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Marktbericht Stimmung im Bereich Handelsimmobilien bleibt optimistisch

Die Stimmung im Handelsimmobilienmarkt ist gut. Foto: © / Robert Kneschke / FotoliaDie Stimmung im stationären Handel ist positiv. Eine Herausforderung dürfte allerdings die Konkurrenz aus dem Internet sein.

Der stationäre Einzelhandel ist weiter auf Expansionskurs, die Renditen im Segment Handelsimmobilien dürften stabil bleiben – diese Rahmenbedingungen schaffen auch ein positives Investitionsumfeld für Privatanleger.


Wie der Hahn Retail Real Estate Report 2018/2019 zeigt, bleibt die Stimmung im stationären Einzelhandel gut. Der von der Hahn Gruppe in Kooperation mit CBRE, bulwiengesa und dem EHI Retail Institute erstellte Bericht belegt, dass der Optimismus in der Branche gegenüber dem Vorjahr sogar zugenommen hat. So erwarten rund 52 Prozent der befragten Entscheidungsträger des Einzelhandels für das zweite Halbjahr 2018 steigende Umsätze im Vergleich zur Vorjahresperiode (2017: 43 Prozent). Mit zumindest stabilen Umsätzen rechnen 37 Prozent (2017: 49 Prozent). Umsatzrückgänge erwarten lediglich elf Prozent der Einzelhändler (2017: 8 Prozent). Auch der Expansionskurs hält demnach an. Wie der Marktreport zeigt, planen die Vertreter der Branchen Hobby/Freizeit/Gastronomie in Bezug auf die Flächennachfrage für die kommenden zwölf Monate besonders häufig mit einem Anstieg. 100 bzw. 80 Prozent der Befragten berichten von einer steigenden Flächennachfrage. Ebenfalls auf Wachstum eingestellt sind die Branchen Lebensmittel und Drogerie, welche zu 44 bzw. 33 Prozent eine zunehmende Flächennachfrage erwarten. Tendenziell weniger Fläche fragen dagegen die Branchen Schuhe/Accessoires sowie Gesundheit/Beauty nach. Rund 75 bzw. 50 Prozent der Befragten prognostizieren hier einen Rückgang der Nachfrage.

Renditen dürften kaum noch sinken, Einkaufsstimmung bei Investoren gut

Aufgrund der erwarteten Flächennachfragen seien die Handelsimmobilieninvestoren auf der Suche nach neuen Objekten. 68 Prozent der im Rahmen der Hahn-Befragungen interviewten Investoren wollen in den kommenden zwölf Monaten weiter Handelsimmobilien zukaufen (2017: 63 Prozent). Nur 17 Prozent (2017: 15 Prozent) wollen tendenziell verkaufen, 15 Prozent (2017: 22 Prozent) planen, ihren Immobilienbestand zu halten.

Auch was die Renditen betrifft, ist die Stimmung gut: 68 Prozent der befragten Investoren rechnen in den kommenden sechs bis zwölf Monaten mit stabilen Renditen (Vorjahr: 73 Prozent). 17 Prozent der Teilnehmer rechnen sogar mit steigenden Renditen (Vorjahr: fünf Prozent) – dies sei der höchste Anteil seit 2011. Damit könne man nach langen Jahren sinkender Renditen hier tatsächlich von einer Trendumkehr sprechen, so die Autoren. 15 Prozent der befragten Investoren erwarten weiterhin jedoch sinkende Renditen, im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei 22 Prozent.

Lebensmitteleinzelhandel besonders aktiv

Betrachtet man die Vermietungsstatistik von CBRE nach Branchen, sticht der Bereich Lebensmitteleinzelhandel und Drogerien als Neumieter von Handelsflächen hervor.  Die ersten fünf Plätze belegten REWE, Edeka, Aldi sowie die Drogerieketten Rossmann und dm. Im Non-Food-Segment sind vor allem preisorientierte Fachmärkte auf den vorderen Plätzen der Vermietungsstatistik zu finden.

Als größtes wirtschaftliches Risiko beurteilt über die Hälfte der befragten Einzelhändler eine Veränderung des Konsumverhaltens. Zwar sehen Lebensmittel- und Drogeriemarkthändler hier kaum eine Gefahr für ihr Geschäftsmodell, in den Branchen Bekleidung, Schuhe und Unterhaltungselektronik allerdings wird eine Verhaltensänderung der Kunden befürchtet. 47 Prozent der befragten Einzelhändler schätzen den E-Commerceboom als Risiko für ihr Geschäft ein. Deutlich mehr Respekt vor dem E-Commerce haben hingegen die Immobilieninvestoren, die zu 88 Prozent steigende Online-Käufe als Risikofaktor für ihr Investment ansehen.

Weitere Informationen: Den vollständigen Hahn Retail Real Estate Report 2018/2019 können Sie auf FondsDISCOUNT.de kostenlos downloaden.

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Aktueller Hahn-Fonds investiert in ein SB-Warenhaus

Die Hahn Gruppe dürfte interessierten Anlegern bereits durch ihre Einzelhandelsfonds bekannt sein. Der Asset Manager ist seit mehr als 30 Jahren auf den Bereich Handelsunternehmen spezialisiert. Aktuell kann der Hahn Pluswertfonds 172 gezeichnet werden, welcher in ein SB-Warenhaus in Witten (Metropolregion Ruhr) investiert. Beim Fonds-Objekt handelt es sich um einen seit mehr als 20 Jahren etablierten Lebensmittel-Versorgungsstandort. Mieter des Warenhauses ist „real“. Der Festmietvertrag hat eine Laufzeit bis 30. September 2029 mit zwei Verlängerungsoptionen von jeweils acht bzw. sieben Jahren. Ein Beitritt ist ab 20.000 Euro möglich.

Breiter gestreut ist der Habona Einzelhandelsimmobilien Fonds 06, welcher das Emissionskapital aktuell auf 27 Nahversorgungsimmobilien in Deutschland verteilt. Hier beträgt die Mindestanlagesumme 10.000 Euro.

Die Emissionsunterlagen senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu: Kontakt

11.10.2018,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


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Auszug der wesentlichen Risiken Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Alternativen Investmentfonds (AIF) sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Kapitalverwaltungsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Ausgabeaufschlag und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.

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