOUNT.de können Interessierte zwischen fünf unterschiedlichen Depotbanken wählen. Mit einer Depoteröffnung erhalten sie gleichzeitig Zugang zu bis zu 13.000 rabattfähigen Investmentfonds. Der branchenübliche Ausgabeaufschlag – meist fünf Prozent der Anlagesumme, eine für Stiftungen beträchtliche Summe – fällt dann weg.

Maßgeschneiderte Fonds für Stiftungen
Neben der Ersparnis durch das kostenlose Depot und die wegfallenden Gebühren ist die Auswahl des passenden Fonds eine weitere Möglichkeit, das Vermögen der Stiftung zu erhalten und zu vermehren. Im Folgenden stellen wir Ihnen die gemäß Ratingagentur Morningstar beliebtesten Stiftungsfonds vor, die speziell auf die Bedürfnisse der gemeinnützigen Organisationen zugeschnitten sind.

Das mit fünf Sternen beste Morningstar-Rating erhält der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (WKN: A0M8HD). Dieser Fonds strebt einen stetigen Wertzuwachs an, so dass das Vermögen langfristig erhalten bleibt und orientiert sich daher nicht an einem Index. Das Portfolio besteht zu zwei Drittel aus Aktien mit einer hohen Dividendenausschüttung, meist Nebenwerte aus dem deutschsprachigen Raum. 15 Prozent des Kapitals sind im Rentensegment investiert. In den vergangenen fünf Jahren konnte der Fonds eine Wertsteigerung von 79,47 Prozent erreichen (Quelle: Edisoft, Stand: 08.02.2016).

Der Deka-Stiftungen Balance (WKN: 589686) investiert zwei Drittel seines Kapitals in festverzinsliche Anleihen. Maximal 30 Prozent der Mittel werden in Aktien aus dem DAX, dem Dow Jones Euro STOXX oder dem MSCI EMU Index investiert. Mit dieser Gewichtung ist die Anlagestrategie deutlich konservativer als die des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. Der Deka-Stiftungen Balance konnte in den vergangenen fünf Jahren 14 Prozent hinzugewinnen und hat ein Morningstar-Rating von 4 Sternen.

Der Stiftungsfonds Nachhaltigkeit der Allianz (WKN: A0F416) streut das Fondsvermögen in mehrere Assetklassen über Staatsanleihen (50 %), Aktien (25 %), andere Fonds (10 %) und Hochzinsanleihen (maximal 10 %). Anlagen außerhalb Europas dürfen 30 Prozent des Vermögens nicht überschreiten. Die Obergrenze für Investments in den Schwellenländern liegt bei 20 Prozent. Die Aktien- und Anleiheinvestment erfolgen aufgrund einer Nachhaltigkeitsprüfung. Die Kriterien für ein Investment sind zum Beispiel Umweltverträglichkeit, Soziales und Corporate Governance. Der Fonds bekommt ebenfalls vier Sterne bei Morningstar und hat eine Fünf-Jahres-Performance von 18,91 Prozent.

Hier erhalten Sie noch einmal einen Überblick über die Stiftungsfonds mit dem besten Morningstar-Rating:
NameWKNTypPerformance, 5 JahreMorningstar-Rating
Frankfurter Aktienfonds für StiftungenA0M8HD Schwerpunkt Aktien79,47 %5 Sterne
Deka-Stiftungen Balance589686 Schwerpunkt Renten und Aktien13,99 %4 Sterne
Allianz Stiftungsfonds NachhaltigkeitA0F417 Schwerpunkt Renten und Aktien17,37 %4 Sterne
Flossbach von Storch SICAV - StiftungA0M43S Schwerpunkt Renten und Aktien26,73 %4 Sterne
DWS Stiftungsfonds531840 Schwerpunkt überwiegend Renten17,49 %3 Sterne
Quelle: FondsDISCONT.de (Edisoft: Stand: 08.02.2016)
08.02.2016,

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  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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