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Gegessen wird immer Discounter als Investitionsobjekte

Handelsimmobilien Foto: © TommL / istockphoto.com

Professionelle Investoren stecken momentan viel Geld in deutsche Handelsimmobilien. Warum sich das lohnt und welche Investitionsmöglichkeiten sich derzeit für private Anleger bieten.


Zuerst waren es Büros und Wohnimmobilien, jetzt stehen vor allem Handelsimmobilien bei institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland hoch im Kurs. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einerseits wird der deutsche Immobilienmarkt von Investoren schon seit langem als „sicherer Hafen“ geschätzt. Andererseits sind die Preise insbesondere im Wohnsegment in den vergangenen Jahren stark gestiegen, so dass es in diesem Bereich immer schwieriger wird, akzeptable Renditen zu erwirtschaften. Da liegt es nahe, sich nach zukunftsfähigen Alternativen im Handelssegment umzusehen. Denn die deutsche Wirtschaft boomt, die Erwerbstätigenquote ist seit Monaten ungebrochen hoch und die Löhne steigen. Entsprechend stabil zeigt sich der private Konsum, was sich wiederum positiv auf den Einzelhandel – und damit auf die Chancen im Einzelhandelsimmobilienmarkt – auswirkt.

Dass der Optimismus am Investmentmarkt für Handelsimmobilien und im großflächigen Einzelhandel sehr ausgeprägt ist, wird auch in der aktuellen Expertenbefragung der Hahn Gruppe deutlich. So rechnen institutionelle Handelsimmobilieninvestoren überwiegend mit stabilen (53 Prozent der Befragten) bis steigenden Kaufpreisen (43 Prozent der Befragten). Dabei hat sich die Kaufneigung der Investoren gegenüber der Vorjahresumfrage sogar noch verstärkt: Rund zwei Drittel (63 Prozent) der Investoren wollen in den kommenden zwölf Monaten tendenziell zukaufen. Im Vorjahr waren dies lediglich 47 Prozent.

Optimismus im stationären Einzelhandel nimmt zu
Obwohl der Online-Handel hohe Wachstumsraten aufweist und den Anpassungsdruck im stationären Handel beschleunigt, sind sich der Einzelhandel und die Investoren darüber einig, dass der E-Commerce das stationäre Geschäft nicht ersetzen wird. Das gilt vor allem für den Lebensmittelbereich. Nicht einmal ein Prozent des Lebensmittelbedarfs wird zurzeit per Mausklick gekauft. Eine Trendwende scheint vorerst nicht in Sicht. Ähnlich sieht es bei anderen Gütern des täglichen Bedarfs aus, etwa Drogerieartikeln und Haushaltswaren. Die Profiteure sind insbesondere Einzelhandelsimmobilien für die tägliche Grundversorgung wie Discounter oder Nahversorgungszentren. Ein weiteres Plus dieser Einzelhandelsimmobilien: Sie profitieren von einer weitgehend konjunkturunabhängigen Nachfrage, ganz nach dem Motto „gegessen wird immer“.

Chancen für Privatanleger
Auch private Anleger haben über geschlossene Fonds die Möglichkeit, sich an dem äußerst stabilen Marktsegment zu beteiligen. Derzeit bietet zum Beispiel das auf Immobilien spezialisierte Emissionshaus Habona Invest den Habona Deutsche Einzelhandelsimmobilien Fonds 04 zur Zeichnung an. Der Fonds investiert in neu errichtete Einzelhandelsimmobilien für die tägliche Grundversorgung. Ziel ist der Erwerb, die Vermietung und der gewinnbringende Verkauf von Objekten in Deutschland, die primär an Discounter wie Aldi, Lidl und Penny oder Vollversorger wie Edeka und Rewe vermietet sind. Investitionskriterien sind unter anderem eine gute Lage in wirtschaftlich stabilen Regionen, bonitätsstarke Mieter sowie Ankermietverträge mit mindestens zwölf Jahren Restlaufzeit.

Auch die auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Hahn Gruppe plant derzeit neue Beteiligungsangebote. Neben zwei Immobilienfonds für institutionelle und semi-professionelle Investoren, für die insgesamt 100 bis 150 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben werden soll, ist auch ein Publikumsfonds mit einem Platzierungsvolumen von rund 20 Millionen Euro in Vorbereitung. Der Privatkundenvertrieb soll voraussichtlich im Sommer 2014 beginnen.

Auszug der wesentlichen Risiken
  • Bei dem Habona Deutsche Einzelhandelsimmobilien Fonds 04 handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung. Der wirtschaftliche Erfolg der Vermögensanlage kann nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Anteile an geschlossenen Fonds sind keine Wertpapiere und somit nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit der Beteiligung eines Anlegers ist nur sehr eingeschränkt über sog. Plattformen möglich, da für Anteile an geschlossenen Fonds kein einheitlich geregelter Zweitmarkt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Fondsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Agio und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.

23.04.2014,

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