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US-Small- & Midcap-Fonds Trump-Rallye könnte noch bis April anhalten

US-Steuerformular mit Kugelschreiber, Taschenrechner und Kleingeld sowie Geldscheinbündel. Foto: © alfexe / fotoliaDie Märkte klammern sich an die unveröffentlichten Steuerpläne des US-Präsidenten.

Donald Trump kündigt eine „phänomenale“ Steuerreform an, die allerdings auf sich warten lässt. Bei den hohen Börsenkursen laufen die Märkte Gefahr, in eine Enttäuschung zu steuern. Bis April will Donald Trump seine Steuerpläne aber nicht verraten.


Seit der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika konnten Small- und Midcap-Fonds in den USA überdurchschnittlich an Wert gewinnen. Erste Anzeichen einer Überbewertung zeichnen sich ab. Alle Marktteilnehmer warten gespannt auf die Enthüllung der als „phänomenal“ und „massiv“ angekündigten Steuerpläne des US-Präsidenten.

Doch die Enthüllung lässt auf sich warten und die Märkte könnten in eine Enttäuschung hineinsteuern: „Sollten die Regierung und der Kongress keine Steuerreform umsetzen, wäre dies negativ für Aktienmärkte“, sagt Nicolas Janvier, Fondsmanager des Columbia Threadneedle American Smaller Companies Fund (ISIN: GB0002769643), der seit der Wahl Donald Trumps um knapp 20 Prozent zulegen konnte. „Da die wichtigen Indizes in letzter Zeit zugelegt haben, kann man berechtigterweise annehmen, dass Aktien den simulativen Effekt niedrigerer Steuern auf die Wirtschaft einpreisen“, so Janvier auf Nachfrage von FondsDISCOUNT.de.

Die prognostizierten Steuersenkungen für Unternehmen kommen also schon jetzt in den hohen Börsenkursen zum Ausdruck. Eine Verzögerung der Steuerpläne oder eine Abschwächung der Steuersenkungen könnte die Märkte enttäuschen und zu einer Korrekturphase führen.

„Unter diesen Umständen fokussieren wir uns auf die Gesamtheit der „pro Wachstum“-Plattform von Präsident Trump, insbesondere Deregulierung in den Sektoren Finanzen und Energie und wir analysieren, wie sich das auf das Gewinnwachstum der von uns gehaltenen Titel und den Markt insgesamt auswirken wird“, so Janvier weiter.

Das Fondsmanagement investiert hauptsächlich in kleinere amerikanische Unternehmen mit überdurchschnittlichen Wachstumschancen. Bislang ging die Strategie auf: In fünf Jahren gab eine Wertsteigerung von 82,31 Prozent (FWW, Stand: 20.02.2017). „Egal wohin sich der Markt bewegt, ist es unser Ziel, weiterhin überdurchschnittliche Erträge für unsere Kunden zu generieren und dies mit geringerer Volatilität als unsere Peergruppe“, so der Fondsmanager abschließend. Im Vergleichszeitraum von fünf Jahren liegt die Volatilität des Fonds bei 13,47 Prozent, deutlich weniger als der ETFS Russell 2000 US Small Cap Indexfonds (15,01 %) (ISIN: DE000A0Q8NE4).

Der US-Präsident gibt sich kryptisch in Bezug auf den Zeitpunkt seiner Enthüllungen. Noch Anfang Februar hieß es, er wolle seine Steuerpläne in den nächsten zwei bis drei Wochen veröffentlichen. Dieser Zeitpunkt ist bereits verstrichen.

Bis April könnte es an der Börse noch ruhig zugehen. Denn Trump will bis zuerst seine Pläne zur Überarbeitung des Gesundheitssystems bekannt geben und das solle nicht vor Mitte März geschehen, berichtet das Finanzmarkt-Magazin Marketwatch. Erst danach soll die Veröffentlichung der Steuerpläne in Aussicht stehen.

Spätestens dann könnte die Euphorie an den Märkten von der Realität der Politik eingeholt werden.
22.02.2017,

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