Service-Telefon täglich von 8 bis 22 Uhr:   030 2757764-00

Suche: WKN/ISIN, Beteiligungen, Gesellschaften

MIG-Fonds BioNTech und Genentech wollen Krebsimpfstoff entwickeln

MIG-Fonds Foto: © / kwanchaift / FotoliaDie beiden Unternehmen wollen gemeinsam an innovativen Therapieansätzen arbeiten

Das Biotechnologieunternehmen BioNTech und die Roche-Tochter Genentech haben ihre Kooperation bei der Entwicklung eines neuartigen Krebsimpfstoffes bekannt gegeben. An BioNTech sind mehrere MIG-Private-Equity-Fonds beteiligt.

HMW - MIG Fonds 14

Unterlagen kostenlos anfordern

HMW - MIG Fonds 14 von HMW Emissionshaus AG

Die BioNTech AG, ein Beteiligungsunternehmen der MIG Fonds, ist auf die Entwicklung personalisierter Krebsimmuntherapien spezialisiert und wird künftig mit der Roche-Tochterfirma Genentech strategisch zusammenarbeiten. Gemeinsames Ziel der Kooperation ist, neuartige, auf Messenger RNA (mRNA) basierende, individualisierte Krebsimpfstoffe zu entwickeln, herzustellen und zu vermarkten. Die Zusammenarbeit vereint Genentechs führendes Portfolio und Forschungsprogramm in der Krebsimmuntherapie mit BioNTechs unternehmenseigener Technologieplattform für mRNA-Krebsimpfstoffe und Expertise in personalisierter Medizin. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen maßgeschneiderte, individualisierte Immuntherapien gegen verschiedene Arten von Krebs entwickeln, die einen Paradigmenwechsel bei der Behandlung von Krebspatienten einleiten könnten.

Mit der Kooperation soll die Entwicklung von mRNA-basierten Krebsimpfstoffen, die auf in Tumorzellen auftretende Neoantigene abzielen, vorangetrieben werden. Erste klinische Entwicklungen sollen sich auf Kombinationsstudien konzentrieren. Gemäß den Vereinbarungen erhält BioNTech eine Vertragsabschlusszahlung und kurzfristige Meilensteinzahlungen in Höhe von 310 Millionen US-Dollar von Genentech. Entwicklungskosten sowie potentielle Gewinne aus bestimmten Programmen der Vereinbarung sollen zu gleichen Teilen unter den Unternehmen aufgeteilt werden. BioNTech hat das Recht zur Co-Promotion bestimmter aus der Kooperation hervorgehender Produkte in den USA, ausgewählten weiteren Ländern und in allen großen europäischen Märkten, darunter auch Deutschland. Unter bestimmten Voraussetzungen kann BioNTech auch das alleinige Vermarktungsrecht für Produkte erhalten, die Genentech nicht auf den Markt bringen möchte.

BioNTech wird mRNA-Krebsimpfstoffe für die klinischen Studien und Genentech für die kommerzielle Nutzung herstellen. BioNTech hat zudem das Recht, bestimmte Produkte für die kommerzielle Nutzung zu produzieren. „Wir freuen uns sehr, mit einem in der Krebsimmuntherapie führenden Unternehmen wie Genentech zusammenzuarbeiten. Unser tiefgreifendes Verständnis der Tumorimmunologie hat es uns ermöglicht, über die letzten Jahre klinische Erfahrungen mit unseren mRNA-Impfstoffen in zahlreichen Krebsarten aufzubauen. Wir bringen unser Wissen in den Bereichen Entwicklung, Formulierung, Herstellung und klinische Erprobung individualisierter, Neoantigen-basierter mRNA-Impfstoffe ein, Genentech verfügt über hervorragende Expertise in der Krebsimmuntherapie, Diagnostik, Herstellung und Vermarktung. Durch die Bündelung unserer Kompetenzen wollen wir die Entwicklung individualisierter Impfstoffe zur globalen Vermarktung voranbringen, um schließlich verschiedene Krebsarten behandeln zu können“, erklärt Professor Dr. Ugur Sahin, CEO der BioNTech AG. Sean Marett, COO von BioNTech, ergänzt: „Diese Kooperation untermauert unsere Strategie, zum einen mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die sich der Entwicklung neuartiger und wegweisender Immuntherapien verschrieben haben, und zum anderen unser langfristiges Ziel umzusetzen, eigene Produkte auf den Markt zu bringen.“ Auch James Sabry, Senior Vice President und Global Head von Genentech Partnering, sieht die Zusammenarbeit positiv:
„Anders als bei allen Medikamenten, die wir bislang entwickelt haben, könnten hier praktisch alle Krebspatienten einen speziell für sie angefertigten Krebsimpfstoff erhalten. Durch die Zusammenarbeit mit BioNTech an diesem innovativen Therapieansatz, bei dem die natürlichen Bausteine einer mRNA individuell auf einen bestimmten Patienten zugeschnitten werden, erhoffen wir uns entscheidende Fortschritte in der Krebsbehandlung zu erzielen.“ Der Abschluss des Kooperationsabkommens wird voraussichtlich im vierten Quartal 2016 erfolgen.

Private Anleger können mit Beteiligungen der MIG-Fonds-Gruppe an innovativen Unternehmen wie der in Mainz ansässigen BioNTech AG partizipieren. Die Abkürzung „MIG“ steht dabei für „Made in Germany“. Die Venture-Capital-Fonds des Initiators zeichnen sich durch eine breite Streuung über eine Vielzahl junger Hochtechnologie-Unternehmen aus. Vor kurzem in die Platzierung gestartet ist der MIG Fonds 14, an dem sich Investoren ab 20.000 Euro beteiligen können. Geplant wurde mit einer Laufzeit von 13 Jahren.
28.09.2016,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


Auszug der wesentlichen Risiken Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

  • Es handelt sich um einen Alternativen Investmentfonds (AIF) nach dem Kapitalanlagegesetz, dessen wirtschaftlicher Erfolg nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Alternative Investmentfonds (AIF) sind nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit der Beteiligung eines Anlegers ist nur sehr eingeschränkt z.B. über sog. Zweitmarkt-Plattformen möglich, da für die Anteile an Alternativen Investmentfonds (AIF) kein einheitlich geregelter Markt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Alternativen Investmentfonds (AIF) sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Kapitalverwaltungsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Ausgabeaufschlag und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.

Ähnliche Artikel finden

» » » MIG-Fonds - BioNTech und Genentech wollen Krebsimpfstoff entwickeln


Mehr aus dem Bereich Beteiligungen

Beteiligungsmarkt Beteiligungsmarkt - Immobilienfonds dominieren das Angebot Im vergangenen Jahr hatten Anleger etwas mehr Auswahl am Beteiligungsmarkt als noch 2016 – auch wenn es nur drei Publikums-AIF zusätzlich waren. Dabei dominierte die Assetklasse Immobilien und die mehr...

Sachwert-Ticker Sachwert-Ticker - Primus Valor erhöht nochmals das Eigenkapitalvolumen Weiterhin bestimmt die Assetklasse Immobilien die Sachwertewelt. Aktuell hat Primus Valor das EK-Volumen des ICD8 erhöht und weitere Objekte angekauft, von HTB gibt es eine Produktneuheit und Project mehr...

Kundenfavoriten viertes Quartal 2017 Kundenfavoriten viertes Quartal 2017 - Die beliebtesten Assetklassen im Sachwertebereich Immobilien, neue Energien, Flugzeuge: Welche Trends gibt es im Sachwertebereich, welche Assetklassen waren in den vergangenen drei Monaten besonders beliebt? Die Ergebnisse unserer aktuellen Quartalsauswertung mehr...

Unser Newsletter

... informiert Sie über aktuelle Kapitalanlagen & Marktentwicklungen
social media